SPY US
State Street® SPDR® S&P 500® ETF Trust (US78462F1030): SPY im Ueberblick
Zuletzt aktualisiert: 10.10.2026
Übersicht
Der SPDR S&P 500 ETF (Spy) ist ein ETF, in dem die wirtschaftlich stärksten 500 Unternehmen der USA vertreten sind. In Bezug auf Investitionen sind Unternehmen aus den USA auf der ganzen Welt beliebt. Eine Investition über einen ETF ist oft eine erste Wahl. Durch den Spy ETF kann umfassend in die Unternehmen investiert werden. Vorher ist es aber besser, sich über den ETF zu informieren.
Kategorie
Der State Street SPDR S&P 500 ETF Trust (Ticker: SPY) bietet ein Aktienengagement mit deutlichem Schwerpunkt auf den Vereinigten Staaten. Das Portfolio verbindet große Technologie- und Kommunikationsunternehmen mit Finanz-, Gesundheits- und Konsumwerten. Die größten Positionen sind bekannte US-Unternehmen; zugleich ist das Gewicht der führenden Einzelwerte erheblich. Damit steht neben der Breite des Aktienportfolios auch die Frage im Mittelpunkt, wie sich die größten Unternehmen und insbesondere der Technologiesektor entwickeln.
US-Aktienfonds bündeln Unternehmen aus einem Markt, in dem große Technologie-, Kommunikations- und Finanzunternehmen eine wichtige Rolle spielen. Beim SPY zeigt sich dieser Schwerpunkt besonders deutlich an der Technologiegewichtung und den großen Positionen in NVIDIA, Apple und Microsoft. Die Entwicklung des Fonds kann daher sowohl von der allgemeinen US-Aktienmarktstimmung als auch von den Ergebnissen und Bewertungen dieser großen Unternehmen geprägt werden.
Kennzahlen
- Ticker
- SPY
- Börse
- US
- ISIN
- US78462F1030
- Anbieter
- State Street Investment Management
- Domizil
- USA
- Währung
- USD
- Auflagedatum
- 1993-01-22
- Ertragsverwendung
- Vierteljaehrlich
- UCITS
- Nein
- Anzahl Holdings
- 50
Kosten
- TER
- 0.09%
- Netto-Kostenquote
- 0.09%
- Fondsvolumen
- 815.3B
Die ausgewiesene Gesamtkostenquote beträgt 0,09 %. Das ist ein zentraler laufender Kostenwert für den Vergleich mit anderen Aktienfonds. Zusätzlich können je nach Handelsplatz und Broker weitere Transaktionskosten anfallen.
Performance
- YTD
- 13.2%
- 1 Jahr
- 16.2%
- 3 Jahre
- 22.2%
- 5 Jahre
- 14.1%
- 10 Jahre
- 15.9%
- Dividendenrendite
- 0.99%
- Top-10-Konzentration
- 38.7%
Holdings
-
NVIDIA Corporation8.85%
-
Apple Inc.7.14%
-
-
Amazon.com Inc3.49%
-
Alphabet Inc Class A3.10%
-
Broadcom Inc2.44%
-
Meta Platforms Inc.2.37%
-
Alphabet Inc Class C2.38%
-
-
Tesla Inc1.65%
Gewichte in Prozent des Fonds; Balken zeigen 0 bis 100%. Die angezeigten Positionen bilden nicht zwingend das gesamte Portfolio ab.
Das Portfolio ist stark auf US-Aktien ausgerichtet. Technologie stellt mit 40,231 % den größten Sektoranteil, gefolgt von Finanzdienstleistungen mit 11,347 % und Kommunikationsdiensten mit 10,263 %. Zu den größten Positionen zählen NVIDIA mit 8,853 %, Apple mit 7,135 % und Microsoft mit 5,585 %. Die zehn größten Positionen machen zusammen 38,71 % des Fondsvermögens aus. Das verbindet eine breite Unternehmensauswahl mit spürbarem Einfluss der größten Einzelwerte.
Regionen
-
North America100.9%
-
Europa Developed0.3%
-
Asia Emerging0.1%
-
Latin America0.1%
-
United Kingdom0.0%
-
Japan0.0%
-
Australasia0.0%
-
Asia Developed0.0%
-
Europa Emerging0.0%
-
Africa/Middle East0.0%
Gewichte in Prozent des Fonds; Balken zeigen 0 bis 100%. Die angezeigten Positionen bilden nicht zwingend das gesamte Portfolio ab.
Anlageklassen
-
Stock US97.9%
-
Stock non-US0.5%
-
Cash0.3%
-
Anleihen0.0%
-
Other0.0%
-
NotClassified0.0%
Gewichte in Prozent des Fonds; Balken zeigen 0 bis 100%. Die angezeigten Positionen bilden nicht zwingend das gesamte Portfolio ab.
Sektoren
-
Technologie40.2%
-
Finanzdienstleistungen11.3%
-
Kommunikationsdienste10.3%
-
Gesundheit9.3%
-
Zyklischer Konsums8.6%
-
Industrie7.6%
-
Basiskonsum4.4%
-
Energy3.4%
-
Utilities1.9%
-
Immobilien1.6%
Gewichte in Prozent des Fonds; Balken zeigen 0 bis 100%. Die angezeigten Positionen bilden nicht zwingend das gesamte Portfolio ab.
Aehnliche ETFs
Im Vergleich zu anderen ETFs mit Schwerpunkt auf großen US-Unternehmen stehen beim SPY seine niedrige ausgewiesene Kostenquote von 0,09 %, die vierteljährlichen Ausschüttungen und die deutliche Gewichtung großer Technologiewerte im Vordergrund. Bei Vergleichen sollten Anleger neben den Kosten auch Fondskonstruktion, Domizil und Ausschüttungspolitik beachten.
- iShares Core S&P 500 ETF (IVV)Ein thematisch naheliegender Vergleich für Anleger, die ETFs mit Schwerpunkt auf großen US-Unternehmen betrachten.
- Vanguard S&P 500 ETF (VOO)Ebenfalls ein Vergleichsfonds für die Einordnung von US-Large-Cap-Aktien-ETFs.
Diese Fonds dienen nur als Vergleichskontext und sind keine Empfehlung.
Risiken
Für wen der ETF geeignet sein kann
Der SPY kann für Anleger interessant sein, die ein breit gestreutes Aktienengagement mit Schwerpunkt auf US-Unternehmen suchen und eine hohe Gewichtung großer Technologiewerte akzeptieren. Er ist in US-Dollar denominiert, in den USA aufgelegt und kein UCITS-ETF. Die Passung hängt daher auch davon ab, ob Produktstruktur und mögliche Zugangsbedingungen zum eigenen Anlagekontext passen.
Wichtige Risiken
Der Fonds ist dem Risiko von Kursrückgängen am Aktienmarkt ausgesetzt. Die hohe Gewichtung von Technologie und die Konzentration auf wenige besonders große Positionen können die Wertentwicklung beeinflussen, wenn diese Unternehmen oder Sektoren schwächer abschneiden. Da der Fonds in US-Dollar denominiert ist und überwiegend US-Aktien hält, können Wechselkursbewegungen für Anleger mit einer anderen Referenzwährung zusätzlich ins Gewicht fallen. Als US-domiziliertes Nicht-UCITS-Produkt unterscheidet er sich außerdem strukturell von UCITS-ETFs.
FAQ
Wie hoch sind die laufenden Kosten des SPY?
Die ausgewiesene Gesamtkostenquote beträgt 0,09 %. Kosten mindern die Anlageerträge.
Wie häufig schüttet der SPY Dividenden aus?
Die Ausschüttungen erfolgen vierteljährlich. Die angegebene Dividendenrendite beträgt 0,993 %; sie kann sich verändern.
Ist der SPY ein UCITS-ETF?
Nein. Die vorliegenden Fondsdaten kennzeichnen den SPY als Nicht-UCITS-Produkt mit US-Domizil.
Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung dar.
Der Spy ETF unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
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Für viele Anleger spielt es eine Rolle, wie ein ETF in Bezug auf die Nachhaltigkeit abschneidet. Hier wurde der ETF Spy ebenfalls unter die Lupe genommen. Die Kriterien werden durch ESG festgelegt. Die Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Kriterien werden als Grundlage genutzt, um messen zu können, wie hoch die Nachhaltigkeit einer Investition ist.
Im Spy ETF werden die Kriterien nicht integriert. Dennoch kann eine Konsensanalyse durchgeführt werden. Die Konsensanalyse zeigt, dass die Abschlussnote für die Nachhaltigkeit des ETF lediglich mit einem C+ vergeben wird.
Im Scoring werden die folgenden Werte angegeben:
- 12 % werden mit einem sehr guten Scoring versehen.
- 46 % der Bestände erhalten ein gutes Scoring.
- 12 % ein mittelmäßiges Scoring.
- 31 % werden allerdings als schwach eingestuft.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich der Spy ETF weniger für Anleger eignet, die mit ihren Investitionen gerne einen großen Fokus auf die Nachhaltigkeit legen.
Zunehmend sehen sich Anleger in der Verpflichtung, möglichst genau darauf zu achten, wo und wie sie ihr Geld investieren. Durch die Anlage in Fonds und Aktien werden Unternehmen ebenfalls unterstützt. Wer den Anspruch hat, hier keine Unternehmen zu unterstützen, die gegen den Sinn der Nachhaltigkeit handeln, sollte daher immer genau auf die Zusammenstellung von ETFs und Fonds achten.

Physischer oder synthetischer ETF – was ist besser?
Der Spy ETF ist ein physischer ETF. Es gibt aber auch noch die Anlageform des synthetischen ETFs. Anleger, die bisher noch nicht viel Erfahrung gesammelt haben, stellen sich möglicherweise die Frage, wo die Unterschiede liegen und welche Variante sich besser für eine Investition eignet.
Grundsätzlich wird mit einem ETF die Index-Wertentwicklung abgebildet. Hierfür gibt es zwei Optionen:
- synthetische ETFs
- physische ETFs
Die Unterschiede in der Übersicht
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Bei einer physischen Replikation handelt es sich um eine direkte Nachbildung des jeweiligen Index, der dem ETF zugrunde liegt. Das heißt, der ETF investiert auch in die Werte, die im Index enthalten sind. Durch eine Investition erhalten die Anleger also einen Anteil an den Werten.
Die Gewichtung der Werte erfolgt genauso, wie es auch im Index selbst der Fall ist. Anders ist es bei der synthetischen Replikation. Hierbei investiert der ETF allerdings nicht direkt in die Werte, die sich in dem Index befinden, der abgebildet werden soll. Hier wird allerdings mit einem Tausch gearbeitet. Die fachliche Bezeichnung dafür ist der Total Return Swap.

Hohe Transparenz bei den physischen ETFs
Oft entscheiden sich Anleger für einen physischen ETF, da dieser eine besonders hohe Transparenz mitbringt. Die Transparenz basiert darauf, dass hier die Gewichtung aus dem Index übernommen wird.
Die Vollreplikation ist meist aber nur dann möglich, wenn die Anzahl an Wertpapieren nicht zu hoch ist. Bei einer vollständigen Replikation ist mit einem deutlich höheren Aufwand zu rechnen. Grund dafür ist, dass die Nachstellung der Gewichtung abhängig vom Markt ist. Daher sind hier stetige Anpassungen notwendig.
Das ist auch einer der Gründe dafür, warum es für Anleger bei einem physisch replizierenden ETF zu höheren Kosten kommen kann. Über die TER ist es möglich, die Quote für die gesamten Kosten zu vergleichen.
Sampling statt Vollreplikation
Wenn in einem ETF sehr viele Titel enthalten sind, ist eine Vollreplikation kaum möglich. Daher wird in diesem Fall oft mit einem sogenannten Sampling gearbeitet. Dieses ist auch unter der Bezeichnung der Teilreplikation bekannt.
Der Spy ETF enthält 500 Titel. Eine vollständige Replikation aller Titel ist kaum möglich. Daher ist auch hier ein Sampling zu erwarten.

Einsatz von Tauschgeschäften bei synthetischen ETFs
Die Alternative zu den physischen ETFs sind die synthetischen ETFs. Diese sind weniger transparent, dafür aber auch mit weniger Kosten verbunden. Es erfolgt keine Investition in die Werte, die auch im Index gespiegelt werden. Stattdessen kommen Tauschgeschäfte zum Einsatz.
Hier geht es vor allem um eine effiziente Nachbildung des Index. Gerade dann, wenn es sich um einen großen Index handelt, gibt es kaum eine andere Option. Einige Anlageklassen können sogar erst durch einen synthetischen ETF für die Investition zur Verfügung gestellt werden.
Fehler bei der Investition in ETFs vermeiden
Der Spy ETF ist für viele Anleger, die gerne in internationale Unternehmen – gerade aus den USA – investieren möchten, eine gute Wahl. Dennoch gibt es einige Fehler, die bei der Geldanlage in ETFs immer wieder gemacht werden. Die häufigsten Fehler sind:
- Spontane Investitionen
Der Beitrag hier enthält wichtige und umfassende Informationen zum Spy ETF und diese sind wichtig. Es gibt zahlreiche Anleger, die sich spontan für einen ETF entscheiden und sich gar nicht über diesen informieren. Dabei ist die Zusammenstellung ebenso wichtig, wie ein gewisses Grundwissen dazu, welche Unternehmen im Index vertreten sind und wie deren aktuelle Entwicklung ist.
Auch wenn ETFs gerne als langfristige Geldanlage gesehen werden, so sollte dennoch der Markt im Auge behalten werden. Dies gilt auch nach der Investition.
- Eine falsche Zusammenstellung des Portfolios
Eine reine Investition des gesamten Kapitals in nur einem ETF ist nicht zu empfehlen, wird aber noch immer häufig durchgeführt. Auch wenn in einem ETF direkt das Kapital gestreut wird, so bezieht er sich dennoch auf eine bestimmte Branche oder einen Sektor. Kapital sollte also auch zwischen mehreren ETFs gestreut werden.

Es ist einer der häufigsten Fehler, dass Anleger denken, sie sind mit einem ETF gut aufgestellt. Kommt es bei diesem zu einer sinkenden Rendite, verleitet dies zu panischen Reaktionen. Auch die Entwicklungen im Spy ETF zeigen, dass es über die Jahre hinweg zu einem Abfall der Rendite kommen kann. Ist das Portfolio jedoch gut abgesichert, sollte dies kein Problem darstellen.
- Fokus auf nationale Anlagen
Hinter der Idee, vor allem in nationale Unternehmen und Sektoren zu investieren, steht natürlich oft der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Unterstützung der eigenen Region oder des eigenen Landes. Das ist grundsätzlich gut. Im Rahmen der Diversifikation sollte aber auch immer darauf geachtet werden, nicht nur national zu agieren.
Internationale ETFs haben ebenfalls ihren Charme und bieten sehr gute Chancen für eine hohe Rendite. Wer sich nicht zutraut, hier eine Entscheidung zu treffen, kann sich die Zeit nehmen und detaillierte Bewertungen zu den einzelnen ETFs lesen.
Fazit: Der Spy ETF ist sehr breit aufgestellt
Der ETF Spy konzentriert sich auf rund 500 Unternehmen, die vor allem aus den USA stammen und greift hier die umsatzstärksten Firmen auf. Das klingt nicht nur interessant, das ist auch interessant. Ein detaillierter Blick auf die Zusammensetzung sowie die historische Entwicklung zeigt, dass eine Investition in den internationalen ETF durchaus von Interesse sein kann. Dennoch sollte er nicht die alleinige Anlage im Portfolio ausmachen. Auch hier ist Diversifikation wichtig.