Wissenswertes über den Bitcoin Code

    Weiter zu eToro: www.etoro.com

    Viele Anleger interessieren sich für den Bitcoin Code – und das zurecht! Wer seine Geldanlage kennen und verstehen möchte, muss zwar nicht zwangsläufig den ganzen Code verstehen. Es ist allerdings sinnvoll, zumindest die unterschiedlichen Überlegungen zu kennen, die Bitcoin zugrunde liegen.

    Inhaltsverzeichnis
      Weiter zu eToro: www.etoro.com

      Bitcoin ist Open Source und somit frei einsehbar

      Anleger oder Technikinteressierte, die sich für den Bitcoin Code interessieren, können ihn natürlich frei einsehen. Die drei Versionen Bitcoin Pre-Release (November 2018), Bitcoin v0.1.0 (9. Januar 2009) und Bitcoin v0.1.3 (14. Januar 2009) stehen auf der Webseite des Satoshi Nakamoto Institute (http://satoshi.nakamotoinstitute.org) kostenfrei und ohne Anmeldung einsehbar, jüngere Versionen stehen hingegen im Bitcoin GitHub Repository zum Download zur Verfügung.

      Für alle Bitcoin-Fans ist die Webseite des Satoshi Instituts bietet darüber hinaus auch wichtige E-Mails, Zitate und Forum-Posts, die vor, kurz nach oder während der Entwicklung des Bitcoins geschrieben wurden. Darunter befindet sich das erste Bitcoin Forum genauso wie die das berühmte White Paper. Dies ist für alle Enthusiasten und Fans geradezu ein Muss. Hier wird Bitcoin einfach erklärt und vor allem mit dem doch sehr ideologischen Konzept zusammengebracht. Die Frage „Bitcoin, was ist das eigentlich?“ wird hier so anschaulich und überzeugend dargelegt, wie kaum ein Zweiter es könnte.

      Der Code von Bitcoin ist Open Source und kann somit von jedem eingesehen werden. Sogar die unterschiedlichen Versionen sind archiviert und downloadbar.

      eToro Starteite

      Nutzen Sie die führende Social-Trading-Plattform und kopieren Sie die erfolgreichen Trader.

      Warum wurde Bitcoin überhaupt ins Leben gerufen?

      Bitcoin wurde von Satoshi Nakamoto entwickelt, weil er elektronisches Bargeld erfinden wollte, das ohne eine finanzielle Institution auskommt. Eines der Kernprobleme, das Nakamoto mit dieser Kryptowährung lösen wollte, war allerdings die Reversibilität von Transaktionen.

      Nach seiner Meinung muss sich der Handel über das Internet auf Finanzinstitutionen verlassen. Diese können nach seiner Meinung nicht verhindern, dass sie bei Konflikten vermitteln müssen. Das wiederum führt zu erhöhten Transaktionskosten was vor allem Zahlungen von Kleinstbeträgen unrentabel macht und somit verhindert. Dadurch, dass Rückbuchungen möglich sind, steigt zudem das Risiko für Betrug, sodass Verkäufer mehr Informationen von ihren Kunden fordern müssen, als sie eigentlich benötigen. Zudem wird ein bestimmter Prozentsatz an Betrugsvorfällen als unvermeidlich angesehen. Im der Realität wird dieses Problem mit Bargeld umgangen. Ein ähnliches System wollte Nakamoto auch für virtuelle Währungen implementieren.

      Das Vertrauen, das benötigt wird, wird durch Kryptographie ersetzt. Die fehlende Reversibilität von Transaktionen würde dazu führen, dass Verkäufer geschützt sind, sogenannte Escrow-Mechanismen, die noch etabliert werden müssten, könnten die Käufer schützen. Dabei soll es sich um automatische Mechanismen handeln, die keine dritte Person benötigen.

      Bitcoin wurde als irreversible Zahlungsmethode entwickelt, bei der Vertrauen durch das Netzwerk gebildet wird, sodass Käufer und Verkäufer nur wenig Informationen übereinander benötigen.

      Weiter zu eToro: www.etoro.com

      Welche Aspekte des Quellcodes von Bitcoin sind besonders wichtig?

      Eine der größten Herausforderung bei der Entwicklung einer Kryptowährung war es, das sogenannte Double Spending zu verhindern. Es musste ein Mechanismus implementiert werden, der verhindert, dass ein Nutzer einen Coin mehrfach ausgeben kann. Nakamoto löste dies so, in dem jede Transaktion immer einsehbar war. Über die Blockchain bleibt jede einmal getätigte Transaktion erhalten. Damit es nicht eine zentrale Vertrauensinstitution gibt, die dies kontrollieren kann, ist die gesamte Transaktionskette öffentlich und jede Transaktion muss öffentlich angekündigt werden. Dann muss das Mehrheit des Netzwerkes dieser Transaktion zustimmen und sie als die erste anerkennen, damit ein Coin nicht doppelt ausgegeben werden kann.

      Damit eine Transaktion zeitlich zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, kommt Timestamping zum Einsatz. Über einen Hashwert ist dies möglich. Er kann zur Validierung eingesetzt werden, umgekehrt ist es jedoch nicht möglich, die Originaldatei aus einem Hash-Wert abzulesen. Jeder Block wird zudem mit dem Hash des vorherigen Blocks generiert, sodass eine Verknüpfung entsteht, die nur sehr schwer zu lösen ist. Mit jedem weiteren Block wird diese Verknüpfung zudem immer stärker und schwieriger aufzulösen.

      Außerdem kommt eine „Nonce“ zum Einsatz. Sie befindet sich in jedem Bitcoin Block. Der Wert dieser Nonce ist so eingestellt, dass sie eine Reihe von Nullen hat. Ein Miner muss unterschiedliche Nonce-Werte durchprobieren, bis der Hash die richtige Anzahl an 0-Bits hat. Der nächste Hash muss also bestimmte Eigenschaften aufweisen. Da diese nicht leicht zu finden ist, gilt es als „Proof of Work“, wenn ein Miner eine entsprechende Hashfunktion findet, die diese Bedingungen erfüllt.

      Damit das Netzwerk sicher ist und doppelte Zahlungen nicht möglich sind, hat der Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto die Hashfunktion integriert und zudem alle Transaktionen dauerhaft einsehbar gemacht. Die Öffentlichkeit, also das Netzwerk, überprüft die Transaktionen und sorgt so für Vertrauen und Sicherheit. Hashes und somit Kryptografie sorgt hingegen für die sichere Aufbewahrung der Daten durch Verknüpfung.

      BDSwiss Handel mit Kryptowährungen

      Der Handel mit Kryptowährungen bei BDSwiss im Überblick

      Welche weiteren Überlegungen spielen bei Bitcoin eine Rolle?

      Dem Netzwerk als Vertrauensgeber kommt eine nicht zu unterschätzende Wichtigkeit zu. Alle Transaktionen werden an sogenannte Nodes gesendet, die die Transaktionen in einem Block sammeln. Alle Nodes arbeiten zudem unabhängig voneinander daran, einen Proof-of-Work für den Block zu finden. Gelingt einem Node dies, sendet er den Block an alle anderen Nodes. Diese Nodes vergleichen die Liste der Transaktionen in dem Block mit denen, die sie gesammelt haben und akzeptieren den Block, wenn alle Transaktionen gültig sind. Sie zeigen an, dass sie den Block akzeptieren, indem sie damit beginnen, einen neuen Block zu finden, der auf dem Hash dieses Blocks basiert.

      Nodes gehen immer davon aus, dass die längste Blockchain die richtige ist. Es kann durchaus passieren, dass zwei Blöcke gleichzeitig gefunden werden und somit unterschiedliche Varianten der Blockchain existieren. Dieses Problem wird gelöst, sobald der nächste Block gefunden wird. Dann ist eine der Varianten länger und die anderen Nodes wechseln zur längeren Blockchain. Derjenige, der den Block gefunden hat, wird mit Bitcoins belohnt. Dies soll den Anreiz für Betrug verringern. Würde es einem Angreifer gelingen, die Mehrheit der Netzwerk-Leistung auf sich zu vereinen, müsst er sich entscheiden, ob er die Nutzer betrügt, oder sich an die Regeln hält und dafür mit Bitcoins belohnt wird. Natürlich war dieses Problem vor allem in der frühen Anfangsphase relevant. Heute werden die Nutzer des Netzwerks damit belohnt, die für die anderen Nutzer kontrollieren und somit Vertrauen schaffen.

      Eine zentrale Überlegung ist natürlich auch die Privatsphäre von Bitcoin. Das traditionelle Modell lässt die Öffentlichkeit außen vor, stattdessen erhalten die Transaktionspartner viele Informationen übereinandern und die Finanzinstitution weiß noch mehr über beide. Beim Bitcoin-Modell sind es die Transkationen, die öffentlich sind, während die Identitäten „geheim“ bleiben.

      Das Fortbestehen der Bitcoin-Blockchain wird über verschiedene Mechanismen sichergestellt. Bitcoin soll zudem wenigsten Pseudo-Anonym sein.

      Weiter zu eToro: www.etoro.com

      Welche Probleme hat Bitcoin heute?

      Bitcoin kann derzeit so gut wie überhaupt nicht als Zahlungsmittel genutzt werden. Es kann also den Zweck nicht erfüllen, für den es ursprünglich entwickelt wurde. Dabei befand sich Bitcoin lange Zeit auf einem sehr guten Weg. Eine Zeit lang nahmen die Akzeptanzstellen stetig zu und Bitcoin wurde immer bekannter. Große Anbieter wie Steam (Valve) oder Microsoft nahmen Bitcoin als Zahlungsmethode auf und schienen den Traum von Satoshi Nakamoto wahr werden zu lassen.

      Doch schnell zeigte sich, dass mit der wachsenden Beliebtheit auch die Transaktionsdauer zunahmen und die Transaktionskosten stiegen. Damit war eine Zahlung mit Bitcoin kaum noch möglich. Zudem waren gerade die Gebühren für Kleinstbeträge unverhältnismäßig hoch, sodass sich gerade in diesem Bereich die Hoffnung nicht erfüllte.

      Zugleich wurde Bitcoin immer stärker zum Ziel von Investoren und Spekulanten. Bitcoin wurde nicht aufgrund der Idee dahinter bekannter, sondern aufgrund der extremen Renditen, die wagemutigen Anlegern hier winkten. Ein regelrechter Boom brach aus, an dessen Ende natürlich auch eine deutliche Kurskorrektur stand. Doch auch zuvor hatte sich Bitcoin durch seine teils enorme Volatilität ausgezeichnet, die die von Währungen aus Schwellenländern weit übersteigt. In extremen Zeiten weiß ein Nutzer deswegen nicht, ob die Bitcoins, mit denen er ein Spiel bei Valve zahlt, 60 Euro mehr oder weniger kostet, als wenn er direkt in Euro bezahlt. Damit wurde die Bezahlung mit Bitcoin zu einem Glücksspiel, bei dem entweder Käufer oder Verkäufer verlieren.

      Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Nakamoto unterschätzt hat, wie attraktiv Bitcoin für Spekulanten werden würden. Die hohe Volatilität ist eines der Kernprobleme, zudem ist Bitcoin aktuell nicht leistungsfähig genug für viele Käufe und Verkäufe, auch wenn sich diese Problematik dank des Lightning-Netzwerks deutlich zu bessern scheint.

      Bitcoin leidet unter zu großer Volatilität und einer zu geringen Transaktionskapazität. In der jetzigen Form ist die Kryptowährung als Zahlungsmittel kaum einsetzbar.

      IQ Option Handel mit Kryptowährungen

      IQ Option bietet neben Binären Optionen, CFD und Forex auch den Handel mit Kryptowährungen an

      Was machen neuere Altcoins besser als ihr Vorgänger?

      Inzwischen gibt es mehr als eine Bitcoin Alternative. Zahlreiche Kryptowährungen versuchen an den Erfolg von Bitcoin anzuknüpfen, versuchen dabei jedoch in der Regel auch, die Blockchain-Technologie weiterzuentwickeln. Einige der Angebote basieren dabei auf dem Quellcode von Bitcoin. Natürlich haben die Bitcoin Erfahrungen gezeigt, an welchen Stellen nachjustiert werden müsste. Entsprechend viele Kryptowährungen sind entstanden, von denen viele vor allem das Problem der Transaktionsgeschwindigkeit lösen möchten. So erlaubt beispielsweise Litecoin nicht nur alle 10 Minuten, sondern alle 2,5 Minuten Blöcke. Bei Bitcoin Cash ist hingegen die Blockgröße angehoben. Andere Kryptowährungen gehen noch einen Schritt weiter. So arbeitet beispielsweise DASH mit einer Belohnung auch für die Nodebetreiber und ermöglicht den Nodes, demokratisch miteinander über Änderungen abzustimmen.

      Darüber hinaus gibt es allerdings inzwischen auch „Kryptowährungen“, die eigentlich weit über die Möglichkeiten einer Währung hinaus gehen. Sie arbeiten stattdessen mit Smart Contracts oder ähnlichen Systemen. Die Kryptowährung selbst wird dann nur noch genutzt, um Angriffe zu verhindern oder das Netzwerk in gewisser Weise anzutreiben. Ethereum wäre ein Beispiel für eine derartige Blockchain.

      Viele Altcoins haben die Transaktionskapazität deutlich verbessert, andere gehen über die Möglichkeiten von Bitcoin weit hinaus und bieten mit Smart Contracts noch einmal deutlich mehr Einsatzmöglichkeiten.

      Weiter zu eToro: www.etoro.com

      Was ist das Bitcoin Code System?

      Das Bitcoin Code System soll ein automatisiertes Trading-Software-System sein, dass auf einer Handelsplattform kostenfrei angeboten wird. Es soll es ermöglichen, ganz ohne Zutun erhebliche Renditen zu erzielen. Möglich sollen mindestens 2.000 Euro pro Tag möglich sein, ohne dass der Zeitraufwand pro eine Stunde täglich übersteigen soll. Je nach Werbung werden auch bis zu 13.000 Euro täglich versprochen.

      Damit Anleger das System nutzen können, soll lediglich eine Einzahlung von 500 Euro und die Anmeldung bei einem bestimmten Broker notwendig sein.

      Zu gut um wahr zu sein? Natürlich handelt es sich dabei nicht um ein System, das tatsächlich funktionieren wird. Es geht vielmehr darum, Anleger dazu bewegen, sich auf der Handelsplattform anzumelden. Hat der Broker erst einmal die Daten des Kunden, bombardiert er ihn mit Anrufen, bis er die Mindesteinzahlungssumme überwiesen hat. Ob mit Bitcoin Code oder ohne – nach und nach werden sie den geforderten Einsatz dort verloren haben.  Im schlimmsten Falle lassen sich unbedarfte Anleger dann sogar davon überzeugen, dass sie Pech hatten oder einen Fehler gemacht haben, der sich mit einer noch höheren Einzahlung wieder ausgleichen lässt.

      Anleger sollten Angebote wie dieses auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen und niemals in Vorleistung treten.

      Plus500 Krypto Handel

      CFDs auf Kryptowährungen bei Plus500 handeln

      Wie können Anleger verhindern, Betrügern zum Opfer zu fallen?

      Der wichtigste Tipp ist sicherlich, Menschenverstand und gesundes Misstrauen an den Tag zu legen und auf alle Angebote zu verzichten, die zu gut wirken. Es gibt einfach keinen Grund, warum ein Wildfremder im Internet einem ein Geschenk machen sollte. Das kann natürlich vorkommen, allerdings kaum in Höhe von mehreren Tausend Euro. Vor allem ist es üblicherweise nicht so, dass jemand für ein Geschenk erstmal selbst Geld einsetzen muss.

      Natürlich spielen derartige Anbieter vor allem mit Gier, jedoch auch mit Verzweiflung der Opfer. Wer derartige Angebote liest, sollte deswegen gerade bei großen Versprechungen vorsichtig werden. Sie sollten nach wissenschaftlichen Standards belegt werden. Das bedeutet, es muss eine Studie vorliegen, die Studie muss an einer vertrauenswürdigen Stelle (Fachmagazin) publiziert sein und das Studiendesign muss einsehbar, nachvollziehbar und reproduzierbar sein.

      Gerade dann, wenn Zahlen genannt werden, kann ein Interessent vom Anbieter Einsicht in die entsprechende Studie verlangen. Ist dies nicht möglich und wird der Anleger mit Ausreden hingehalten, sollte er von einem Investment Abstand nehmen.

      Wer an einem Anbieter zweifelt, sollte ich zudem nicht scheuen, den Name des Programms oder des Anbieters über Suchmaschinen im Internet zu suchen. Ergänzt er den Namen mit „Betrug“ in der Suchleiste, wird er bei vielen nicht seriösen Anbietern schnell fündig. Es kann zudem auch sinnvoll sein, in einem einschlägigen Bitcoin Forum nachzufragen, wenn zum Unternehmen im Internet noch nichts Eindeutiges zu finden ist.

      Anleger müssen wachsam und kritisch sein und sollten zu guten Angeboten keinen Glauben schenken.

      Fazit: Bitcoincode sagt viel über die Kryptowährung aus

      Anleger, Kritiker und Technikfans erfahren viel, wenn sie sich mit dem Code von Bitcoin auseinandersetzen. Auch die Entwicklung der Kryptowährung wurde weitestgehend transparent gehalten und Erfinder Satoshi Nakamoto hat präzise dargelegt, was er warum im Code implementiert hat. Leider gibt es einige Schwächen bei Bitcoin, die allerdings nicht alle an der Technologie liegen. Ob Bitcoin es schaffen wird, tatsächlich irgendwann als Zahlungsmittel geeignet zu sein, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

      Weiter zu eToro: www.etoro.com

      Schreibe einen Kommentar

      Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.