Kann jeder mit ETFs handeln?

Das beste Ziel für Privatanleger ist die Selbstständigkeit!

ETFs sind passiv gemanagte Fonds, die an der Börse gehandelt werden und sich seit ihrer Einführung in Deutschland im Jahr 2000 wachsender Beliebtheit unter Trader erfreuen. Es handelt sich um eine Anlagemöglichkeit, die durch ein breitgestreutes Portfolio das Risiko klein hält und gute Renditen verspricht. Bei ETFs geht es nicht darum, einen Index oder Basiswert zu übertreffen, vielmehr soll er abgebildet werden. Entscheidend ist die Zusammenstellung der Assetklassen oder Anlageklassen. Um ein ausgewogenes Portfolio zu haben, muss man als Privatanleger über das nötige Know-how verfügen. Hier kommt ein Leitfaden, der den selbstständigen Handel mit ETFs erleichtert und zeigt, wie man optimal ins Marktgeschehen einsteigt – auch als Anfänger.

  • Ein kostenloses Musterdepot erleichtert es, ohne Risiko zu üben.
  • Ein ausgewogenes Anlageportfolio ist entscheidend für den Erfolg.
  • Man sollte die verschiedenen Anlageklassen kennen.
  • Man muss den Markt stets im Auge behalten.
  • Langfristige Anlagen zahlen sich durch höhere Renditen oft aus.
Inhaltsverzeichnis

    1. Ein Musterdepot eröffnen!

    Es gibt sehr viele verschiedene ETF-Anbieter, das wird schnell deutlich, wenn man mit der Recherche beginnt. Um einen passenden Anbieter zu finden, lohnt sich ein eingehender Vergleich – unsere Testberichte können dabei helfen und erleichtern die Wahl. Ob Degiro, Wüstenrot oder sbroker: Am Ende sollte man sich für einen Anbieter entscheiden, der einen guten Service bietet mit transparenten Konditionen. Dabei sind nicht nur die Ordergebühren und Servicekosten entscheidend, sondern auch die Frage nach einem kostenlosen Musterdepot kann ein ausschlaggebendes Kriterium sein, um sich für einen Broker zu entscheiden. Wer gerade erst mit dem ETF-Handel beginnt, sollte sich unbedingt mit einem Musterdepot auf den realen Handel vorbereiten. Damit hält man das Risiko geringer und kann im Vorfeld üben, ohne gleich Verluste in Kauf zu nehmen. Mit einem Musterdepot kann man testen, wie man erfolgreich ETFs handeln kann. Wer den Markt stets im Auge behält, verbessert zudem die Erfolgschancen. Ein Musterdepot kann dabei helfen, verschiedene Situationen durchzuspielen. Nur Übung macht den Meister – und zwar am besten ohne Verlustrisiko!

    Wenn man als Anfänger mit dem ETF-Handel beginnt oder aber einen neuen Anbieter testen möchte, empfiehlt sich in jedem Fall die Eröffnung eines Musterdepots, das viele Anbieter kostenlos im Programm haben. So kann man sich optimal auf das reale Marktgeschehen vorbereiten und unnötige Verluste vermeiden.

    2. Ein ausgewogenes Portfolio gestalten!

    Um ein ausgewogenes Portfolio zu gestalten, muss man schrittweise vorgehen und die verschiedenen Anlageklassen kennen. Man muss kein ausgewiesener Börsenexperte sein, um mit ETFs zu handeln. Vielmehr sind sie hervorragend für Privatanleger geeignet. Ein gutes Portfolio zeichnet sich vor allem durch seine Diversität aus. Natürlich sind ETFs keine Garantie für einen Erfolg an der Börse. Aber im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds gibt es einen Vorteil: Der Kauf von ETFs ist preiswerter, denn es muss kein Fondsmanager bezahlt werden und damit ist die Rendite höher als bei anderen Anlagen. Wer ein Portfolio zusammenstellen will, sollte sich zunächst mit den verschiedenen ETF Anlageklassen beschäftigen:

    • Immobilien: Hier wird in börsennotierte Immobiliengeschäfte investiert.
    • Aktien: Bei einer Aktie ist man anteilig am Gewinn eines Unternehmens beteiligt. Allerdings kommt es nicht in jedem Fall zu einem Gewinn, sondern eine negative Rendite ist ebenfalls möglich.
    • Anleihen: Hier handelt es sich um verzinsliches Wertpapier, die an Börsen gehandelt werden.
    • Bargeld ist eine sichere Anlageform, da es nicht mit den Marktpreisen schwankt. Dadurch gibt es aber geringere Renditen.
    • Rohstoffe sind zum Beispiel verschiedene Lebensmittel wie Mais, Kaffee, Kakao oder Weizen, ebenso Rohstoffe wie Kupfer oder Eisen. Privatanleger profitieren dann an der Entwicklung des Basiswertes an dem jeweiligen Rohstoffmarkt.

    Pro und Contra:

    • Hohe Renditechancen und Gewinne bei steigenden Aktien sind möglich.
    • Langfristig sind höhere Renditen als bei anderen Anlageformen zu bekommen.
    • Jährliche Dividendenzahlungen sind ein Vorteil für Anleger.
    • Es gibt eine große Auswahl an den internationalen Märkten.

    • Verluste können bei fallenden Aktien hoch sein.
    • Es gibt keine feste Rendite wie bei Anleihen.
    • Man muss eine Abgeltungssteuer zahlen.

    Ein ausgewogenes Portfolio zeichnet sich durch eine gute Mischung der verschiedenen Anlageklassen aus. Deshalb sollte man sich als Privatanleger zunächst eingehend mit den verschiedenen Assetklassen beschäftigen, um die Zusammenstellung klug wählen zu können.

    ETFs handeln

    ETFs entwickeln sich zu beliebter Anlageform.

    3. Renditechancen und Laufzeiten festlegen!

    Wie bereits gesagt wurde, sind ETFs durch die fehlende Management-Gebühr günstiger als klassische Anlagen. Sie haben noch einen weiteren Vorteil, den man sich als ETF-Händler zunutze machen sollte: Wie der Nobelpreisträger Eugene Fama nachweisen konnte, kann ein Fondsmanager keine bessere Wertentwicklung erreichen wie zum Beispiel der Dax. Der Kauf eines Indexfonds ist dementsprechend weniger riskant als die Arbeit eines Fondsmanagers. Eine Regel, die man kennen sollte, weil sie allgemeine Gültigkeit besitzt, ist: Je länger der Anlagezeitraum festgelegt wird, desto höher sind die Renditemöglichkeiten. Wenn man also die Laufzeiten festlegt, sollte man sich eher für eine längere Anlage entscheiden, um die Erfolgsaussichten zu verbessern. ETFs können damit als Altersvorsorge eingesetzt werden oder für andere langfristige Investitionsziele. Natürlich darf man dabei nie vergessen, dass ein Gewinn nicht garantiert ist. Wer also eine sichere Geldanlage sucht, sollte sich bei einem Anbieter wie der OnVista Bank oder der Consorsbank nach anderen Anlagemöglichkeiten erkundigen.

    Die erste Regel: Ein Fondsmanager kann keine bessere Wertentwicklung erzielen als ein Index wie der Dax, stellte der Nobelpreisträger Eugene Fama fest. Der Kauf eines Indexfonds ist also weniger risikoreich. Die zweite Regel lautet: Je länger der Anlagezeitraum, desto höher ist die Renditechance.

    4. Fazit: Selbstständig handeln mit dem nötigen Wissen!

    So beliebt ETFs inzwischen auch bei deutschen Privatanlegern sind, so wichtig ist es dennoch, sich nicht blenden zu lassen: Natürlich muss man über das nötige Wissen verfügen, um mit ETFs handeln zu können. Wer sich aber das richtige Know-how verschafft hat, wird mit ETFs seine Freude haben – die Hilfe eines Fondsmanagers ist in diesem Fall tatsächlich nicht mehr nötig.Teasergrafik_Content_Sparplan_v1

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    ETFs handeln kann jeder
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