Wallet Vergleich: Den besten Wallet Anbieter finden

Kryptowährungen werden in sogenannten „Wallets“ verwaltet und aufbewahrt. Sie können sowohl auf dem Computer (Desktop Wallets, Software Wallets), einem Handy oder Tablet (Mobile Wallets), einem Hardware-Gerät (Hardware Wallets), einem Blatt Papier (Paper Wallets) sowie im Browser (cloud-basierte Wallets) existieren. Wallets ähneln in ihrer Funktion normalen Geldbörsen und Bankkonten. Das heißt, dass sie eine bestimmte Anzahl an Währungen – in virtueller Form – aufnehmen können. Eine Wallet zeichnet sich durch einen individuellen Zeichencode aus, der ihr zugeordnet ist. Darüber hinaus wird sie mit einem persönlichen Passwort geschützt. Um herauszufinden, welche „digitale Geldbörse“ am besten geeignet ist, sollte im ersten Schritt ein Wallet Anbieter Vergleich vorgenommen werden.

Quick-FactsWallet Anbieter Vergleich von ETFs.de

  • Erklärung des „private key“ und „public key“
  • Unterschied zwischen Hot Wallets und Cold Wallets
  • Die verschiedenen Wallet-Arten im Überblick: Online Wallets (web- bzw. cloud-basierte Wallets), Computer Wallets (Software Wallets), Mobile Wallets, Desktop Wallets, Hardware Wallets, Paper Wallets
  • Hot Wallet vs. Cold Wallet – die passende Wallet finden: Hot Wallets, Cold Wallets
  • Wallet Anbieter vergleichen

 

 

 

RangAnbieterSpeicherbare Währungen (Anzahl)KostenMobile (ja/nein)Offline-Verwaltung (ja/nein)TestberichtZum Anbieter
Binäre Optionen, CFD, Forex, Binäre Optionen v.2, Krypto, Krypto Wallet140 €JaNeinIQ Option
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BTC, BCH, ETHTransaktionsgebührJaNeinBlockchain.info
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525+Hardware, TransaktionJaJaLedger
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DER „PRIVATE" UND „ÖFFENTLICHE" SCHLÜSSEL

Eine Wallet zu verwenden, um Zahlungen zu empfangen oder zu versenden, ist zwar recht simpel. In Hinblick auf die Sicherheit müssen Nutzer jedoch einiges beachten. Die technische Grundlage für die Wallet-Sicherheit stellt der sogenannte „public key“, also der „öffentliche Schlüssel“ dar.

  • Public Key – der öffentliche Schlüssel (die Wallet-Adresse)
    Jede Wallet besteht immer aus dem öffentlichen Schlüssel und dem privaten Schlüssel. Der „public key“ ist jedem zugänglich und lässt sich etwa mit einer IBAN- bzw. Kontonummer vergleichen lässt. Er dient deshalb zum Senden und Empfangen von Kryptowährungen.
  • Private Key – der geheime Schlüssel (das Wallet-Passwort)
    Daneben gibt es den „private key“, also den geheimen Schlüssel. Hierbei handelt es sich um eine Art PIN-Nummer, mit der ein Nutzer Zugang zu seinem eigenen Konto erhält. Der private Schlüssel muss stets gut verwahrt und geheim gehalten werden.Beim Senden von Kryptowährungen übernimmt der Schlüssel zudem die Aufgabe, die jeweilige Transaktion zu signieren. Dementsprechend ist derjenige im Besitz einer Wallet, der über den dazugehörigen privaten Schlüssel verfügt. Der Schlüssel stellt für einen Nutzer die einzige Möglichkeit dar, um auf die eigene digitale Geldbörse zuzugreifen. Für den Fall, dass der geheime Schlüssel in die Hände von Unbefugten gerät, könnten diese auf das eigene Konto zugreifen und die darauf befindlichen Coins stehlen.

Hinweis: Generell wird empfohlen, sowohl den privaten als auch den öffentlichen Schlüssel an einem sicheren Ort aufzubewahren. Hierzu eignen sich zum Beispiel Hardware Wallets, wie zum Beispiel USB Sticks, sowie Paper Wallets. Beide Varianten ermöglichen eine sichere Offline-Aufbewahrung der Wallet-Daten.

Ledger Hardware Wallet

Der Anbieter Ledger bietet Hardware Wallets zum Erwerb an

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN HOT WALLETS UND COLD WALLETS

Wallets lassen sich zunächst in zwei Kategorien unterteilen: Hot Wallets und Cold Wallets.

1. Hot Wallets

Bei den Hot Wallets handelt es sich um digitale Geldbörsen, die praktisch immer mit dem Internet verbunden sind. Damit ermöglichen diese Wallets den flexiblen Handel mit Kryptowährungen. Gleichzeitig sind sie aber auch für Hacker-Angriffe anfällig. Klassische Beispiele sind zum Beispiel cloud-basierte Wallets von Exchanges (Krypto Börsen) und Handelsplattformen sowie Smartphone und Computer Wallets.

2. Cold Wallets

Die sogenannten Cold Wallets sind hingegen meist nicht mit dem Internet verbunden. Deswegen sind sie weniger anfällig für Cyber-Attacken. Jedoch obliegt es hier der Verantwortung des Besitzers, für die sichere Aufbewahrung seiner Geldbörse zu sorgen. Beispiele für „Cold Storages“ sind Hardware Wallets und Paper Wallets.

Wallets kombiniert einsetzen und Sicherheit erhöhen

Eine empfehlenswerte Lösung für Anleger, die eine große Menge an Kryptowährungen halten, ist die kombinierte Verwendung von Hot Wallets und Cold Wallets. So können Hardware oder Paper Wallets zum Beispiel als eine Art sicheres Sparkonto für das eigene Krypto-Guthaben dienen. Auf den Hot Wallets sollte hingegen nur die Menge an Krypto-Coins liegen, die täglich auch gehandelt wird.

Fazit Hot und Cold Wallets: Zwar ist mit den Hot Wallets ein schnelles Reagieren auf Marktveränderungen und ein flexibler Krypto-Handel möglich. Jedoch kann es hiermit auch schneller zu Sicherheitsproblemen kommen. Die Cold Wallets sind für eine sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen besonders gut geeignet. Für den täglichen Handel mit Digitalwährungen sind sie hingegen weniger empfehlenswert.

ARTEN DER „DIGITALEN GELDBÖRSE" – VON ONLINE WALLETS ÜBER MOBILE WALLETS BIS HIN ZU PAPER WALLETS

1. Online Wallets

Online Wallets bzw. cloud-basierte Wallets, die zum Beispiel von Krypto Börsen oder Handelsplattformen mit der Eröffnung eines Nutzerkontos bereitgestellt werden, gehören zwar zu den einfachsten Möglichkeiten, digitale Geldbörsen zu verwenden. Denn die Nutzer können praktisch von jedem Gerät auf der Welt aus, das mit dem Internet verbunden ist, darauf zugreifen. Allerdings bieten diese Hot Wallets auch die geringste Sicherheit.

Zur dauerhaften Verwahrung von Kryptowährungen sind diese deshalb weniger gut geeignet. Die auf einer Online Wallet liegenden Krypto-Coins sind vor allem dann gefährdet, wenn zum Beispiel eine Exchange (Krypto Börse) Ziel eines Hacker-Angriffes wird. Dementsprechend ist es ratsam, die gekauften oder geschürften Kryptowährungen anschließend immer in eine eigene Wallet zu übertragen. Dies gilt vor allem für größere Geldmengen.

Fazit Online Wallets: Insbesondere für Branchen-Einsteiger stellen Online Wallets den einfachsten Weg dar, um Kryptowährungen zu erwerben, zu verwahren und zu verkaufen. Um die eigenen Krypto-Coins bestmöglich zu sichern, empfiehlt sich jedoch die zusätzliche Verwendung einer eigenen Wallet.

IQ Option Krypto Wallet

IQ Option konnte uns im Krypto Wallet Vergleich überzeugen

2. Software bzw. Computer Wallets

Nach unseren Wallet Erfahrungen handelt es sich bei Computer Wallets um eine sehr beliebte Variante der digitalen Geldbörsen. Ähnlich wie die Online Wallets gehört auch diese Wallet-Art zu den „Hot Storages“. Allerdings befinden sie sich lokal auf dem eigenen PC. Damit unterliegen sie der Kontrolle des jeweiligen Besitzers. Zu bedenken ist aber, dass eine Computer Wallet nur so sicher sein kann, wie auch der Rechner selbst. So könnten zum Beispiel Hacker durch die Installation von Viren versuchen, Daten und Passwörter zu stehlen. Deshalb ist es umso wichtiger, den eigenen Computer entsprechend zu sichern.

Fazit Computer Wallets: Bei Computer Wallets handelt es sich wie auch bei den Online-Geldbörsen um Hot Wallets. Generell bieten sie eine höhere Sicherheit. Allerdings ist diese nur dann gegeben, wenn der Nutzer auch den eigenen Computer, auf dem die Wallet installiert ist, in ausreichendem Maße sichert.

3. Desktop Wallets und Mobile Wallets

Desktop Wallets können auf dem eigenen Computer oder Laptop installiert werden. Anschließend kann jedoch nur mit dem Gerät, auf dem die Wallet installiert wurde, darauf zugegriffen werden. Zwar handelt es sich um eine vergleichsweise sichere Wallet Art. Sie kann jedoch unpraktisch werden, da es nur möglich ist, sie über ein einziges Gerät zu nutzen.

Auch bei einer mobilen Wallet handelt es sich um eine Hot Wallet. Im Prinzip ist sie vergleichbar mit den Computer Wallets. Allerdings wird diese hierbei nicht auf dem eigenen PC installiert, sondern in Form einer App auf einem mobilen Endgerät (zum Beispiel einem Tablet-PC oder einem Smartphone). Der größte Vorteil gegenüber normalen Computer Wallet ist dabei die Möglichkeit, jederzeit auf das eigene Krypto Konto bzw. die Wallet zugreifen zu können. Darüber hinaus ermöglichen die mobilen Wallets die direkte Bezahlung mit Kryptowährungen. Experten gehen davon aus, dass Smartphone Wallets in Zukunft bei vielen Händlern zunehmend Akzeptanz finden werden.

Fazit Mobile Wallets und Desktop Wallets: Bei einer Smartphone Wallet bzw. einer Mobile Wallet handelt es sich um eine Wallet Art, die als App auf einem Handy installiert wird. Sie ermöglicht den direkten Zugriff auf das eigene Konto. Obgleich mobile Wallets dem Nutzer besonders flexible Möglichkeiten des Handels mit Kryptowährungen bietet, sollte sich aus Sicherheitsgründen immer nur ein kleiner Teil des Guthabens auf der Wallet befinden. Zwar handelt es sich bei den mobilen Wallets und den Desktop Wallets um sehr gut bedienbare Hot Wallets. Sie teilen sich jedoch ein großes Problem: Sollte es Hackern gelingen, Viren in das jeweilige System zu bringen, können diese wichtige Daten abgreifen. Auf eine ausreichende Sicherung der Geräte ist deshalb unbedingt zu achten!

4. Hardware Wallets

Die sogenannten Hardware Wallets sind der Kategorie der Cold Wallets zuzuordnen. Optisch erinnern sie zunächst an gewöhnliche USB-Sticks. Allerdings handelt es sich tatsächlich um äußerst leistungsstarke Geräte. So sind die Wallets zum Beispiel in der Lage, selbstständig Adressen und eigene Schlüsselpaare zu generieren. Aus diesem Grund benötigen sie eine sehr hohe, eigene Rechenleistung, um komplizierte mathematische Berechnungen vornehmen zu können.

Zwar lassen sich die Hardware Wallets zunächst auch mit Computer Wallets vergleichen. Allerdings sind sie nicht ständig mit dem Internet verbunden. Werden also die privaten Schlüssel auf einem solchen Gerät erzeugt, das niemals Zugang zum Internet erhält, haben Hacker keine Möglichkeit, das System zu beeinträchtigen oder die Schlüssel auszulesen. Möglich wäre dies nur, wenn ein Gerät beschädigt oder gestohlen wird bzw. verloren geht. Auch wenn die Hardware Wallet kurzzeitig an den PC angeschlossen wird, besteht theoretisch die Möglichkeit eines Datendiebstahls. Ansonsten gelten die Cold Wallets jedoch als besonders sichere Aufbewahrungsorte für Kryptowährungen.

Fazit Hardware Wallets: Bei Hardware Wallets handelt es sich um „Cold Storages“, die die Offline-Aufbewahrung von Kryptowährungen ermöglichen. Damit gelten sie als besonders sicher. Für die sichere Verwahrung der eigenen Wallet muss der Nutzer allerdings selbst sorgen. Für den flexiblen Handel mit Kryptowährungen sind sie aufgrund der fehlenden Flexibilität weniger geeignet.

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Die Ledger Wallet Produkte in der Übersicht

5. Paper Wallets

Ein Paper Wallet ist, wie der Name es bereits vermuten lässt, zunächst ein Blatt Papier. Auf diesem Stück Papier befinden sich der private und der öffentliche Schlüssel einer Wallet, und zwar in Form von sogenannten QR-Codes. Dass diese Wallet Art vor Hacker-Angriffen zu 100 Prozent geschützt ist, dürfte als sicher gelten.

Allerdings handelt es sich bei den Paper Wallets im Gegensatz zu den Hardware Wallets nicht unbedingt um die zuverlässigste Cold Wallet Art. Der Grund: Eine Hardware Wallet kann unter Umständen wiederhergestellt werden, falls es einmal zu einem Defekt kommt. Bei Paper Wallets stellt sich eine Wiederherstellung schon schwieriger dar, zum Beispiel wenn diese Feuer gefangen haben oder Feuchtigkeit ausgesetzt waren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass eine Paper Wallet stets sicher aufbewahrt wird. Empfehlenswert sind etwa ein Bank-Schließfach oder ein Safe, um die Wallet vor Feuer, Diebstahl und Wasser zu schützen.

Tipp: Wallets werden inzwischen auch aus Metall gefertigt. Diese werden als „Cryptosteel“ bezeichnet. Das entsprechende Schlüsselpaar wird dabei auf Edelstahl eingraviert und ist somit gegen Feuer und Feuchtigkeit geschützt.

Um auf einer Paper Wallet eine Transaktion zu senden, müssen entweder die aufgedruckten QR-Codes mit dem Handy eingescannt oder die entsprechenden Daten per Hand eingegeben werden.

Fazit Paper Wallets: Wie die Hardware Wallets ist diese Art ebenfalls den „Cold Wallets“ zuzuordnen. Der private und der öffentliche Schlüssel werden hierbei (als QR-Codes) auf ein Stück Papier gedruckt. Zwar ermöglichen Paper Wallets die sichere Aufbewahrung der eigenen Kryptowährungen, fernab von Computern und möglichen Cyber-Attacken. Es ist jedoch kaum möglich, mit ihnen online in Kryptowährungen zu investieren. Sie eignen sich deshalb vor allem für die langfristige Aufbewahrung von Krypto-Guthaben, möglichst in einem vor Nässe und Feuer geschützten Safe.

HOT WALLET VS. COLD WALLET: WELCHE WALLET IST FÜR MICH AM BESTEN GEEIGNET?

Nicht selten fragen sich Einsteiger: Wie kann ich die beste Wallet finden? Um den Unterschied zwischen beiden Aufbewahrungsarten zu verstehen, hilft immer wieder ein anschauliches Beispiel. Bei einer Hot Wallet handelt es sich um eine Brieftasche, die man im Prinzip immer mit sich tragen möchte. Eine Cold Wallet ist eher mit einem Bank-Safe zu vergleichen.

Tipp: Ein Backup von der eigenen Wallet ist für alle Krypto-Geldbörsen empfehlenswert. Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, zum Verlust der Wallet kommt, hat der Nutzer die Möglichkeit, seine Wallet mit seinem privaten Schlüssel und einer sogenannten Seed-Phrase wiederherzustellen.

MyEtherWallet Webseite

Auch MyEtherWallet überzeugte im Vergleich

Hot Wallets für die flexible Verwaltung von kleinen Summen

Wenn man die eigene Wallet sehr häufig nutzt, weil zum Beispiel täglich viele Kryptowährungen empfangen und versendet werden, dann ist hierfür eine Hot Wallet am besten geeignet. Sollen jedoch die eigenen Krypto-Coins über einen längeren Zeitraum gehalten werden, ohne dass sie in dieser Zeit verschickt bzw. verkauft werden, dann ist eine Cold Wallet die richtige Wahl.

Tipp: Eine Hot Storage Wallet ist, vereinfacht gesagt, ein Gerät, das mit dem Internet verbunden ist. Durch diese Verbindung wird die Lagerung der Währungen „hot“, also „heiß“.

Es gestaltet sich besonders einfach, auf das Guthaben einer Hot Wallet zuzugreifen. Wer also zum Beispiel täglich mit Kryptowährungen handelt, kann hierfür die digitalen Geldbörsen der verschiedenen Wallet Anbieter nutzen. Aber: Die Verwendung sollte in etwa so erfolgen, wie man auch mit Bargeld umgehen würde. Und niemand trägt unnötig viel Geld bei sich. Während ein kleiner Teil des Geldes problemlos im Portemonnaie mit sich geführt werden kann, wird der größere Teil aus Sicherheitsgründen zumeist in einer sicheren Umgebung (auf dem Bankkonto) verwahrt. Eine Hot Wallet kann also genutzt werden, um kleinere Summen schnell und flexibel einzusetzen.

Cold Wallets für die sichere Aufbewahrung von großen Beträgen

Wer seine Kryptowährungen in einem Gerät aufbewahrt, das 100-prozentig offline ist, wird dies als „Cold Storage“ bezeichnet. Damit eignen sich Cold Wallets vor allem für langfristige Anlagestrategien. Krypto Coins lassen sich so über Monate oder Jahre sicher aufbewahren.

Tipp: Damit Cold Wallets die größtmögliche Sicherheit für die Lagerung der eigenen Kryptowährungen bieten können, ist es wichtig, auf die entsprechenden Anweisungen der Wallet Anbieter zu achten und die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen.

WALLET ANBIETER VERGLEICHEN UND DIE RICHTIGE WALLET FINDEN

Bevor ein Wallet Anbieter Vergleich vorgenommen wird, sollte sich ein Nutzer zunächst überlegen, wofür er eine Wallet benötigt bzw. wie flexibel er mit Kryptowährungen handeln möchte. Zur Auswahl stehen die Wallets grundsätzlich für unterschiedliche Betriebssysteme. Je nach Anbieter und Variante sind Wallets unter anderem für folgende Systeme geeignet:

  • Windows (PC)
  • Linux (PC)
  • Mac (PC)
  • Android (Handy)
  • iOS (Handy)
  • Blackberry (Handy)
  • Windows Phone (Handy)

Einen Wallet Anbieter Vergleich durchführen

Wer sich für eine Wallet entschieden hat, sollte anschließend die einzelnen Wallet Anbieter vergleichen. Während Hot Wallets in der Regel kostenlos genutzt werden können, fallen insbesondere für Hardware Wallets Anschaffungskosten an. Diese variieren in der Höhe je nach Hersteller und Funktionen.

Die Wallet installieren

Die Installation bzw. Einrichtung einer Wallet orientiert sich wiederum an der gewählten Wallet Art. Auch hier ist es sinnvoll, sich an die Anweisungen des Anbieters zu halten. Das Herunterladen und Installieren von Wallets ist in der Regel innerhalb kurzer Zeit erledigt. Weiterführende Informationen sind in unseren Wallet Tests zu finden.

Blockchain.info App

Bei Blockchain.info können Kunden die Wallet auch als App auf ein Smartphone runterladen

FAZIT: EIN WALLET VERGLEICH LOHNT SICH!

Um Kryptowährungen zu handeln, benötigt ein Trader zumeist eine Wallet. Zur Auswahl stehen verschiedene Wallet Arten. Während die sogenannten Hot Wallets einen aktiven Handel mit digitalen Währungen ermöglichen, sind Cold Wallets vor allem sichere Aufbewahrungsorte für die langfristige Verwahrung von Krypto-Guthaben. Wer auf der Suche nach einer geeigneten Wallet ist, sollte zunächst die verschiedenen Wallet Anbieter vergleichen. Während Anleger bei einigen Handelsplattformen und Krypto Börsen bei der Kontoeröffnung automatisch eine Wallet erhalten, muss in den meisten Fällen zunächst eine Wallet heruntergeladen und installiert werden, um in Kryptowährungen investieren zu können. Generell empfiehlt sich die Verwendung von mehreren Wallets, um das eigene Geld vor einem möglichen Verlust (zum Beispiel durch Diebstahl) optimal zu schützen. Hardware Wallets eignen sich neben Paper Wallets für die langfristige und sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen besonders gut, da diese in der Regel nicht mit dem Internet in Verbindung kommen. Hierbei ist zu beachten, dass die Anschaffung von Hardware Wallets mit Kosten verbunden ist. Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Gerät und den Funktionen.

Um unseren Lesern einen ersten Eindruck von den verschiedenen Wallet Anbietern zu vermitteln, und um einen einfachen Wallet Vergleich zu ermöglichen, haben wir die wichtigsten Informationen in unseren objektiven Testberichten für sie zusammengetragen.