Bitcoins vs. Dash: ungleiches Duell zweier Kryptowährungen

 

Wenn von Kryptowährungen die Rede ist, ist sehr oft der Branchenführer Bitcoin gemeint. Der Vergleich Bitcoins vs. Dash bietet daher interessante Erkenntnisse, denn hierbei wird das Licht auf eine Kryptowährung geworfen, die deutlich jünger und unbekannter ist. Außerdem bietet er zahlreiche Informationen für alle, die vor der Entscheidung Bitcoins oder Dash kaufen stehen. Daher haben wir nachfolgend alle wichtigen Informationen zusammengefasst, wodurch Interessierte einen Überblick über beide Konkurrenten erhalten.

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Bitcoins vs. Dash: alles Wichtige zum Branchenprimus

Klarer Marktführer unter den vielen Kryptowährungen – über 1.500 Stück sind mittlerweile auf coinmarktcap.com gelistet – ist zweifelsohne Bitcoin. Dies verwundert kaum, ist die digitale Währung doch bereits seit zehn Jahren am Markt erhältlich. Damit hatte sie deutlich mehr Zeit zum Aufbau einer Community als zahlreiche Mitbewerber, die erst in den letzten Jahren entstanden sind. Außerhalb der Krypto-Szene sind diese den Menschen daher meist gar nicht bekannt. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass auch Bitcoin einen langen Weg hinter sich hat, der Erfolg der digitalen Münze kam nicht über Nacht.

Seinen Anfang findet Bitcoin in einem Whitepaper Satoshi Nakamotos aus dem Jahr 2008. Hier beschreibt er erstmals die Idee einer digitalen Währung auf kryptographischen Grundlagen, die in Konkurrenz zum existierenden Währungssystem treten könnte. Mit ebendiesem waren zu dieser zahlreiche Anleger unzufrieden. Zahlreiche Finanz- und Bankenkrisen hatten dazu geführt, dass das Vertrauen vieler Menschen in Fiatwährungen aufgebraucht war. Sie suchten eine Alternative, die frei von zentralen Verwaltung und der Gefahr einer Inflation ist. Was zuvor nur aus Büchern und Filmen bekannt war, existierte dann ab Januar 2009 tatsächlich: die erste Kryptowährung Bitcoin.

Übrigens: wer sich hinter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ verbirgt, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt worden. Es könnte sich hier bei sowohl um einen Mann, eine Frau oder eine Personengruppe handeln. Feststeht hingegen, dass er als Grundlage für das Bitcoin Netzwerk die Blockchain gewählt hat. Hierbei handelt es sich um eine dezentrale Datenbank, die von allen verwaltet wird, die daran teilnehmen. Zugriff erhalten Interessenten über eine entsprechende Referenzsoftware, wie sie beispielsweise in Form von Bitcoin Core vorliegt. Alle Vorgänge die Kryptowährung betreffend finden innerhalb der Blockchain statt, außerhalb dieser existieren sie nicht. Transaktionen können über das netzwerkeigene Zahlungssystem vorgenommen werden, hierzu werden Bitcoin von einer Wallet in eine andere Wallet transferiert. Wallets sind gewissermaßen die „virtuellen Geldbörsen“ die zur Aufbewahrung der Bitcoins benötigt werden.

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Das Schöpfen neuer Coins ist ebenfalls ein interessanter Aspekt. An diesem Prozess, der besser unter seinem englischen Namen „Mining“ bekannt ist, kann sich grundsätzlich jeder Teilnehmer des Netzwerkes beteiligen. Gerade in der Anfangszeit der Kryptowährung hat sich Mining hoher Beliebtheit erfreut, denn es hat eine Möglichkeit dargestellt, ohne den Kauf von Bitcoins in den Besitz dieser zu gelangen. Dadurch konnten Miner – so werden Personen bezeichnet, die sich am Mining beteiligen – ihre eigene Wallet langsam aber sicher füllen. Beim Mining müssen kryptographische Aufgaben gelöst und so codierte Datenblöcke entschlüsselt werden. Als Belohnung für jeden Datenblock erhalten die Miner eine bestimmte Menge Bitcoins gutgeschrieben, außerdem die Gebühren aus allen Transaktionen, die währenddessen bearbeitet wurden. In der ersten Zeit lag diese Belohnung bei 50 Bitcoins, allerdings wird dieser Wert in gewissen Abständen halbiert, während gleichzeitig der Schwierigkeitsgrad ansteigt. Dadurch ist für das Mining mittlerweile eine so hohe Rechenleistung notwendig, dass spezielle Hardware angeschafft werden muss. Die damit verbundenen Kosten machen den Vorgang allerding kaum noch attraktiv für einzelne Personen.

Fazit: Bitcoin ist eine digitale Währung, die auf kryptographischen Verfahren basiert. Damit war sie im Jahr 2009 die erste ihrer Art und gleichzeitig Begründer einer ganzen Branche. Die Blockhain ist die Grundlage des dezentralen Netzwerkes, in diesem finden neben Bitcoin Transaktionen außerdem die Verwaltung der Coins über Wallets und das Mining statt.

Weitere Informationen zur Blockchain

Wer in Bitcoin mehr als nur eine reine Geldanlage sieht, wird sich sicher auch für die technische Seite und die besonderen Eigenschaften der Blockchain interessieren. Generell ist es ratsam, sich mit Geldanlagen im Detail auseinanderzusetzen. Anlegern, die Zusammenhänge nicht verstehen oder wie im Fall der Kryptowährungen nicht hinter der Idee stehen, haben oft nicht das nötige Vertrauen, auch mal eine Schwächephase durchzustehen. Aus diesem Grund stellen wir das Herzstück der Kryptowährung nochmals genauer vor: die Blockchain.

Es handelt sich dabei um ein Peer-to-Peer-Netzwerk, auf das User auf der ganzen Welt mittels einer speziellen Software Zugriff erhalten. Die bekannteste ist die Bitcoin Referenzsoftware Bitcoin Core, daneben existieren aber auch weitere Alternativen. So ist mittlerweile auch Bitcoin kaufen über das Smartphone möglich, wenn eine eigens hierfür entwickelte App installiert wurde. Im Unterschied zu Desktop-Anwendungen wird bei der mobilen Lösung allerdings nicht die gesamte Blockchain heruntergeladen. Diese ist mittlerweile weit über 100 Gigabyte groß und würde die Speicherkapazität jedes handelsüblichen mobilen Endgerätes übersteigen.

Das Herunterladen der Blockchain ist aus folgendem Grund notwendig. Per Definition handelt es sich um eine dezentrale Datenbank, die sämtliche Transaktionen mit Bitcoin aufzeichnet und für jeden Teilnehmer öffentlich zugänglich abspeichert. Bei diesem Vorgang werden Transaktionen zu einem Datenblock zusammengefasst, welcher an das Ende der Blockchain angehängt wird. Derjenige Miner, der hierfür die benötigte Rechenleistung zur Verfügung stellt, erhält als Belohnung eine gewisse Menge Bitcoins und die in den Transaktionen enthaltenen Gebühren. Da jeder Teilnehmer die gleiche Version der Bitcoin besitzt, herrscht stets Konsens über die aktuell gültige Bitcoin. Kommt es zu einer ungültigen Veränderung an der Blockchain eines einzelnen Nutzers, so wird dies von der Software anderer Bitcoin Besitzer nicht anerkannt. Es wird lediglich die Blockchain weitergeschrieben, die von der Mehrzahl der Nutzer als gültig anerkannt wird. Dadurch ist eine Manipulation der Blockchain mit heutigen technischen Mitteln nicht möglich.

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Zentrale Eigenschaft bei Bitcoin – und Kryptowährungen im Allgemeinen – ist die vielzitierte Anonymität. Wobei an dieser Stelle der Hinweis erfolgen muss, dass es sich dabei vielmehr um eine Pseudonymität handelt. Grundsätzlich ist es nämlich so, dass Transaktionspartner nicht wissen, wer sich auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Durch einen Austausch von Keys kann der Transfer von einer Wallet in die andere erfolgen, diese sind nicht mit einem Realnamen, Bankdaten oder ähnlichem verknüpft. Auch Außenstehende können über die dezentrale Datenbank zwar nachvollziehen, dass ein Transfer stattgefunden hat, wer daran beteiligt ist bleibt ihnen jedoch unbekannt. Jetzt ist es allerdings so, dass diese Anonymität unter gewissen Umständen aufgehoben werden kann. Zum einen kann dies der Fall sein, wenn Strafverfolgungsbehörden Transaktionen einzelner Teilnehmer zurückverfolgen wollen. Hierzu haben sie die Möglichkeit, sobald sie deren IP-Adresse oder sonstige Verbindungsdaten besitzen. Weiterhin kann es vorkommen, dass Transaktionen dem falschen Empfänger zugeordnet werden. Falls dieser den Fehler bemerkt, kann er Maßnahmen zur Korrektur ergreifen. Auch in diesem Fall muss die Anonymität der Teilnehmer aufgehoben werden. Zu guter Letzt ist es außerdem so, dass Bitcoins über Handelsplattformen gekauft werden können. Da die Bezahlung auf irgendeine Art stattfinden muss, muss bei vielen Bezahlarten zumindest eine Seite der anderen persönliche Daten übermitteln. Auch dadurch geht der Aspekt der Anonymität verloren.

Fazit: Die Blockchain wird auch als Technologie der Zukunft angesehen, Kryptowährungen sind nur ein Anwendungsbereich von vielen. Daher lohnt es sich auch für Anleger, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Bitcoin wird oftmals nachgesagt, dass das Netzwerk komplette Anonymität bietet. Dies trifft allerdings nur bis zu einem gewissen Grad zu, unter bestimmten Umständen kann die Anonymität auch aufgehoben werden.

Vielversprechende Konkurrenz: Bitcoins oder Dash kaufen?

Wie eingangs bereits erwähnt, gilt Bitcoin als Begründer einer ganzen Branche. Nicht lange nach den ersten Erfolgen der Kryptowährung haben weitere auf den Markt gedrängt und Anteile für sich beansprucht. Dabei handelt es sich natürlich nicht um einfache Kopien des Bitcoin, auch wenn viele auf der Blockchain-Technologie basieren. Jede einzelne erhält durch spezielle Eigenschaften, durch die sie sich von der Konkurrenz abzuheben versucht, ihre Daseinsberechtigung. Alternativen werden auch aus dem Aspekt heraus für Anleger interessant, da sich der Bitcoin Kurs mittlerweile im fünfstelligen Bereich bewegt und eine Investition mit erheblichen Kosten verbunden ist.

Jeder hofft dabei, auf das „nächste Bitcoin“ zu stoßen und eine Kryptowährung als Geldanlage zu entdecken, die eine ähnliche Entwicklung wie Bitcoin nimmt. Hierfür könnte beispielsweise Dash in Frage kommen. Der Name setzt sich aus den beiden englischen Begriffen „digital“ und „cash“ zusammen, womit bereits die Haupteigenschaften beschrieben wären: es handelt sich um digitales Geld. Die Kryptowährung existiert bereits seit 2014 und dürfte dem ein oder anderen noch aus ihrer Anfangszeit als XCoin oder Darkcoin bekannt sein. Durch die negative Konnotation des Begriffes „dark“ wurde dieser Name nach einiger Zeit allerdings in Dash geändert. Wie Bitcoin handelt es sich hier um eine Open-Source-Peer-to-Peer-Kryptowährung, der Vergleich Bitcoins vs. Dash bringt darüber hinaus weitere Gemeinsamkeiten ans Licht.

Datenschutz ist ebenfalls zentraler Bestandteil des Dash-Netzwerkes, mehr noch als bei Bitcoin. Denn bei Dash werden Transaktionen nicht in einer öffentlichen Datenbank gespeichert, stattdessen werden die Informationen mit denen anderer Transaktionen vermischt. Für diese Verschleierung ist das System PrivateSend verantwortlich. Durch die dezentrale Struktur des Netzwerkes können Teilnehmer aus der ganzen Welt daran partizipieren und das Budget- und Wahlsystem nutzen und Mining betreiben. Die Menge an gleichzeitig existierenden DASH ist auf 18,9 Millionen Stück begrenzt, so dass die Teilnahme am Mining durchaus noch interessant sein kann. Außerdem werden durch die Begrenzung die Gefahren einer Inflation gesenkt.

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In der Gründungzeit bestand das Dash-Team aus Evan Duffield und zehn weiteren Personen. Da allerdings die Community innerhalb kürzester Zeit auf über 10.000 Follower anwuchs, vergrößerte sich auch das Team kontinuierlich. In 2017 zählte Dash zwischenzeitlich zu den fünf nach Marktkapitalisierung größten Bitcoin Alternativen. Mittlerweile (Stand: Februar 2018) hat Dash allerdings andere Mitbewerber vorbeiziehen lassen müssen. Nach einem Allzeithoch am 20. Dezember mit einem Preis von knapp 1.600 US-Dollar pro DASH erfolgte analog zum Bitcoin eine harte Korrektur, wodurch Anteile am hart umkämpften Markt eingebüßt wurden.

Fazit: Dash ist eine Kryptowährung, die in ihren grundlegenden Eigenschaften dem Bitcoin ähnelt. Über das dezentrale Netzwerk kann jeder Interessierte Zugang zum Handel mit Dash erhalten, außerdem Mining betreiben und die sonstigen Eigenschaften nutzen. Die Währung DASH ist auf maximal 18,9 Millionen Stück begrenzt, durch das limitierte Angebot ist Mining also weiterhin interessant.

Bitcoins vs. Dash: das sind die Unterschiede

Bereits dargelegt wurden die Gemeinsamkeiten zwischen Bitcoin und Dash. Doch jeder, der vor der Entscheidung Bitcoin oder Dash kaufen steht, interessiert sich zusätzlich für die Unterschiede zwischen beiden Währungen. Auch hier richtet sich unser erster Blick auf den zentralen Bestandteil, die Blockchain. Diese weist bei Dash nämlich einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil auf und erstellt neue Datenblöcke in einem Abstand von 2:30 Minuten. Bei Bitcoin hingegen, wo der Schwierigkeitsgrad zum Entschlüsseln regelmäßig erhöht wird, liegt dieser Wert bei 10:00 Minuten. Dies hat natürlich auch Einfluss auf die Transaktionsgeschwindigkeit, die bei Dash ebenfalls schneller ist als bei Bitcoin. Diese Information ist sowohl für Anleger wichtig als auch für Personen, die eine Kryptowährung für Zahlungszwecke nutzen wollen.

Dash besitzt ein zweischichtiges Netzwerk, Bitcoin im Gegensatz dazu nur ein einschichtiges. Auf Stufe 1 des Dash-Netzwerkes befinden sich die sogenannten Masternodes, also die von privaten Nutzern eingerichteten Computer, Server und Router. Diese sind für die fortwährende Synchronisation des Netzwerkes zuständig, außerdem sorgen sie für die Sicherung des Systems. Eine Beteiligung am Mining, also dem Schöpfen neuer Coins, findet ebenfalls statt. 45 Prozent der neuen Coins werden als Belohnung für alle Miner an die Masternodes ausgeschüttet. Auf Stufe 1 befinden sich außerdem die Dienste InstantSend und PrivateSend, die das Transferieren der digitalen Währung ermöglichen. Bei InstantSend wird Wert auf Schnelligkeit gelegt, PrivateSend zielt vor allem auf höchstmögliche Anonymität ab.

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Die Miner, die einzig das Schürfen neuer Coins betreiben, befinden sich auf Stufe 2. Dieser werden ebenfalls mit 45 Prozent der geschürften Coins für ihren Aufwand belohnt. Übrig bleiben nun noch 10 Prozent neuer Coins, diese gehen in die „treasury“. Diese Schatzkammer wird zur Entwicklung des Projektes und der Finanzierung des Marketing genutzt.

Die Community darf dabei mitbestimmen, welche Projekte gefördert werden, somit erfolgt die Entwicklung und Nutzung demokratischen Grundsätzen. Zu diesem Zweck ist Dash mit einem dezentralen Wahlsystem ausgestattet. So haben sie aktiven Einfluss auf die weitere Zukunft dieser Kryptowährung. Da andere Währung ihren Usern diesen Service nicht bietet, konnte Dash gerade in der Anfangszeit schnell eine große Followerschaft aufbauen. Damit konnte sich die neue Kryptowährung im Duell Bitcoins vs. Dash eine gute Position verschaffen.

Fazit: Kryptowährung ist nicht gleich Kryptowährung, dies zeigt ein genauerer Blick auf Dash. Trotz zahlreicher Gemeinsamkeiten kann sich der Herausforderer in zentralen Aspekten klar vom Branchenführer abgrenzen. Dadurch konnte sich Dash vor allem in der schwierigen Startphase klar am Markt positionieren und viele Anhänger gewinnen.

Bitcoins oder Dash kaufen: ein Blick auf die Wertentwicklung

Bitcoin und Dash ähneln sich noch in einem weiteren Punkt, der bisher unerwähnt blieb: beiden wurde zu Beginn nämlich keine lange Lebensdauer vorausgesagt. Auch wenn die Startbedingungen nicht zu vergleichen sind und das Ergebnis ebenfalls ein anderes ist bleibt festzuhalten, dass beide sich am Markt positionieren konnten. Auffällig ist dabei, dass ihre Entwicklung eng miteinander verbunden ist und einen ähnlichen Verlauf genommen hat. Wer vor der Entscheidung steht, ob Bitcoins oder Dash kaufen die richtige Anlageform ist, sollte daher unbedingt einen Blick auf die bisherige Wertentwicklung werfen.

Ein Rückblick auf den 01. Januar 2017: zum Jahresstart lag der Preis für einen BTC bei rund 963 Dollar, Bitcoin wies eine Marktkapitalisierung von 15,49 Mrd. Dollar auf. An diese Werte kann Dash mit einer Marktkapitalisierung von 78,35 Mio. Dollar und einem Preis von etwa 11 Dollar pro DASH natürlich nicht im Entferntesten anknüpfen. Interessant ist allerdings die Entwicklung im weiteren Jahresverlauf. Bis in den Juni hinein stiegen sämtliche Werte leicht, aber kontinuierlich an, bevor in den Monaten August und September ein erster größerer Anstieg zu verzeichnen war. Mitte November nahm die Entwicklung beider Währung dann einen raschen Verlauf, der in Rekordwerten am 20. Dezember gipfelte. Bitcoin konnte zu diesem Zeitpunkt eine Marktkapitalisierung von über 330 Mrd. Dollar und einen Preis von knapp unter 20.000 Dollar pro BTC aufweisen. Dash konnte zum gleichen Zeitpunkt einen Höchstwert bei der Marktkapitalisierung von 12,7 Mrd. Dollar aufweisen, der Preis pro DASH lag bei 1.635 Dollar.

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Im Anschluss an dieses Hoch bei beiden Währungen erfolgte allerdings eine nahezu gleichzeitige Korrektur der Kurse. Dies zeigt, dass der Erfolg zahlreicher kleinerer Kryptowährungen maßgeblich vom Erfolg des Bitcoins abhängt.

Fazit: Wer allein die Zahlen beachtet, wird schnell feststellen, dass keine andere Kryptowährung mit den Werten des Bitcoins mithalten kann. Weder was den Preis pro Dollar noch die Marktkapitalisierung betrifft, gelangt einer der Konkurrenten auch nur in die Nähe. Jedoch zeigt ein Blick auf die prozentuale Entwicklung, dass Dash den Branchenprimus klar in die Schranken verweist. Ähnliche Wertentwicklungen sind auch bei anderen Altcoins für den genannten Zeitraum zu beobachten, so dass festgehalten werden kann, dass die Entwicklung und der Erfolg dieser eng an den Bitcoin geknüpft sind.

Fazit: Bitcoins vs. Dash – Kampf mit ungleichen Vorzeichen

Ein Vergleich in der Frage „Bitcoins oder Dash“ kaufen macht definitiv Sinn. Nur so kann festgestellt werden, welche Kryptowährung besser zum Anleger passt. Aufgrund vieler Eigenschaften unterscheidet sich Dash grundlegend vom Branchenführer und spricht damit auch eine andere Zielgruppe an. Da die Kosten für einen Einstieg zudem geringer sind, eignet sich Dash auch für Einsteiger, die den Handel mit Kryptowährungen kennenlernen wollen. Nimmt man die prozentuale Wertentwicklung weiterhin zum Maßstab, zeigt sich, dass Dash auch für Anleger in Frage kommt, die nach einer Möglichkeit zur Geldanlage mit Chance auf hohe Renditen suchen.

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