ETF Securities Depotwechsel: Depotübertrag leicht gemacht

ETF Securities Depotwechsel

ETF Securities bietet professionelle börsengehandelte Produkte an – wickelt den Kauf und Verkauf selbst aber nicht ab. Hierfür sind depotverwaltende Plattformen zuständig. Anleger profitieren ohne Wertpapierdepot nicht von der Performance der ETF Securities Produkte – und sollten sich das Depot sehr genau anschauen.

Gründe wie eine kostenlose Depotverwaltung, niedrige Ordergebühren und Provisionen, leistungsstarke Handelstools sprechen für den Wechsel des Wertpapierdepots. Denn jeder Euro, den Anleger für die Depotverwaltung aufwenden müssen, geht zulasten der Gesamtrendite. Der Ablauf des Depotwechsels ist in der Regel unkompliziert und einfach. Einige Punkte muss der Depotinhaber trotzdem im Auge behalten.

Das Wichtigste zum ETF Securities Depotwechsel im Überblick:

  • Erster Schritt – Eröffnung des neuen Aktiendepots (mit Anlagekonto)
  • Broker stellen meist Vordruck für Depotübertrag bereit
  • Keine Gebühren für Depotübertrag (außer Fremdgebühren/Depot im Ausland)
  • Widerruf des Freistellungsauftrags erforderlich

ETF Securities Depot wechseln – Das neue Aktiendepot eröffnen

Aus Anlegersicht entscheiden verschiedene Aspekte über die Qualität eines Wertpapierdepots. Da Broker und Banken im Wettbewerb regelmäßig ihre Konditionen ändern, führt der Anbietervergleich oft zur Erkenntnis, dass es anderswo bessere Rahmenbedingungen gibt. Der erste des Depotwechsels besteht immer darin, ein neues Aktiendepot zu eröffnen.

Mittlerweile ist für diesen Schritt nicht einmal mehr der Gang in Filialen notwendig. Bei Banken und Brokern werden Wertpapierdepots einfach online eröffnet. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis. Auch wenn der Antragsprozess durchaus Unterschiede erkennen lässt – in aller Regel braucht es nur Minuten zum Ausfüllen des Eröffnungsantrags. Aber: Eröffnung und Depotwechsel lassen sich im Regelfall nicht miteinander kombinieren. Der Grund ist relativ einfach. Für den Übertrag muss den beteiligten Stellen sowohl die Kennung des abgebenden Depots als auch dem empfangenden Depot bekannt sein.

Screenshot der ETF Securities Startseite

ETF Securities Depotwechsel – Handel mit ETPs

Tipp: Bei einigen Depotstellen ist die Eröffnung eines Aktiendepots nicht nur für Einzelpersonen möglich. Gerade für Ehe- oder Lebenspartner ist die Option einer gemeinschaftlichen Depoteröffnung und Verwaltung interessant.

Ohne Aktiendepot kein Übertrag. Dieser Grundsatz gilt auch beim ETF Securities Depot wechseln. Die Eröffnung eines neuen Wertpapierdepots ist immer der erste Schritt für den Wechsel. Viele Broker stellen hierfür Onlineformular bzw. alle Vordrucke über Datenbanken zur Verfügung. Nach dem Erhalt der Unterlagen zum neuen Depot wird der Übertrag unkompliziert abgewickelt.WEITER ZU ETF SECURITIES: www.etfsecurities.com/de

Depotwechsel – Wichtige Tipps zum ETF Securities Aktiendepot

Einen Depotwechsel schieben Anleger aus den verschiedenen Gründen an. Oft wird es darum gehen, von besseren Konditionen in der Depotverwaltung zu profitieren. Aber auch im Rahmen einer Auflösung des gemeinsam genutzten Depots oder wegen der Nachlassverwaltung ist ein Depotübertrag gängige Praxis. Worauf ist aus Sicht des Anlegers besonders zu achten.

Zu den wichtigen Punkten gehört:

  • die Eröffnung eines Verrechnungskontos
  • die Frage gemeinschaftlicher Verfügungen
  • der vollständige Wertpapierübertrag
  • der Verkauf von einzelnen/allen Wertpapieren.

Das Verrechnungskonto dient dem Broker beim Handel mit ETF Securities zur Entnahme von Kapital für die Ausführung der Kauforder bzw. für Gutschriften aus Verkäufen oder Dividenden. Parallel dient das Guthaben dem Verlustausgleich. Bei Banken und Brokern wird es auch als Geldanlagekonto bezeichnet. Sofern als Girokonto angelegt, kann es zusätzlich dem Zahlungsverkehr (im Fall reiner Anlagekonten nicht möglich) dienen.

Hinweis: Das Wertpapierdepot kann bei gemeinsamer Verwaltung als ODER- bzw. UND-Depot geführt werden. Letzteres hat die Eigenschaft, dass Verfügungen – also auch das ETF Securities Aktiendepot wechseln – nur gemeinschaftlich vorgenommen werden dürfen. Vor dem Wechsel ist zu klären, inwiefern dies auf den Anleger/die Anlegergemeinschaft zutrifft.

Da beim Depotwechsel grundsätzlich eine Wahlfreiheit bezüglich:

  • der teilweisen Übertragung von Wertpapieren
  • des vollständigen Übertrags

besteht, muss sich der Depotinhaber auch mit diesem Sachverhalt auseinandersetzen. Hinsichtlich der Kosten ist der parallele Unterhalt mehrerer Depots eher unvorteilhaft. Eine teilweise Übertragung ist aber für den Fall:

  • der Schenkung oder
  • Nachlassteilung

durchaus in der Praxis anzutreffen.

Wichtig: Wertpapiere, die von einem Depot zu einer anderen Verwahrstelle übertragen werden, sind allgemein solange nicht handelbar, bis der Wechsel abgeschlossen ist. Plant man per se den Verkauf einiger Wertpapiere, lassen sich Teilübertrag und Verkaufsauftrag miteinander verknüpfen.

Auch wenn Banken und Broker den Depotwechsel dank zur Verfügung stehender Vordrucke einfach machen, sind wichtige Fragen im Vorfeld zu klären. Im Raum steht etwa die Frage, ob der Übertrag wie geplant realisiert werden kann und welche Wertpapiere ins neue Aktiendepot umziehen. Gerade der Wechsel beim Gemeinschaftsdepot kann unversehens an Hürden scheitern.

Depotwechsel: Kosten und Dauer für den Wertpapierübertrag

Prinzipiell ist beim Depotwechsel nur an wenigen Stellen mit Kosten zu rechnen. Wo sich Anleger für den Übertrag ihrer Wertpapiere entscheiden, sind Gebühren aufgrund der Rechtsprechung des BGH (Bundesgerichtshof) weitgehend unwirksam. Ausnahme: Die Bank reicht Fremdgebühren weiter bzw. der Übertrag findet aus dem Ausland statt.

ETF Securities Beispiele für ETPs

ETF Securities – Produkte für Anleger

Kosten können aber auch dann entstehen, wenn der Depotinhaber nur einen Teil des Bestands in den Depotwechsel einbezieht, den Rest der Wertpapiere verkauft. Hier greifen die über das Preis-/Leistungsverzeichnis geltenden Ordergebühren. Hinzukommt, dass an dieser Stelle eventuell Veräußerungsverluste einzukalkulieren sind – die zulasten des Anlagekontos bzw. Referenzkontos gehen.

Die Dauer des Depotübertrags kann variieren. Sofern ein Formular der empfangenden Depotstelle benutzt wird, spielt die Bearbeitungszeit beim neuen Depotanbieter eine Rolle. Parallel muss der abgebenden Bank etwas Zeit für die Abwicklung des Übertrags gegeben werden. In Abhängigkeit der Aspekte:

  • Lage der Verwahrstelle
  • Bearbeitungszeit

ergibt sich meist ein Zeitraum von circa zwei Wochen für den Depotwechsel. Allerdings kann der Übertrag auch mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Der Depotübertrag nimmt allgemein ein bis zwei Wochen in Anspruch. Gerade bei einer Verwahrung von Wertpapieren im Ausland kann sich dieser Zeitraum verlängern. Bezüglich der Kosten bleibt die Situation für Anleger übersichtlich, es ist im Regelfall nur mit Fremdgebühren/Kosten im Ausland zu rechnen.

Depotwechsel: Wie läuft der Übertrag im Detail ab

Das ETF Securities Depot wechseln erfolgt allgemein nach der Eröffnung des annehmenden Wertpapierdepots. Hintergrund: Die Nummer des empfangenden Depots ist erst nach erfolgreicher Eröffnung bekannt. Einen Vorteil hat der Depotübertrag in jedem Fall: Broker und Banken stellen fertige Formulare zur Verfügung, in welche nur noch Angaben zur:

  • abgebenden Depotführungsstelle
  • Person des abgebenden Depotinhabers
  • Person des empfangenden Depotinhabers
  • Art des Depotwechsels (Voll-/Teilübertrag)

zu machen sind. Darüber hinaus erfordert der Vordruck Angaben hinsichtlich der Frage, ob es zu einem Gläubigerwechsel kommt oder nicht. Dieser Fall tritt unter anderem bei

  • Schenkung an Partner/Kinder
  • Erbschaft oder
  • entgeltlichem Übertrag an Dritte

ein und ist aus steuerrechtlicher Sicht relevant. Aufgerufen wird der Antrag auf Depotübertrag in der Regel über die Formulardatenbank (ist häufig über den Service des Depotanbieters erreichbar).

Wichtig: Sofern nur ein Teil des Wertpapierbestands zu übertragen ist, hat der Inhaber des Depots der abgebenden Verwahrstelle diese im Detail zu benennen. Parallel steht hier die Frage im Raum, ob für den Restbestand ein Verkaufsauftrag ergeht, ein Sparplan gelöscht wird bzw. das Depot ohne Wertpapierbestand aufzulösen ist.

Beim Griff auf ein Wechselformular der empfangenden Bank wird der Antrag an diese verschickt. Der Depotwechsel über eine selbst erstellte Anweisung zum Übertrag ist seltener – und sollte an den bisherigen Depotanbieter verschickt werden. Generell ist für beide Varianten darauf zu achten, dass beim Wechsel auch Informationen wie Anschaffungsdaten übertragen werden. Andernfalls besteht ein Risiko, dass die empfangende Verwahrstelle den Übertrag als Neuerwerb einstuft.

Anleger wickeln den Depotwechsel heute schnell und unkompliziert ab. Optimal ist die Verwendung fertiger Vordrucke, die sich online ausfüllen lassen oder zu diesem Zweck einfach ausgedruckt werden. Oft lässt sich mit deren Hilfe das abgebende Depot sogar ohne zusätzlichen Aufwand kündigen und das Anlagekonto auflösen.

ETF Securities: Depot wechseln und Freistellungsauftrag kündigen

Der Auftrag zum Depotübertrag ist schnell und unkompliziert erteilt. Da die Banken hier Hilfe durch die fertigen Vordrucke anbieten, muss heute kaum ein Anleger den Auftrag selbst ausformulieren. Einen Aspekt ist dennoch zu berücksichtigen – der Freistellungsauftrag. Hintergrund: Jedem Steuerpflichtigen steht in Deutschland der Sparerpauschbetrag von 801 Euro zur Verfügung.

Dieser Freibetrag für Kapitaleinkünfte kann über den Freistellungsauftrag auf verschiedene Banken verteilt werden und verhindert den Abzug der Abgeltungssteuer in entsprechender Höhe. Wer den Freistellungsauftrag beim Depotwechsel nicht widerruft, schneidet quasi einen Teil des Sparerpauschbetrags ab. Für den Widerruf ist die Schriftform ausreichend. Einige Banken integrieren eine entsprechende Anweisung in das Formular zum Depotübertrag. Hinweis: Lassen sich Ehe-/Lebenspartnern zusammen veranlagen, erhöht sich der Sparerpauschbetrag durch die Zusammenrechnung der Einzelfreibeträge auf 1.602 Euro.

Durch die Abgeltungssteuer werden Kapitaleinkünfte – etwa aus dem Handel mit ETFs oder durch ETF-Sparpläne – direkt bei Auszahlung der Gewinne besteuert. Der Sparerpauschbetrag beschränkt diesen Abzug, eventuell erteilte Freistellungsaufträge müssen beim Depotwechsel also unbedingt widerrufen werden.

Fazit: ETF Securities – Aktiendepot wechseln unkompliziert

Wer am Handel mit ETF Securities Finanzprodukten teilnehmen will, braucht ein Wertpapierdepot. Auf den erzielten Ertrag haben die Gebühren für Verwaltung und Orderaufträge direkt Einfluss. Aus Sicht des Anlegers ist ein regelmäßiger Depotvergleich empfehlenswert. Der eigentliche ETF Securities Depotwechsel lässt sich – sobald das neue Depot eingerichtet ist – unkompliziert vollziehen. Dank fertiger Auftragsvordrucke bei Banken und Brokern kümmert sich sogar die empfangende Depotstelle um die Abwicklung des Depotübertrags.Teasergrafik_Content_Sparplan_v1

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