Wasserstoff ETF: Aktienbündel aus dem Hydrogen-Sektor

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Wasserstoff ist die Zukunft – nachdem das Ende konventioneller Verbrenner und die Umstellung auf nachhaltige Energien nur noch eine Frage der Zeit ist, rückt das seit langem bekannte Ultraleichtgas Hydrogen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn bei der Nutzung von Wasserstoff fällt lediglich Wasser als „Abfallprodukt“ an, was könnte also besser dazu beitragen, den CO2 Ausstoß weltweit drastisch zu reduzieren?

Unternehmen arbeiten bereits mit Erfolg an skalierbaren Lösungen im Hydrogensektor, und die Nachfrage nach Wasserstoff Aktien ist hoch. Wenig verwunderlich, dass Anleger sich auch für Wasserstoff ETF interessieren. Mit zwei Indexfonds kann man bereits Aktienbündel aus dem Wasserstoff Segment für die eigenen finanziellen Strategien nutzen.

  • Wasserstoff ETF folgen der Wertentwicklung von Wasserstoff Aktien
  • Hydrogen wird zunehmend alltagstauglich
  • Hohe Nachfrage nach Wasserstoff Aktien
  • Zwei ETFs ermöglichen die diversifizierte Anlage
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Wasserstoff ETF: Vom Trend zur nachhaltigen Energie profitieren

Das Interesse an Wasserstoff ETF folgt nicht der Neuentdeckung einer revolutionären Ressource. Tatsächlich wusste schon der Schriftsteller Jules Verne um die Potenziale von Hydrogen, und manche der Unternehmen, die in einem Wasserstoff Index enthalten sind, beschäftigen sich seit rund hundert Jahren mit der Entwicklung skalierbarer Lösungen auf Wasserstoff-Basis.

Hydrogen ist nachhaltig, und reichlich vorhanden – und lässt sich leicht herstellen. Dazu muss man lediglich Wasser in seine Sauerstoff- und Wasserstoff-Atome zerlegen. Nutzt man für diesen Prozess nachhaltige Energielieferanten wie Sonnen- oder Windkraft, ist das leichte Gas vollständig nachhaltig. Wird Wasserstoff für Brennstoffzellen verwendet, bleibt nur Wasser als Restprodukt.

So attraktiv ist Hydrogen, dass zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von den Verfechtern des Verbrennungsmotors enorme Anstrengungen unternommen wurden, um Hydrogen als Wettbewerber auszubooten – mit Erfolg. Dennoch arbeiteten manche Unternehmen weiter an Lösungen rund um den Wasserstoff, sie liegen nun bei den Wasserstoff-Aktien vorn und dementsprechend auch in Wasserstoff-Aktien ETF.

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Warum es nicht mehr Wasserstoff Aktien ETF gibt

Hydrogen hat also viele Vorteile und scheint angesichts der Klimakrise geradezu ideal, den Herausforderungen zu begegnen. Dennoch sind bislang noch vergleichsweise wenige Unternehmen hier investiert, verglichen mit der ökonomischen Reichweite der Petroleum-Industrie. Auch ETF auf Wasserstoff gibt es erst seit kurzem.

Das liegt an den praktischen Schwierigkeiten der Handhabung von Hydrogen. Der normale Aggregatzustand von Wasserstoff ist gasförmig, sein Volumen ist extrem hoch, überdies ist das Ultraleichtgas so flüchtig, dass es selbst aus Behältern aus Edelstahl mühelos entweicht. Um Wasserstoff zum dienstbaren Geist für Brennstoffzellen zu machen, bedarf es innovativer Technologien.

Hier betätigen sich Konzerne, die hinter den marktführenden Wasserstoff Aktien stehen. Einige von ihnen entwickeln Elektrolyseure für die Zerlegung von Wasser, andere stellen Brennstoffzellen her oder arbeiten an Konzepten für Hydrogen-Tankstellen. Dabei geht es weniger um die Machbarkeit als um die Wirtschaftlichkeit. Skalierbare, mobile Brennstoffzellen auch für normale Automobile und ein Netz von Wasserstoff-Tankstellen werden den Durchbruch für Hydrogen bedeuten.

Einige Unternehmen unter den Wasserstoff-Aktien sind bereits gut im Geschäft mit ihren Produkten, dies wird zwar von der breiten Öffentlichkeit nicht allzu sehr wahrgenommen, doch Hydrogen wird alltagstauglich. Die Zusammensetzung von Wasserstoff-Aktien ETF spiegelt diese Entwicklung wieder.

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Welche Wasserstoff ETF gibt es?

Dem Interesse der Anleger am Hydrogen-Sektor folgend, wurden mittlerweile zwei ETF auf Wasserstoff aufgelegt:

  • der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF, ISIN IE00BMYDM794, WKN A2QMAL, und
  • der VanEck Vectors Hydrogen Economy UCITS ETF, ISIN IE00BMDH1538, WKN A2QMWR

Bei beiden handelt es sich um physisch vollständig replizierende Indexfonds, die Fondswährung ist US Dollar. Einen Wasserstoff-ETF iShares auf Euro-Basis gibt es bislang noch nicht, allerdings kann der iShares Global Clean Energy UCITS ETF hier in Erwägung gezogen werden, der sich nachhaltigen Energien insgesamt widmet und nicht auf Hydrogen beschränkt ist.

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L&G Hydrogen Economy UCITS ETF

Der Index wird von der Fondsgesellschaft Legal&General aufgelegt und bildet die Wertentwicklung des  Solactive Hydrogen Economy Index NTR ab. Der in Irland notierte ETF ging am 10. Februar 2021 in den Handel, kann also noch keine lange Performance-Historie nachweisen. Bis zum November 2021 konnte der ETF jedoch bereits 559 Mio. US Dollar Anlegerkapital einsammeln. Insgesamt sind im Wasserstoff Index des ETF 32 Unternehmen aus dem Hydrogensektor vertreten, die bedeutendsten von ihnen sind in Prozent am Gesamtindex:

  • Plug Power 5,2%
  • Bloom Energy 4,2%
  • Kolon Industries 4,1%
  • Doosan Fuel Cell 3,9%
  • ITM Power 3,8%
  • Nippon Sanso 3,8%
  • Uniper 3,7%
  • Ballard Power Systems 3,7%
  • Toyota Motor 3,6%
  • Daimler 3,5%

Die international bekannten Konzerne machen fast 40% des Gesamtvolumens aus. Die Bewertung des L&G Wasserstoff ETF klassifiziert das Produkt als durchaus risikoreich, dafür aber mit höheren Renditepotenzialen ausgestattet. Der Indexfonds wendet sich an Anleger, die eine geeignete ergänzende Anlage suchen, und zwar mit eher langfristigen Strategien – die Potenziale dürfte der ETF laut Produktinformation über Zeiträume von fünf Jahren realisieren. Außerdem wird deutlich darauf hingewiesen, dass dieser Wasserstoff ETF nicht für private Anleger geeignet ist, die sich nicht leisten können, mehr als einen geringen Teil ihrer Investition zu verlieren. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,49% p.a.

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VanEck Vectors Hydrogen Economy UCITS ETF

Der VanEck ETF bildet den MVIS Global Hydrogen Economy Index. Auch hier haben Anleger einen irischen ETF vor sich, der im März 2021 an den Start ging, das Fondsvermögen liegt im November 2021 bei umgerechnet 82 Mio. Euro, also weit unter dem L&G Hydrogen Fonds. Mit diesem ETF investieren Anleger in einen Aktienkorb von insgesamt 25 Unternehmen, die zehn bedeutendsten nach Gewichtung sind:

  • Plug Power Inc. 13.39%
  • Ballard Power Systems Inc. 9.51%
  • Air Products and Chemicals Inc. 7.91%
  • Linde PLC 7.24%
  • Bloom Energy Corp. 6.92%
  • Nel Asa 6.85%
  • Air Liquide SA 6.65%
  • Mitsubishi Chemical Holdings Corp. 6.32%
  • Nikola Corp. 6.08%
  • ITM Power PLC 5.68%

In den wenigen Monaten seit seinem Launch konnte sich der VanEck Wasserstoff ETF noch nicht in vergleichbarer Weise entwickeln wie der Indexfonds von L&G. Das Risikoprofil kann mit dem des L&G Hydrogen Economy UCITS ETF verglichen werden, die Gesamtkostenquote liegt mit 0,55% p.a. etwas höher.

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iShares Global Clean Energy UCITS ETF

Beim Indexfonds von iShares handelt es sich nicht um einen reinen Wasserstoff ETF, sondern um einen ETF auf erneuerbare Energien, Wasserstoff ist nur ein Teilbereich. Dennoch rundet das Produkt ein grünes Portfolio aus verschiedenen Gründen gut ab. Dank der Tatsache, dass der Clean Energy ETF schon 2007 in den Handel ging, können Anleger auf eine Performance von mehr als zehn Jahren zurückblicken.

Der ETF bildet die Wertentwicklung des S&P Global Clean Energy Index ab, der seinerseits 30 internationale Konzerne bündelt, die im Bereich nachhaltige bzw. saubere Energien investiert sind. Auch iShares ETF ist ein physischer ETF, allerdings ausschüttend, so dass Anleger die jährliche Dividende für weitere Strategien nutzen können. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,65% p.a. ist dieser ETF kostspieliger als die beiden reinen Wasserstoff-Aktien ETF. Führend ist auch hier Plug Power mit einem Gesamt-Anteil von 5,9% an der Gewichtung.

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Vorteile und Nachteile von Wasserstoff ETF

Die Investition in Wasserstoff Aktien ETF bietet Anlegern einige Vorteile, doch auch die Nachteile sollten bekannt sein. Vorrangig sind bei ETF auf Wasserstoff ebenso wie andere Branchen vor allem die günstigen Kosten gegenüber aktiv gemanagten Fonds zu nenne. Da Indexfonds algorithmisch angepasst werden, entfallen die Ausgaben für oft hoch bezahlte Finanzmanager. Und wie bei allen Fonds ist auch bei ETF eine Diversifizierung der Anlage durch die Verteilung auf mehrere Werte im Index von vornherein gegeben.

Da ETF überdies unkompliziert börslich handelbar sind, können sie problemlos aus dem Depot im Online-Banking erworben, verwaltet und verkauft werden. Auch Sparpläne auf ETF werden bei den meisten Banken und Brokern schon mit niedrigen Sparraten und flexibler Ausführung angeboten. Im Gegensatz zu aktiven Fonds sind ETF deshalb auch für Kleinanleger ein attraktives Mittel zur Vermögensbildung.

Zu den Nachteilen gehört, dass auch Indexfonds – bei allen Vorteilen – kein Bankprodukte wie ein Sparkonto sind. ETF sind daher eine spekulative Anlage, die keine garantierten Renditen erzielt. Je nach Branche kann es zu erheblicher Volatilität kommen, auch Überrenditen sind nicht realistisch, obwohl der Algorithmus in der Regel nicht schlechter abschneidet als ein menschlicher Fondsverwalter. Ausschlaggebend für die Performance des ETF ist der Basisindex. Die Wasserstoff-Industrie muss sich hier erst noch beweisen, und auch die Frage „Welcher Wasserstoff ETF ist der beste?“ wird sich erst mittelfristig beantworten lassen.

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Wasserstoff-Aktien: ETF enthalten meist diese Spitzen-Titel

Neben der Investition in Indexfonds ist natürlich auch ein Fokus auf die bekanntesten Aktien aus dem Wasserstoff-Segment denkbar. Die Marktführer der Hydrogen-Technologie sind in fast allen relevanten Indizes enthalten und sollen hier kurz vorgestellt werden:

  • Plug Power: Das US-amerikanische Unternehmen ist mit sehr schnell aufladbaren Brennstoffzellen gut im Geschäft. Angeboten werden für LKW und Logistik-Maschinerie schon jetzt die GenDrive-Batterien, die auch mit ihrer Größe markttauglich sind.
  • Nel Asa: Der Konzern aus Skandinavien beschäftigt sich seit über hundert Jahren mit der Entwicklung von Hydrogen-Technologien, darunter die Entwicklung und Herstellung von Elektrolyseuren. Nel produziert immer kleinere und mobilere Geräte, die damit alltagstauglich werden. Auch Wasserstoff-Tankstellen gehören zum Kerngeschäft.
  • Ballard Power: Im kanadischen Vancouver hat der bekannte Hersteller von Brennstoffzellen seinen Sitz. Schon Anfang der neunziger Jahre legte Ballard Power erste Modelle vor, die mit der Jahrtausendwende kommerziell zum Einsatz kamen. Ballard kooperiert mit Volkswagen und dem chinesischen Weichai-Konzern.
  • Weichai Power: Nachhaltige Antriebe für Automobile sind das Anliegen von Weichai. Das Unternehmen will damit Diesel im großen chinesischen Binnenmarkt ablösen, dank strategischer Kooperationen wie mit Ballard Power ist Weichai dafür gut aufgestellt.
  • ITM Power: Überschüssige Kapazitäten im Stromnetz sollen nach dem Modell dieses britischen Unternehmens für die Hydrogen-Elektrolyse genutzt werden, besonders in der Industrie.
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Wasserstoff-Aktien ETF: Investieren in grüne Technologien

Die Entscheidung, zumindest einen Teil des eigenen Kapitals in Wasserstoff ETF anzulegen, geschieht meist mit Überlegung. Anleger, die „grüne“ Produkte bevorzugen, tun dies nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus ökologischen Überzeugungen heraus. Dabei ist Hydrogen nur ein Segment, seine Nachhaltigkeit entfaltet Wasserstoff am besten in Kombination mit anderen, ebenso umweltfreundlichen Energiequellen.

Der Strom für die Elektrolyse muss auch für Hydrogen-Brennstoffzellen aufgebracht werden. Nur wenn die Elektrizität durch Windkraft, Wasserkraft oder Photovoltaik erzeugt wird, kann man einer Wasserstoff-Lösung völlige Nachhaltigkeit zusprechen. Da gerade bei nachhaltigen Energiequellen auch ein Überangebot aufgrund der Wetterverhältnisse immer wieder ein Thema ist, eignet sich Wasserstoff ganz besonders, diese Potenziale auszuschöpfen und stellt für Versorger eine optimale Lösung da. Benötigt werden lediglich technologische Infrastrukturen, die jedoch zum Teil bereits im Einsatz sind.

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Wasserstoff Aktien ETF kaufen mit dem Wertpapierdepot

Wer sich für Wasserstoff ETF interessiert, kann die Produkte, die derzeit angeboten werden, ohne Weiteres handeln. Benötigt wird dazu lediglich ein Wertpapierdepot. Das Depot ist ein spezielles Konto für die Aufbewahrung von Wertpapieren wie Aktien, ETF und anderen börslich gehandelten Produkten – auf elektronischem Weg, denn in Papierform werden sie kaum mehr ausgegeben.

Ein Verrechnungskonto gehört in der Regel dazu, hier wird das Kapital für Aktienkäufe oder Sparverträge auf ETF vorgehalten, und Ausschüttungen wie Dividenden oder der Erlös von Verkäufen fließt ebenfalls hierhin. Ein Depot kann man einfach und meist auch ohne zusätzliche Kosten bei einer Bank oder Direktbank, aber auch bei einem Aktienbroker einrichten und online über das elektronische Banking selbst verwalten.

Um ETF auf Wasserstoff als einmalige Investition zu kaufen, oder einen Sparplan einzurichten, muss lediglich die entsprechende Ordermaske aufgerufen werden. Hier wird der gewünschte Wert mit seiner WKN oder ISIN eingegeben, außerdem die Höhe der Investition. Bei Sparplänen ist zusätzlich die Höhe der Sparrate und das Intervall der Ausführungen anzugeben.

Da ETF sehr flexibel sind, können Indexfonds auf Wasserstoff jederzeit gekauft oder verkauft werden. Dabei sollte jedoch die Wertentwicklung gelegentlich geprüft werden, um keine Verkäufe zu ungünstigen Kursen zu tätigen. Auch Sparpläne lassen sich ohne Weiteres kündigen oder bei Erreichen des Sparziels in Auszahlpläne umwandeln.

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Wasserstoff ETF mit CFDs handeln

Der tatsächliche Kauf von ETF auf Wasserstoff ist eine Möglichkeit, vom Boom der Branche zu profitieren. Wer sich nicht längerfristig mit Indexfonds oder Aktien festlegen möchte, kann aber auch andere Wege gehen. Denn mit Derivaten lässt sich auf die Wertentwicklung von Indexfonds, Indizes oder Aktien aus dem Bereich Wasserstoff spekulieren, ohne dass man diese dafür kaufen müsste.

Besonders populär bei privaten Anlegern sind Differenzkontrakte, denn sie erlauben dem Halter,  für kurzzeitige Positionen teilzuhaben. Sie sind relativ einfach gestaltet und ermöglichen die Spekulation nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse des Basiswerts. Einstieg und Ausstieg bestimmt der Trader selbst, dabei werden Positionen selten länger als einige Stunden gehalten.

Zur Beliebtheit der sogenannten CFD trägt wesentlich bei, dass man das Eigenkapital durch die sogenannten Hebel erhöhen kann. Der Hebel ist eine Kreditlinie des Brokers und macht gute Renditen auch mit limitiertem Budget beim Handel über kurze Zeiträume möglich. Die Hebelfaktoren sind zwar für private Trader gedeckelt, bewegen sich jedoch noch immer bei Werten zwischen 1:5 und 1:30.

Den Zugang zum Handel erhalten Anleger in diesem Fall nicht über ein Depot, sondern über ein Handelskonto bei einem lizenzierten Forex- und CFD-Broker. Ist das Handelskonto eingerichtet, können Trader selbstständig die gewünschten Basiswerte auswählen und handeln. Allerdings ist es empfehlenswert, sich für den Einstieg ins dynamische Daytrading zunächst mit dem Grundwissen der Finanzwelt, aber auch mit Themen wie Risikomanagement und Kapitalerhalt vertraut zu machen und die verwendete Software kennenzulernen.

Glücklicherweise unterstützen die besten CFD-Broker ihre Kunden mit Bildungsangeboten in ihrer Entwicklung und stellen dazu hochwertige, multimedial aufbereitete Ressourcen zur Verfügung, darunter Kurse, Videos und Webinare, aber auch aktuelle Analysen, Handelssignale und Börsen-News. Mit einem Demokonto kann das Gelernte dann in die Tat umgesetzt werden – mit virtuellem Kapital und so ganz frei von Verlustrisiken. Unabhängig davon, ob man sich für ein Depot oder ein Handelskonto beim CFD-Broker entscheidet, kann ein Depot- oder Brokervergleich eine Übersicht über die besten Anbieter liefern, so dass auch Einsteiger die Kosten, Produkte und Services einschätzen können.

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Fazit: Wasserstoff ETF erlauben Vermögensbildung auf der Basis einer Technologie der Zukunft

Wasserstoff als „Kohle der Zukunft“ wird und muss fossile Energieträger ablösen. Die Unternehmen, die das schon seit längerer Zeit erkannt haben, gehören zu den Marktführern im Hydrogen-Segment. Ihre Aktien werden in reinen Wasserstoff-Indizes gebündelt, sind aber auch Bestandteile von Indizes wie dem S&P Clean Energy. Darauf basierende ETF können Anleger für ihre Strategien nutzen – neben zwei reinen Wasserstoff ETF kommt dafür auch der iShares Clean Energy in Frage.

Ob als Einmal-Investition oder für einen Sparplan, ETF können schon mit geringem Budget gekauft werden. Der börsliche Handel über das Depot bei einem Anbieter der eigenen Wahl ist unkompliziert und erschließt sich auch Einsteigern rasch. Auch die Spekulation auf die Wertentwicklung mit Derivaten wie CFDs ist möglich, erfordert jedoch die Bereitschaft, sich in die Abläufe beim Handel einzuarbeiten, da das Daytrading ein wenig höhere Anforderungen an die Kenntnisse der Trader stellt.

Je nach der geplanten Anlagestrategie finden Anleger einen seriösen Partner mithilfe eines Depotvergleichs oder Brokervergleichs. Anhand feststehender Kriterien werden die besten Anbieter evaluiert und eingestuft, zusätzlich sorgen ausführliche Erfahrungsberichte für weiterführende Informationen. Das erleichtert es dem Leser, die Kosten und Konditionen bei in Frage kommenden Finanzdienstleistern zu vergleichen und sich für den bestmöglichen davon zu entscheiden – auch in Hinblick auf ein Angebot an Wasserstoff ETF und die mit dem Handel verbundenen Kosten, und Services wie einem Bildungsangebot.

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