Welcher ETF Sparplan erweist sich am rentabelsten?

Ein ETF Sparplan wird meist vom Anleger selbst zusammengestellt.

Bereits als Kind bekommen wir beigebracht, wie wichtig das Sparen im Leben doch sei – doch das Sparschwein aus Kindertagen hat im Erwachsenenleben schnell ausgedient und Platz für unzählige verschiedene Möglichkeiten gemacht, wie wir unser hart verdientes Geld am besten anlegen können. Eine dieser Möglichkeiten ist der ETF Sparplan, bei dem eine monatliche Sparrate in ein ETF-Portfolio investiert wird – doch wo liegen hier die Vor- und die Nachteile? Und welcher ETF Sparplan ist der richtige für mich? Diesen und anderen Fragen wollen wir hier auf den Grund gehen.

Welcher ETF Sparplan ist der richtige?

  • „Den“ ETF Sparplan gibt es nicht
  • Stattdessen stellen Anleger ihren ETF Sparplan selbst nach eigenem Ermessen zusammen
  • Hierfür können sie meist zwischen 30 und 200 Produkten wählen
  • Der Sparplan selbst setzt sich jedoch nur aus wenigen ETFs zusammen

Was sind ETF Sparpläne überhaupt?

Bei ETF Sparplänen handelt es sich um Anlageprodukte, in welche der Verbraucher in regelmäßigen Abständen einen kleinen Teil seines verfügbaren Guthabens investiert. Die meisten Anleger entscheiden sich dabei dafür, ihre Sparrate monatlich zu entrichten, allerdings sind auch viertel-, halb- und teilweise auch nur jährliche Sparraten möglich. Das Geld, das der Verbraucher dabei in seinen Sparplan investiert, wird für den Handel von ETFs genutzt. Die Abkürzung ETF steht dabei für „Exchange Traded Funds“ – der Kunde investiert hierbei demnach in börsengehandelte Indexfonds. Diese zeichnen sich im Vergleich zu „herkömmlichen“ Aktienfonds-Sparplänen durch eine Vielzahl an Vorteilen aus, auf die wie nachfolgend noch näher eingehen möchten.

Anleger können bereits ab 25 Euro monatlich in ihren Sparplan investieren, der sich in der Regel aus einer kleinen Anzahl an ETFs zusammensetzt. Dabei gilt: Je mehr ETFs, desto besser. Der Grund dafür ist simpel: Fällt ein Wertpapier aus oder bringt es Verluste ein, können die übrigen Produkte für einen Ausgleich sorgen und den Sparplan somit stabil halten. Besonders bei einer langfristigen Kapitalanlage machen ETFs eine besonders gute Figur: Anleger können über mehrere Jahre oder gar jahrzehntelang in ihren ETF Sparplan einzahlen, ohne sich um die Verwaltung des Sparplans kümmern zu müssen. Der Handel von ETFs geht nämlich ohne Manager vonstatten, der Fehlentscheidungen treffen könnte – stattdessen entwickeln sich die Fonds einfach immer entsprechend dem Kurs des Aktienindizes, den sie kopieren.

Welcher ETF Sparplan

ETF Sparpläne versprechen eine stabile Rendite / © werbefabrik © pixabay

ETF Sparpläne werden als langfristige Kapitalanlage genutzt, in die der Verbraucher in regelmäßigen Abständen (meist monatlich, allerdings sind auch viertel-, halb- oder jährliche Einzahlungen möglich) einen Teil seines zur Verfügung stehenden Kapitals einzahlt. Dieses Kapital wird dabei in ETFs investiert: Bei ETFs handelt es sich um sogenannte „Exchange Traded Funds“, die hierzulande auch als börsengehandelte Indexfonds bekannt sind. Da diese Produkte passiv gemanagt werden, kann der Anleger von einer Vielzahl an Vorteilen profitieren, die mit einem ETF Sparplan einhergehen.

Die Vor- und Nachteile von ETF Sparplänen im Detail

Nicht ohne Grund erfreuen sich ETF Sparpläne einer so großen Beliebtheit: Sie bringen im Allgemeinen zahlreiche verschiedene Vorteile und dafür nur sehr wenige Nachteile mit, mit denen der Anleger konfrontiert wird. Zu den Vorteilen von ETF Sparplänen gehört in erster Linie der kostengünstige Unterhalt: Da ein ETF Sparplan passiv gemanagt wird, fallen hierbei keinerlei Ausgabeaufschläge oder Provisionen an und auch die Verwaltungs- und Ordergebühren halten sich in annehmbaren Grenzen. Allerdings spart der Anleger mit seinem ETF Sparplan nicht nur durch geringe Kosten viel Geld, sondern auch der Cost-Average-Effekt, der mit einem ETF Sparplan einhergeht, spricht durchaus für die Kapitalanlage in ein solches Produkt. Zu guter Letzt müssen Anleger auch das Timing-Risiko nicht fürchten, das für gewöhnlich mit Spekulationen am Wertpapiermarkt einhergeht.

Nachteile spielen beim ETF Sparplan nur dann eine Rolle, wenn der Kunde keinen Anbieter-Vergleich durchführt. In diesem Fall ist die Gefahr groß, dass der Anleger für seinen ETF Sparplan mehr bezahlt, als er eigentlich muss – und dies ist in Bezug auf die Kapitalanlage stets zu vermeiden. Insbesondere bei sehr niedrigen Sparraten kann es nämlich ansonsten schnell vorkommen, dass die anfallenden Gebühren einen großen Teil der Rendite auffressen und somit die Kosten schnell den Nutzen übersteigen. Wurde hingegen ein umfangreicher Vergleich nach individuellen Kriterien durchgeführt, gibt es nicht mehr viel zu befürchten, da sich auch das Risiko, das mit einem ETF Sparplan einhergeht, durchaus in Grenzen hält: Das Risiko eines ETF Sparplans hängt vom Aktienmarkt ab, den er nachbildet, wodurch Wertschwankungen keine Seltenheit und auch Verluste nicht auszuschließen sind. Entscheidet sich der Anleger jedoch für einen Index mit möglichst vielen unterschiedlichen Aktien, verringert er sein Risiko.

ETF Sparpläne zeichnen sich durch eine Vielzahl an Vorteilen aus, die nur durch wenige Nachteile betrübt werden können. Zu diesen Vorteilen gehört dabei in erster Linie die kostengünstige Verwaltung eines ETF Sparplans: Da ein solcher Sparplan nur passiv gemanagt wird, fallen keine Provisionen oder Ausgabeaufschläge an und auch Verwaltungs- und Ordergebühren sind in der Regel sehr niedrig. Zu den weiteren Vorteilen gehört zudem der Cost-Average-Effekt und auch das fehlende Timing-Risiko – allerdings sollten Anleger im Vorfeld sicherstellen, dass sie sich tatsächlich auch für den günstigsten Anbieter entscheiden, um zu verhindern, dass die Rendite durch zu hohe Gebühren dezimiert wird. Ein Vergleich kann hierbei hilfreich sein.

Im Umgang mit einem ETF Sparplan ist Vorsicht geboten

Lässt man Vorsicht walten, überwiegen die Vorteile / © Gaertringen © pixabay

Welcher Sparplan ist der richtige?

Auf die Frage, welcher ETF Sparplan der richtige ist, gibt es leider keine pauschal gültige Antwort. Der Grund dafür ist simpel: „Fertige“ ETF Sparpläne werden in der Regel von keinem Unternehmen angeboten. Stattdessen muss der Anleger seinen Sparplan selbst aus verschiedenen ETFs zusammenstellen – die meisten Anbieter ermöglichen es ihren Kunden dabei, zwischen ein bis maximal drei ETFs zu wählen, aus denen der Sparplan zusammengestellt werden soll. Um das Risiko dabei möglichst niedrig zu halten, sollten Anleger sich im Vorfeld für einen Index entscheiden, zu dem möglichst viele verschiedene Aktien gehören – sollte eine der Aktien ausfallen, können die übrigen Wertpapiere für einen Ausgleich sorgen.

Die meisten Experten empfehlen dabei, sich bei der Zusammenstellung des Sparplans auf den Weltaktienindex MSCI World oder stattdessen auf breite Europaindizes wie den MSCI Europe oder STOXX 600 Europe zu stützen. Wählt man einen solch breiten Index aus, muss der Sparplan in der Regel nicht weiter ergänzt wird – sollen hingegen ganz spezielle Indizes hinzugefügt werden, sollten sie mit anderen Produkten ergänzt werden.

 Anleger müssen festlegen, welcher ETF Sparplan der richtige ist

Anleger müssen ihren Sparplan selbst zusammenstellen / © geralt © pixabay

„Den“ ETF Sparplan gibt es nicht, da ETF Sparpläne von Anlegern selbst zusammengestellt werden müssen. Dies geschieht in der Regel auf Basis individueller Vorlieben und Risikovorstellungen, worauf Anleger im Vorfeld unbedingt achten sollten. Um das Risiko zu streuen, sollte sich der ETF Sparplan aus einem Index mit vielen verschieden Aktien zusammensetzen – am besten setzt man dabei auf den MSCI World oder auf breite Europaindizes wie MSCI Europe oder STOXX 600 Europe. In diesem Fall muss der Sparplan, der in der Regel maximal drei Produkte umfassen darf, auch nicht weiter ergänzt werden.

Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Fonds durch ETF-Finder

Ab sofort erhalten Trader von uns technische Hilfe bei der Auswahl eines passenden ETF-Sparplans oder Fonds. Der kostenlose ETF-Finder ermöglicht durch eine durchdachte Auswahl an Filterfunktionen die unkomplizierte Suche nach passenden ETFs. Binnen weniger Mausklicks können alle Einstellungen so vorgenommen werden, dass sie zu den individuellen Präferenzen des Traders passen. Anschließend sucht der ETF-Finder automatisch nach Fonds, die in das Suchmuster passen.

Dabei wird auf das große Produktangebot des Brokers flatex zurückgegriffen, um Tradern eine möglichst große Auswahl zu bieten. Die Kooperation mit dem Broker ermöglicht es zudem, die gefilterten ETFs direkt zu kaufen.

Fazit: ETF Sparpläne haben Zukunft!

ETF Sparpläne erfreuen sich einer besonders großen Beliebtheit – und das nicht ohne Grund: Sie zeichnen sich durch eine Vielzahl an Vorteilen aus, von denen der Anleger profitieren kann. Dazu gehören in erster Linie die niedrigen Gebühren, ebenso wie das nicht vorhandene Timing-Risiko und der Cost-Average-Effekt. Stellt man seinen ETF Sparplan zudem auch noch intelligent zusammen, muss man sich für Nachteilen kaum noch fürchten, sondern kann ganz entspannt monatlich einen Teil seines Verdienstes in die Geldanlage fließen lassen.Teasergrafik_Content_Sparplan_v1

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