Anleihen ETF – Alles was Anleger zu passiv verwalteten Fonds wissen müssen!

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DEGIRO Risikohinweis

In den USA steigen derzeit die Zinsen auf langjährige Staatsanleihen. Damit können auch ETFs auf Anleihen für Anleger interessanter werden. ETFs sind ein flexibles Anlageinstrument, dass auf zahlreiche Basiswerte verfügbar ist. Besonders bekannt sind wohl ETFs auf Indizes, viele Anbieter haben aber auch Anleihen-ETFs im Angebot.

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Keine Anteile an Unternehmen über Anleihen

Mit einer Anleihe erwirbt man keinen Anteil an einem Unternehmen wie bei Aktien, sondern gewährt dem Unternehmen letztendlich einen Kredit in der Höhe des Anleihenwerts. Damit haben Anleger bei Anleihen auch keinen Anspruch auf Dividendenausschüttungen. Ähnliches gilt auch für Staatsanleihen. Anleihen sind ebenso wie Aktien ein Wertpapier. Allerdings zahlt das Unternehmen oder der Staat das geliehene Geld nach einer bestimmten Frist inklusive Zinsen zurück. In Deutschland gibt es verschiedene Staatsanleihen. Die besonders bekannten Bundesanleihen haben eine Laufzeit von zehn oder 30 Jahren.

Passiv verwaltete Fonds

Bei ETFs handelt es sich um börsengehandelte Fonds. Sie gelten derzeit als eines der transparentesten und sichersten Anlageinstrumente. In der Regel werden ETFs passiv verwaltet und sind daher günstiger als andere Fonds. Allerdings gibt es mittlerweile auch einige aktiv verwaltete ETFs am Markt. ETFs werden an der Börse gehandelt. Dabei wird ihr Wert durch Angebot und Nachfrage ermittelt. Derzeit sind ETFs bei Anlegern besonders beliebt. Das in ETFs verwaltete Vermögen steigt immer weiter an.

ETFs auf Indizes wie den DAX oder den Dow Jones sind wohl sehr bekannt, doch auch Anleihen-ETFs, die im Englischen auch Bond-ETFs genannt werden, sind durchaus lukrativ. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei Aktien-ETFs, allerdings werden sie in der Regel von Händlern gekauft, die mit Anleihen handeln. Dieser Unterschied ist für Anleger allerdings unerheblich.

Es ist möglich, Anleihen-ETFs über eine einmalige Anleihe oder über ein regelmäßiges Investment zu erwerben. Letzteres erfolgt häufig über einen ETF-Sparplan, wie er von einigen Brokern angeboten wird. Allerdings muss man auch bei Anleihen-ETFs zwischen Unternehmensanleihen und Staatsanleihen unterscheiden. In ETFs werden meist mehrere Anleihen zusammengefasst.

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Von Staaten ausgegebenen Anleihen

Staatsanleihen sind eine sehr alte Finanzierungsform, deren Ursprünge letztendlich schon bis ins Mittelalter zurückgehen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus Krediten, die Staaten aufnahmen, um die unterschiedlichsten Projekte zu finanzieren, Staatsanleihen. In diese können Anleger gebündelt über ETFs investieren. Staaten können allerdings – wie wir beispielsweise in der Griechenland-Krise gesehen haben – auch pleite gehen. Daher ist es wichtig, vor einem Investment in Staatsanleihen die Bonität des Staates zu prüfen. Bekannt sind in diesem Zusammenhang sicher die Ratings bekannter Agenturen wie Moody’s oder Standard and Poor’s.

Diese Agenturen vergeben Bewertungen zwischen AAA (sehr zuverlässige und stabile) bis D für Schuldner mit Zahlungsverzug. Die Bewertungen im A-Bereich und auch BBB gelten als sicher und für eine Anlage zu empfehlen, während alle Bewertungen, die schlechter als BB sind, als spekulativ und riskanter gelten.

Staatsanleihen gelten als sehr sicher

ETFs auf Staatsanleihen haben den Vorteil, dass das Risiko ebenso wie bei ETFs auf Aktien breit gestreut ist. Staatsanleihen-ETFs gelten als sehr sicher, denn es ist nicht davon auszugehen, dass alle Staaten gleichzeitig pleite gehen. Vor allem amerikanische Staatsanleihen sind derzeit in aller Munde. Erst kürzlich stieg die Renditen für zweijährige, fünfjährige, zehnjährige und 30-jährige Staatsanleihen erneut, nachdem Jerome Powell, der Präsident der amerikanischen Notenbank Fed bekannt gab, dass die Zentralbank möglicherweise ihre Geldpolitik verändern könnte. Unter Umständen legt die Fed nach einer weiteren Zinserhöhung im Dezember im Jahr 2019 zunächst eine Zinspause ein. Die Fed könnte damit bei weiteren Zinserhöhungen vorsichtiger vorgehen. Powell sagte, dass das angestrebte neutrale Niveau fast erreicht sei und korrigierte damit seine Einschätzung aus dem Herbst. Amerikanische Staatsanleihen profitieren damit von der Zinspolitik der Fed.

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Staatsanleihen Signal für Staaten in Krisen

Oft zeigen Staatsanleihen jedoch auch an, ob sich ein Staat gerade in einer Krise befindet. So gingen beispielsweise zuletzt infolge des Haushaltsstreits mit der EU auch die Renditen für italienische Staatsanleihen nach oben. Zehnjährige italienische Staatsanleihen erreichen zuletzt eine Rendite von bis zu 3,71 Prozent. Damit stieg dieser nochmals über das Hoch vom Oktober und ist nicht mehr weit von ihrem Niveau während der Eurokrise entfernt. Erstmals seit März 2013 beträgt die Renditedifferenz zu Bundesanleihen 3,33 Prozent.

Je besser die Bewertung von Standard & Poor‘s und anderen Ratingagenturen ist, umso niedriger ist in der Regel der Zinssatz auf eine Staatsanleihe. Bei eher risikoreichen Anleihen sind die Zinsen höher. Daher können Anleger auch bei Anleihen-ETFs je nach ihrer persönlichen Risikobereitschaft unterschiedliche Anleihen auswählen.

Anleihen von Unternehmen

Anleihen können aber auch von Unternehmen herausgeben werden. Diese müssen dafür eine gute Bewertung und ein hohes Finanzierungskapital vorweisen, um die Anlage abzusichern. Auch Unternehmensanleihen haben eine festgelegte Laufzeit. Je länger dieser ist, umso höher ist das Risiko, denn Unternehmen können im Laufe der Zeit leichter in finanzielle Schwierigkeiten geraten als Staaten. Während Staatsanleihen als weniger riskant gelten, können die Renditen bei ETFs auf Unternehmensanleihen höher ausfallen.

Anleihen-ETFs zur Diversifizierung des Portfolios

Anleihen-ETFs können zur Diversifizierung des Depots ideal sein. Oft sind Anleihen-ETFs passiv gemanagte Fonds und basieren ebenfalls auf einem vorab festgelegten Index, der auch über die Auswahl der Wertpapiere im ETF entscheidet. Dieser wird auch als Renten-Index bezeichnet. Anleihen gelten als weniger volatil als Aktien. Auch dies senkt das Risiko bei Anleihen-ETFs.

Ein Anleihen-ETF umfasst meist sowohl risikoarme wie auch riskantere Titel. Diese Auswahl kann dafür sorgen, dass die Rendite höher ist. Verluste einzelner Anteile in einem ETF könne durch Gewinne anderer oft gut ausgeglichen werden. Zudem überzeugen auch viel Anleihen-ETFs durch geringe Gebühren.

Mehr als 1.000 ETFs zur Auswahl

flatex bietet Anlegern eine große Auswahl an ETFs. Über den Broker können Trader in über 1.000 ETFs investieren. Viele davon werden von bekannten Emittenten wie Lyxor angeboten. Der Broker aus Deutschland bietet über 400 ETF-Sparpläne gebührenfrei an. flatex bietet ETFs an, die an großen Börsen wie der XETRA gehandelt werden.

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Weitere Handelsinstrumente bei flatex

Darüber hinaus hat der Broker viele weitere Finanzinstrumente wie Aktien oder Optionen im Angebot. Trader könne so ETFs auch durchaus zur Diversifizierung ihres Depots nutzen und bei nur einem Anbieter gleich in mehrere Finanzinstrumente investieren. Der Broker ermöglicht den Handel an vielen internationalen Börsen und bietet verschiedenste Ordermöglichkeiten an. flatex erhebt keine pauschale Depotgebühr. Auch eine Mindesteinlage auf das Handelskonto ist nicht vorgesehen. Da man sich gegenüber dem Broker auch per VideoIdent-Verfahren ausweisen kann, ist die Eröffnung eines Depots meist sehr schnell erfolgt.

Absicherung der Trader

flatex bietet mit der Mobile WebFiliale und dem flatex Trader 2.0 zwei Handelsplattformen an, die über ein Demokonto kostenfrei getestet werden können. Die Kunden des Brokers sind dadurch abgesichert, dass alle Kundeneinlagen getrennt verwaltet werden und so auch abgesichert sind. Sollte der Broker dennoch insolvent sein, so greift für Einlagen bis zu 100.000 Euro die Investitionssicherung.

Fazit: ETFs auf Anleihen interessante Alternative

Derzeit sind vor allem amerikanische Staatsanleihen mit langjährigen Laufzeiten in aller Munde, da der steigende Dollar und die Zinspolitik der Notenbank Fed die Renditen steigen lassen. Mit ETFs können Anleger nicht nur über ein sicheres und transparentes Finanzinstrument in Aktien investieren, sondern auch in Anleihen. Auch hierbei muss zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen unterschieden werden.

Während Staatsanleihen als sehr sicher gelten, kann bei Unternehmensanleihen die Rendite deutlich höher sein. Das Risiko ist allerdings höher, da Unternehmen in Hinblick auf die langen Laufzeiten von Anleihen leichter in finanzielle Schwierigkeiten geraten können. Über eine Anleihe erwirbt man keinen Anteil an einem Unternehmen, sondern gewährt diesem letztendlich einen Kredit, der nach Ablauf der Laufzeit zuzüglich Zinsen zurückgezahlt wird. Anleihen gelten als weniger volatil und damit sicherer als Aktien.

ETFs auf Anleihen basieren wie auch Aktien-ETFs auf einem Index und bündeln so gleich mehrere Anleihen. Viele dieser ETFs sind passiv verwaltet und damit meist sehr kostengünstig. Eine einmalige Investition ist ebenso möglich wie eine regelmäßige, beispielsweise über einen ETF-Sparplan. Anleihen-ETFs gelten zudem als besonders sicher.

Anleihen-ETFs streuen ihr Risiko breit und können daher einen sinnvollen Beitrag zur Diversifizierung des Portfolios leisten. Vor allem in ETFs auf Staatsanleihe befinden sich meist riskante und weniger riskante Titel. ETFs werden bei Anlegern immer beliebter. Allein flatex bietet mehr als 1.000 ETFs unterschiedlicher Anbieter an, die an mehreren internationalen Börsen gehandelt werden.

Bilderquelle: shutterstock.com

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