ETFs werden seit 2018 immer beliebter

Exotische ETFs unter stärkerer Kontrolle

Nun bestätigen es auch die Statistik-Profis von Statista: ETFs werden bei Anlegern in Deutschland immer beliebter. Statista ist ein Statistik-Portal, dass Daten von Markt- und Meinungsforschungsinstituten, Behörden und aus der Wirtschaft aufbereitet. Dort ist nun eine Infografik verfügbar, die zeigt, dass das in ETFs verwaltete Vermögen in Deutschland von etwa 20 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf mehr als 130 Milliarden Euro 2017 gestiegen ist. Das Wachstum von mehr als 560 Prozent ist damit mehr als beeindruckend. Dennoch setzen viele Sparer hierzulande trotz niedriger Zinsen noch immer auf Sparbücher oder Tagesgeld.

Inhaltsverzeichnis
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    Nur jeder Vierte nutzte 2016 ETFs

    2016 wurde eine Umfrage veröffentlicht, bei der nur vier Prozent der Befragten angaben, dass sie in ETFs investiert hätten. Dennoch werden ETFs gerade bei Privatanlegern immer beliebter, auch weil die Kosten vergleichsweise niedrig sind. Besonders im Vergleich zu aktiven Aktienfonds sind bei ETFs die laufenden Kosten geringer. Die Rendite kann sich ebenfalls durchaus sehen lassen. Bei einem ETF auf den MSCI World mit einer Anlagedauer von 15 Jahren beträgt die Rendite nach Abzug aller Kosten im Durchschnitt 7,9 Prozent.

    ETFs eine Alternative zu Aktien

    Derzeit könnten ETFs zudem eine Alternative sein, da in den letzten Wochen die Aktienmärkte enorm unter Druck stehen. ETFs sind nicht nur auf Aktien verfügbar, sondern auch auf andere Basiswerte, darunter beispielsweise Rohstoffe. ETF-Sparpläne sind durchaus eine Möglichkeit für die Altersvorsorge. Bei Privatanlegern sind ETFs derzeit ein echter Trend und werden auch bei Sparern immer beliebter.

    Auch bereits mit 100 Euro im Monat kann man über einen ETF-Sparplan auf Dauer eine attraktive Summe ansparen. Onlinebroker wie Degiro und Direktbanken bieten mittlerweile mehr als 720.000 dieser Sparpläne an. Noch vor vier Jahren waren es deutlich weniger. ETFs werden ebenso wie ETF-Sparpläne noch immer eher online angeboten. Nur nach und nach kommt diese Anlageform auch bei Filialbanken an. Allerdings bieten auch einige bekannte Banken ETFs an und nutzen diese Anlageform auch zur Gewinnung neuer Kunden sowie zur Kundenbindung.

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    Flexible ETF-Sparpläne

    ETF-Sparpläne könnten sehr flexibel angepasst werden. Anleger könnten eine Rate aussetzen, den Betrag ändern und auch den ganzen Sparplan löschen. Für ETFs werden keine Ausgabeaufschläge fällig. Bei klassischen, aktiv verwalteten und nicht gelisteten Fonds muss dagegen eine einmalige Kaufgebühr gezahlt werden.

    Darüber hinaus sind die jährlichen Belastungen bei ETFs deutlich geringer und liegen oftmals nur bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Bei aktiven Depots können die jährlichen Kosten oftmals bei bis zu zwei Prozent liegen. ETF-Sparpläne arbeiten mit dem Hintergedanken, dass diese Kostenvorteile langfristig aufgrund des Zinseffektes am Ende ein höheres Vermögen erzielen. Neben den geringen Produktgebühren selbst spielen bei ETFs auch die Ausführungskosten der Bank oder des Brokers eine Rolle, die häufig ebenfalls sehr günstig sind. Einige Broker bieten Minimalgebühren oder sogar null Ausführungskosten an.

    ETF oft langfristig angelegt

    Je länger man in einen ETF einzahlt und so Vermögen anspart, umso höher kann das Vermögen am Ende sein. Bei zunehmender Spardauer wirkt der Zinseffekt. Mit einem höheren Zinsertrag steigt das Kapital und wird im darauf folgenden Jahr mitverzinst. Bei ETF-Sparplänen gibt es mehrere Varianten. Klassisch sind wohl ETFs-Sparpläne auf den DAX oder andere Indizes oder Aktien. Der MSCI ist neben dem DAX besonders beliebt, da die darin vertretenen Aktien aus aller Welt stammen. Viele Anleger entscheiden sich auch gleich für mehrere ETFs auf unterschiedliche Indizes. ETFs auf Aktien werden am meisten genutzt, während andere Vermögensformen wie Anleihen oder Rohstoffe weniger weit verbreitet sind. Einige ETFs verbinden sogar mehrere Vermögensformen. Auch die Zusammensetzung kann offensiver, defensiver oder ausgewogenen gestaltet sein.

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    Allein im September fast sechs Milliarden Euro in ETFs investiert

    Allein im September investierten die Anleger in Europa fast sechs Milliarden Euro in ETFs. Dies war mehr als doppelt so viel wie im Monat zuvor. Aktien-ETFs waren auch im September besonders beliebt. In dieser wurden im September 82 Prozent mehr Nettomittelzuflüsse verzeichnet. ETFs auf Anleihen konnten sich trotz höherer Zinsen über Nettomittelzuflüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro freuen. Der Großteil hierfür entfiel auf amerikanische Staatsanleihen. Bei Rohstoff-ETFs sanken dagegen die investierten Mittel um 635 Millionen Euro.

    Turbulenzen am Aktienmarkt mit Auswirkungen auf ETFs

    Die jüngsten Turbulenzen am Aktienmarkt hatten jedoch zur Folge, dass ETF-Anleger aus europäischen und deutschen Unternehmen vermehrt ausgestiegen sind. Amerikanische Aktien wurden jedoch stark nachgefragt und auch verkauft. ETFs, die sich beispielsweise am Euro Stoxx 50 oder dem MSCI Europe orientieren, wurden in der letzten Zeit tendenziell verkauft. Der Einbruch an den Aktienmärkten hatte zur Folge, dass vermehrt ETFs verkauft wurden.

    Von diesen Verkäufen waren auch Produkte von Marktführern wie iShares betroffen. Nachdem sich die Aktienmärkte wieder leicht beruhigt hatten, wurden auch die ETF-Geschäfte ruhiger. Auch die ETF-Geschäfte werden derzeit von den zahlreichen Geschehnissen in Politik und Wirtschaft vom Handelsstreit zwischen China und den USA oder den schwierigen Brexit-Gesprächen beeinflusst. Daher muss auch hier abgewartet werden, ob die jüngste Erholung nachhaltig ist. Viele Anleger könnten aufgrund der zahlreichen Krisenherde in den nächsten Wochen und Monaten vorsichtiger agieren. Zudem bleiben in Europa Aktien weiterhin interessant, solange es keine Zinserhöhung durch die EZB gibt.

    Ein Vergleich zeigt, dass DEGIRO zu den günstigsten Brokern gehört

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    Bei Degiro an über 60 Börsen handeln

    Bei Degiro haben Anleger Zugang zu über 60 Börsen in aller Welt, auf denen sie über zwei Millionen Produkte handeln könnten. Für ausgewählte Börsen stellt der Broker auch kostenlose Realtimekurse zur Verfügung. Neben mehr als 700 ETFs führt der Broker auch Aktien, Anleihen oder CFDs. Neben vielen Handelsmöglichkeiten werden zahlreiche Tools angeboten, die Trader beim Handel unterstützen. Mehr als 300.000 Anleger aus 18 Ländern sind bei dem niederländischen Broker aktiv.

    Mehr als 200 ETFs kostenfrei handelbar

    Im ETF-Handel können Anleger 200 ETFs kostenfrei handeln. Darunter sind auch ETFs bekannter Emittenten wie iShares. Diese sind unter anderem an der XETRA und der Nasdaq handelbar. Für ETFs ist wie auch bei anderen Anlagen die Depotführung kostenlos. Die Kostenstruktur bei Degiro ist besonders günstig und transparent. Beispielsweise ist die Streichung eines Orderlimits kostenfrei. Bei Wertpapiergeschäften hängen die Kosten von der Börse ab, an der der Anleger tätig wird.

    37 internationale Awards stehen dem Broker DEGIRO bereits zu Gute

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    Handel über eigene Plattform möglich

    Der Handel erfolgt über den Degiro Webtrader, wo viele Tools und Erweiterungen zu finden sind. Wer bereits mit dem MetaTrader 4 vertraut ist, kann diesem ebenfalls nutzen. Über die Plattform sind Orderarten wie Limit Order oder Market oder nutzbar. Da es sich bei Degiro um einen niederländischen Broker handelt, ist die Absicherung der Kunden etwas anders geregelt als bei deutschen oder britischen Brokern. Alle Kundeneinlagen werden in einen Geldmarktfonds eingezahlt und so als Sondervermögen verwaltet. Im Falle einer Insolvenz sind die Einlagen der Kunden auf diesem Weg abgesichert. Außerdem tritt in diesem Fall die Investitionssicherung der Niederlande für Einlagen in Höhe von bis zu 20.000 Euro in Kraft.

    Fazit: Beliebtheit von ETFs steigt

    Statistiken belegen, dass ETFs in den letzten zehn Jahren immer beliebter geworden sind. Eine Infografik auf der Webseite von Statista zeigt, dass 2007 das ETF-Vermögen noch bei nur 20 Milliarden Euro lag. Zehn Jahre später waren es bereits über 130 Milliarden Euro. Das Wachstum von mehr als 560 Prozent ist enorm. Viele Sparer setzen jedoch weiterhin trotz der aktuellen Niedrigzinsphase auf Sparbücher oder Tagesgeldkonten. Eine Befragung aus dem Jahr 2016 kam zu dem Ergebnis, dass nur jeder Vierte bereits Kapital in ETFs angelegt hatte.

    Darüber hinaus scheinen vor allem ETFs auf Indizes wie den DAX beliebt zu sein. Anleihen-ETFs spielen beispielsweise nur eine untergeordnete Rolle. Für Sparer werden ETF-Sparpläne immer beliebter, die langfristig ausgelegt sind. ETFs erfreuen sich auch aufgrund der vergleichsweise niedrigen Gebühren großer Beliebtheit bei Privatanlegern. Beispielsweise fallen keine Ausgabeaufschläge an.

    Auch im September wurden europaweit fast sechs Milliarden Euro in ETFs investiert. Allerdings wirkten sich die Einbrüche an den internationalen Aktienmärkten auch auf den ETF-Handel aus. Hier spielen ebenfalls Themen wie die stagnierenden Brexit-Verhandlungen oder die angespannte Situation zwischen der EU und Italien eine Rolle. Anleger zeigen sich daher derzeit durchaus vorsichtig. Zwar beruhigten sich nach dem Aktienmarkt auch die ETF-Geschäfte, dennoch bleibt abzuwarten, ob diese Erholung von Dauer ist.

    Exotische ETFs unter stärkerer Kontrolle

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