ETF Sparplan anlegen – einfacher Vermögensaufbau mit Indexfonds

ETF Sparplan anlegen

Sogenannte ETFs oder börsengehandelte Fonds erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das hat gute Gründe. Die „passive“ Geldanlage mit ETFs erfordert weder tiefer gehende Kenntnisse der Finanzmärkte noch das aktive Eingreifen kostspieliger Experten. Und da man schon mit wenig Kapital Anteile an ETFs erwerben kann, können auch Kleinsparer einen ETF Sparplan anlegen. Die börsengehandelten Fonds sind in der Regel Indexfonds und bilden die Wertentwicklung von wichtigen Indizes ab, beispielsweise des DAX oder des MSCI World Index. Sie enthalten anteilig Wertpapiere entsprechend der Repräsentation der Unternehmen im Index und werden automatisch angepasst.

  • Von der Wertentwicklung von Indizes profitieren
  • Relativ geringe Kosten und gute Renditen
  • Keine speziellen Kenntnisse erforderlich
  • Auch mit kleineren Sparraten Vermögen aufbauen
Inhaltsverzeichnis
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    ETFs – was hinter der Bezeichnung steckt

    Das Kürzel ETF steht für „exchange traded funds“ oder börsengehandelte Fonds. Meistens handelt es sich bei ETFs um Indexfonds. Sie können beispielsweise einen Aktien- oder Rohstoffindex nachbilden. Daher gibt es ETFs auf alle wichtigen globalen Indizes. Die börsengehandelten Fonds bilden 1:1 die Performance etwa von Leitindizes wie dem deutschen DAX ab. Der Fonds enthält Aktien der Unternehmen, die im abgebildeten Index vertreten sind, und zwar in genau derselben Anteiligkeit, wie sie auch im Index vorhanden sind. Damit nehmen ETFs dem Anleger die Arbeit ab, manuell Unternehmensanteile aller in einem Index vertretenen Firmen aufzukaufen, zusammenzustellen und anzupassen. Statt dessen kann man den auf den Index aufsetzenden ETF ins eigene Depot aufnehmen. Der börsengehandelte Fonds bildet nicht nur die Zusammensetzung des Index ab, sondern kopiert auch dessen Rendite – alles ganz automatisch.

    Daher ist bei ETFs kein aktives Vermögensmanagement durch hochbezahlte Fondsmanager nötig. Hinzu kommt, dass im langjährigen Vergleich kaum ein menschlicher Experte in der Lage ist, die Entwicklung des Marktes zu schlagen, die Kosten für aktive Vermögensverwaltung rechnen sich also in vielen Fällen gar nicht. Die Einsparung der Expertenkosten macht ETFs zu einem der günstigsten Finanzinstrumente auf dem Markt, und die Automatisierung macht sie attraktiv für klassische Sparer, die sich um ihre Geldanlage möglichst wenig kümmern wollen. Da ETFs sehr transparent und kostengünstig sind, können auch absolute Laien einen ETF Sparplan erstellen und an der Entwicklung von Indizes teilhaben.

    • ETFs können gehandelt oder für die Anlage genutzt werden
    • Börsengehandelte Fonds eignen sich für langfristige Anlagen
    • Die Kosten sind sehr niedrig
    • ETFs lassen sich günstig bei Rabattaktionen erwerben
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    ETFs: Handeln oder verwahren?

    Wer sich für börsengehandelte Fonds interessiert, merkt bald, dass es hier um folgendes geht: der Anleger oder Trader erwirbt Anteile an dem jeweiligen Fonds. Hier kann es sich im Einzelfall um einen Aktienfonds, einen Rentenfonds, einen Fonds auf Rohstoffe oder einen zusammengesetzten Fonds handeln. Ein solcher ETF kann, eben weil er an der Börse gehandelt wird, jederzeit gekauft und auch wieder verkauft werden. Der Erwerb ist unkompliziert auch für Laien. Wertpapier-Trader, die aktiv und mit hohem Kapital handeln, kaufen ETFs auf, weil sie auf die Kursentwicklung des zugrundeliegenden Index setzen, und verkaufen bei einer positiven Entwicklung wieder. Wie jede Form des Wertpapierhandels erfordert auch der rege Handel mit ETFs Hintergrundwissen und Erfahrung. Anleger hingegen setzen auf ETFs als Mittel zum langfristigen Vermögensaufbau. Nicht nur erwirtschaften die börsengehandelten Fonds dieselbe Rendite wie der Index, auf den sie sich beziehen, auch Dividenden werden ausgeschüttet, und je nach Fondsstruktur wieder angelegt. Da viele Online-Broker, Banken und Direktbanken hier besonders erfolgreiche ETFs empfehlen, deren historische Performance der Anleger auch nachvollziehen kann, kann man umstandslos etwa über das Internet-Banking einer Direktbank einen ETF Sparplan einrichten und verwalten.

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    Vorteile eines ETF Sparplans

    Ebenso wie die Anlage in Aktien eignet sich auch ein ETF Sparplan, der einen oder mehrere Indexfonds enthält, vor allem für die langfristige Vermögensbildung. Schon mit kleinen Beträgen, die man monatlich oder vierteljährlich anlegt, lässt sich eine recht ansehnliche Summe zusammen sparen, ohne dass man die aufgewendeten Beträge in der Haushaltskasse bemerkt. Außerdem erzielen ETFs sehr viel bessere Renditen als herkömmliche Anlageformen. Sparkonten, Tagesgeld oder Festgeld verlieren aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen und der Inflation unter dem Strich an Wert. Daher kann man einen ETF Sparplan anlegen, wenn man für das eigene Alter vorsorgen will, aber auch, wenn Geld für die Ausbildung der Kinder beiseite gelegt werden soll. Dies sind zwei Beispiele, die verdeutlichen, dass ETFs sich besonders gut mit langfristigen Anlagehorizonten vertragen.

    Niedrige Kosten und Gebühren bei ETF Sparplänen

    Da „Personalkosten“ bei dieser Form der Geldanlage entfallen, sind ETFs ist kostengünstiger als andere Anlageformen. Erwirbt man einen ETF, fallen nur Orderentgelte und die börsenüblichen Kosten an. Die Verwaltungskosten sind niedriger als bei aktiv verwalteten Anlagen, und es gibt keine Ausgabeaufschläge. Einen zusätzlichen Einfluss auf die Höhe der Vergütung und anfallende Kosten hat die Art und Weise, wie ein ETF abgebildet wird. Hier unterscheidet man zwischen physisch replizierten ETFs, bei denen die Aktienanteile, die den Index nachbilden, tatsächlich erworben werden. Alternativ gibt es synthetische ETFs, auch als „swap-basiert“ bezeichnet. Swap-ETFs enthalten nicht zwangsläufig Wertpapiere des zugrundeliegenden Index, sondern bilden die Entwicklung durch Tauschgeschäfte nach.

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    Anleger, die einen ETF Sparplan erstellen wollen, sollten zunächst die historische Wertentwicklung der Indizes prüfen, auf denen die angebotenen ETFs basieren. So lässt sich ungefähr prognostizieren, mit welchen Renditen man rechnen kann. Auch die Entwicklung des ETF selbst sollte unter die Lupe genommen werden. Ein bisher erfolgreicher ETF wird sich vermutlich auch künftig gut halten. Hier kann der Börsenkurs, aber auch der Nettoinventarwert herangezogen werden. Während Börsenkurse gut einsehbar sind, müssen Nettoinventarwerte von den Anbietern eines ETF eigens angefordert werden.

    Was Anleger ebenfalls berücksichtigen sollten: Viele Banken und Broker ermöglichen während befristeter Rabattaktionen den besonders günstigen oder sogar kostenfreien Erwerb von ETFs. In diesem Fall lohnt sich das Zugreifen doppelt.

    Die Sicherheit bei ETFs

    Wer zum ersten Mal einen ETF Sparplan selbst erstellen will, fragt sich vermutlich auch, wie es bei den börsengehandelten Fonds um die Sicherheit bestellt ist. Hier kann man anmerken, dass ETF schon seit 18 Jahren an deutschen Börsen gehandelt werden und den strengen Auflagen unterliegen, die für alle Investmentfonds gelten. Für Anleger bedeutet das, dass das Fondsvermögen als Sondervermögen betrachtet und vom Unternehmenskapital der Investmentgesellschaft oder sonstiger Anbieter getrennt verwahrt werden muss. So haben Gläubiger im Falle einer Insolvenz keinen Zugriff auf die Gelder der Anleger. Dies gilt nicht nur für physische, sondern auch für Swap-ETF, bei denen die Tauschgeschäfte, die Teil des Fonds sind, ebenfalls zum Sondervermögen gehören.

    Und Sparpläne auf ETFs bieten Anlegern zusätzliche Sicherheit. Um eventuelle Kursschwankungen der Fonds auszugleichen, werden Anteile zu einem Mittelwert erworben, der als Cost-Average-Effekt bezeichnet wird. Im Einzelfall kann der Sparer dank des Sparplans sogar von günstigeren Preisen profitieren als beim einmaligen Erwerb von ETFs.

    Risiken gehen Anleger bei ETFs ein, die nicht in Euro notieren. Hier können durch die Währungsumrechnung Kosten anfallen, die mit dem Währungskurs schwanken.

    • ETF-Kapital gilt als Sondervermögen
    • Cost-Average Effekt für günstige Ankaufspreise im Sparplan
    • Transparente Entwicklung der Kurse
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    ETF Sparplan anlegen bei welchem Anbieter?

    Dank der steigenden Beliebtheit von ETFs müssen interessierte Anleger nicht lange nach Anbietern von ETF-Sparplänen suchen. Die meisten Banken und vor allem die Direktbanken haben ein recht attraktives Angebot an ETFs und bieten die Möglichkeit, einen ETF Sparplan einzurichten. Meistens stehen 20 bis 200 börsengehandelte Fonds zur Auswahl, die sich in den eigenen Sparplan einbinden lassen. Insbesondere bei den Direktbanken haben Sparer den Vorteil der kostengünstigen Leistungen. Zunächst einmal benötigt man nämlich ein Wertpapierdepot, um überhaupt einen Sparplan auf ETF zu erstellen. Die für dieses Depotkonto anfallenden Kosten sind natürlich für den Sparer wichtig, können sie doch die Rendite schmälern. Bei Direktbanken gibt es ein Depotkonto oft kostenlos. Neben dem Kosten für das Konto sollten auch die Transaktionskosten näher betrachtet werden, sie fallen schließlich monatlich an.

    Einige Anbieter berechnen eine Pauschale, während bei anderen ein Prozentsatz anfällt. Diese Kosten sollten natürlich möglichst niedrig ausfallen. Es gibt sogar einige wenige Anbieter, die keine Transaktionskosten erheben oder den Erwerb bestimmter ETFs kostenreduziert oder kostenfrei ermöglichen. Vor der Einrichtung des Sparplans lohnt sich daher ein ETF Sparplan Vergleich. So findet man einen Anbieter, der möglicherweise die Vermögensbildung zum Nulltarif erlaubt.

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    Ein Blick auf die Homepage unseres Testsiegers für ETF-Sparpläne – Die Consorsbank

    Nicht nur auf die Kosten kommt es an

    Neben den Kosten und Gebühren und der Menge und Qualität der angebotenen ETFs sollte bei der Anbieterwahl auch in Betracht gezogen werden, dass man sich wohlfühlt bei dem Finanzdienstleister. Nicht jedem geht der Umgang mit dem Online-Banking leicht von der Hand. In diesem Fall sollte man auch die Angebote von Filialbanken prüfen, selbst wenn die Kosten geringfügig höher ausfallen. Auch die rechtliche Sicherheit ist wichtig – Banken und Broker, die ihren Hauptsitz innerhalb Europas haben, unterliegen den strengen Auflagen der Europäischen Union, besonders was die Absicherung der Kundengelder angeht.

    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Konditionen zum Sparplan sollten leicht auffindbar und gut verständlich sein. Ein Vorzug ist es auch, wenn sich weiterführende Informationen zu ETFs und ETF-Sparplänen auf der Website eines Anbieters finden – am besten auf Deutsch. Kann hier obendrein ein kompetenter Support kontaktiert werden, bleiben für den Anleger kaum Wünsche offen.

    Das sollte ein seriöser Anbieter vorweisen können:

    • Handelsangebot bei den ETFs
    • Regulierung und Einlagensicherung
    • Depotführungs- und Transaktionskosten
    • Transparenz in den Geschäftsbedingungen
    • Guter Kundenservice
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    ETF-Sparplan anlegen Schritt für Schritt

    Hat man sich für einen Anbieter entschieden, kann man in wenigen Schritten den eigenen ETF Sparplan erstellen. Zuerst muss man bei der Direktbank oder beim Broker ein Depotkonto eröffnen. Wird bei einer Bank schon ein Girokonto geführt, gehören ein Tagesgeldkonto oder ein Depot oft schon zum Umfang der Leistungen bzw. kann schnell freigeschaltet werden. Danach gestaltet sich das Einrichten des Sparplans so unkompliziert wie das Einrichten eines Dauerauftrags.

    • Wertpapierdepot eröffnen
    • ETF Sparplan einrichten
    • Alle Angaben nochmals prüfen
    • Mithilfe einer TAN freigeben

    Das Depot einrichten

    Wer noch kein Depot hat, muss eins eröffnen. Hier wird ebenso vorgegangen wie bei der Eröffnung eines Girokontos online. Der Anbieter erfragt Angaben zur Person, zum Steuerstatus und fordert eine Legitimierung. Diese erfolgt in der Regel über VideoIdent oder das PostIdent-Verfahren unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments.

    ETFs auswählen

    Ist das Depot freigeschaltet, kann ein Sparplan eingerichtet werden. Zuvor sollte man aber die gewünschten ETFs auswählen und deren Identifikationsnummern notieren. Die Identifikation von Finanzprodukten kann durch die sogenannte ISIN oder die WKN erfolgen. Außerdem sollte man sich die gedachte Sparrate überlegen und prüfen, ob und welche Mindestsparrate der Anbieter pro ETF vorsieht. Meist kann man mit 50 Euro pro ETF einsteigen. Will man also mehrere ETF gleichzeitig besparen, muss man ein Vielfaches davon kalkulieren. Steht die Strategie, kann man sich beim Anbieter einloggen und erhält über das Online-Banking Zugang zu Funktionen wie „Geldanlage“ oder „Depot“.

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    ETF Sparplan selbst erstellen

    Nach dem Login ins Depot wählt man Optionen wie „ETF Sparplan anlegen“ oder „Wertpapiersparplan“. Hier lässt sich die monatliche Sparrate festlegen, danach ist die Eingabe der ISIN oder WKN für die gewünschten Fonds erforderlich. Ist dies festgelegt, kann man die Teilbeträge definieren, die auf jeden Fonds entfallen können. Dabei muss man sich jedoch an die erwähnte Mindestsparrate halten. Einzelne Anbieter können hier mit eigenen Tools für die Strategieplanung beim ETF-Sparen punkten. Anschließend wird das Sparintervall angegeben – in der Regel monatlich, aber auch hier sind andere Lösungen denkbar. Auch der Monatstag kann frei gewählt werden.

    Dauer des Sparplans festlegen

    Nun müssen noch Anfang und Ende des Sparplans festgelegt werden. Besonders der Beginn des Sparens ist natürlich wichtig, ein Ende muss nicht definiert werden. Man kann seinen Sparplan sowieso kündigen, wann man will – anders als bei Festgeldanlagen gibt es keine Bindung. Die Sparrate wird über das Referenzkonto abgebucht. So weit fertig – aber zusätzlich kann man sich noch für eine Dynamisierung der Sparrate entscheiden. Die dynamische Erhöhung federt alljährlich nämlich die Inflation ab. Nun noch ein Überblick und eine Überprüfung der Angaben, dann kann der Sparplan durch eine TAN freigeschaltet werden.

    Fazit: ETF Sparplan einrichten für langfristigen Vermögensaufbau

    ETF-Sparpläne werden mit zunehmender Beliebtheit auch immer besser verfügbar. Für Anleger haben Sparpläne auf börsengehandelte Fonds zahlreiche Vorteile. ETFs erzielen dieselben, oft attraktiven Renditen wie die Indizes, die sie abbilden, anders als herkömmliche Geldanlagen mit ihren Niedrigzinsen. Da es sich um automatisierte Abläufe handelt, fallen keine Kosten für die Verwaltung durch Finanzexperten an. Die Depotführung, mitunter sogar der Erwerb von ETFs, sind oft kostenfrei. Der Einstieg in Sparpläne ist schon mit geringen Beträgen möglich, die man leicht verschmerzen kann.

    Anleger sollten allerdings bedenken, dass ein ETF-Sparplan eine Kapitalanlage ist, die auf dem Wertpapierhandel fußt und daher mit gewissen Risiken einhergeht. So kann es bei kurzzeitigen Kursschwankungen der Basiswerte zu Wertverlusten kommen. Dennoch überwiegen die Vorteile: mit einem ETF Sparplan erfolgt die Vermögensbildung zu geringen Kosten und wie von selbst.

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