Bitcoin-ETF in den USA: SEC prüft abgelehnte Anträge bis Ende Oktober 2018

Exotische ETFs unter stärkerer Kontrolle

In den USA gibt es Neuigkeiten zur möglichen Einführung eines ETFs auf Bitcoins. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC kündigte an, die neun im August abgelehnten ETF-Anträge der Anbieter GraniteShares, Direxion und ProShares bis zum 26. Oktober zu überprüfen. Zudem bat man alle Interessierten um Stellungnahmen. Danach will man alle Unterlagen nochmals überprüfen. Bis es dann zu einer endgültigen Entscheidung kommt, kann allerdings noch einige Zeit vergehen. Der als erfolgversprechend eingestufte ETF von VanEck und SolidX ist von dieser Überprüfung nicht betroffen.

Inhaltsverzeichnis
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    Erstmals abgelehnte Anträge überprüft

    Die SEC führt erstmals eine Überprüfung zu abgelehnten ETF-Anträgen durch. Hierzu wurden Anfang des Monats Unterlagen veröffentlicht. Aus diesen geht auch hervor, dass die geplanten ETFs an der NYSE Arca und der CBOE notiert werden könnten. Die Anträge wurden zudem dahingehend verändert, dass die Fonds nun Informationen enthalten, die die Börsenbetreiber nachträglich an die Börsenaufsicht weiterleiten sollen. Darüber hinaus fordert die Börsenaufsicht nun alle Beteiligten und Interessierten ähnlich wie beim VanEck / SolidX-ETF dazu auf, bis zum Ablauf der Frist am 26. Oktober schriftliche Erklärungen mit Argumenten für oder gegen dieser ETFs einzureichen.

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    Bedenken der SEC

    Noch im August lehnte die Börsenaufsicht die betroffenen ETFs mit dem Verweis auf die Regularien des Exchange Act Section 6 (b) (5) ab. Die Fonds würden somit nicht den amerikanischen Wertpapiergesetzen entsprechen. Darüber hinaus hat die Behörde weiterhin Bedenken hinsichtlich der Manipulations- und Betrugsgefahr. Trotz dieser Bedenken kündigte die SEC im August einen Tag nach der Ablehnung der ETFs eine nochmalige Überprüfung an. Zudem konnten die Antragssteller Änderungen an ihren Fonds einreichen. Dies könnte auch den Hintergrund haben, dass sich auch innerhalb der Behörde Zustimmung zu Bitcoin-ETFs zeigt. Die SEC-Kommissarin Hester Pierce sprach sich bereits nach der Ablehnung des letzten ETF-Antrags der Winklevoss-Zwilligen für einen Bitcoin-ETF aus. Sie vertritt die Ansicht, dass Anleger selbst entscheiden sollten, ob sie die mit einem solchen ETF verbundenen Risiken entgehen möchten.

    Möglicherweise weitere Verschiebungen

    Ungewiss ist mit Blick auf die letzten Entscheidungen der SEC in dieser Angelegenheit allerdings, ob die Frist zur Überprüfung in der Tat am 26. Oktober endet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Börsenaufsicht diese Frist nochmals verlängert und damit eine endgültige Entscheidung weiter verschiebt.

    Der Antrag von VanEck und SolidX, der auch von der CBOE unterstützt wird, ist von dieser Überprüfung nicht betroffen. Hier läuft die Frist noch bis Dezember. Weiterhin geben Beobachter diesem ETF die größte Chance auf eine Zulassung und halten es nur noch für eine Frage der Zeit, bis an amerikanischen Börsen ETFs auf Bitcoins gehandelt werden können. Auch bei Investoren ist die Zustimmung für den VanEck / SolidX-ETF vergleichsweise groß. Sie erhoffen sich von diesem auch eine Nachfragesteigerung bei Bitcoins selbst.

    Öffentlichkeit um Rückmeldung gebeten

    Auch zu diesem ETF können sich Interessierte derzeit direkt bei der SEC äußern. Die Behörde veröffentlichte vor einigen Wochen einen Fragenkatalog, zu Themen, bei denen sie sich besonders Rückmeldungen erhofft. Die Erfolgschancen dieses Antrags könnten auch durch die Erfahrung und den guten Ruf der beteiligten Unternehmen erhöht werden. VanEck und die CBOE gelten als zuverlässig was Themen wie Compliance und Sicherheit angeht. Außerdem genießen sie auch auf dem klassischen Finanzmarkt Vertrauen. Derzeit geht man davon aus, dass eine Entscheidung hierzu Anfang kommenden Jahres fallen könnte.

    Infrastruktur von Bitcoins verbessert sich

    Ein weiterer Pluspunkt, der diesem ETF, der direkt mit Bitcoins verbunden sein soll, zugute kommt, ist, dass die Infrastruktur der Kryptoindustrie immer soliderwird. Beispielsweise brachte die Intercontiental Exchange (ICE) kürzlich gemeinsam mit bekannten Unternehmen wie Microsoft und verschiedenen Fonds eine skalierbare Plattform auf den Markt, auf der Institutionen, Händler und Privatpersonen im Kryptohandel aktiv werden können. Diese trägt den Namen Bakkt.

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    SEC will Zeit gewinnen

    Die SEC versucht derzeit womöglich mit immer weiteren Verschiebungen Zeit zu gewinnen. Außerdem hofft die Behörde womöglich auf den entscheidenden Kommentar, der sie bei ihrer Entscheidung festigen könnte. Die Diskussion über einen Bitcoin-ETFwird noch immer sehr intensiv geführt. Dies zeigt auch, dass die Nachfrage weiterhin besteht. Die US-Behörde möchte womöglich so viele Pro- und Kontraargumente wie möglich sammeln und so sichergehen, dass sie ihre Entscheidung auf einer breiten Grundlage treffen kann.

    Noch immer geht man davon aus, dass die Einführung eines Bitcoin-ETFs ein großer Meilenstein für die Kryptoszene sein könnte, die auch die Kurse von Kryptowährungen ansteigen lassen könnte. Investoren bekämen über ein solch etabliertes Finanzinstrument einen regulierten Zugang zu diesem innovativen Markt. Diese könnte sich dann wohl auch über institutionelles Geld freuen.

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    Entgültige Entscheidung könnte noch dauern

    Bis zu einer endgültigen Entscheidung könnte jedoch noch einige Zeit vergehen. Nach Ende der Frist am Monatsende will die Behörde alle Unterlagen sowie die eingereichten Stellungnahmen nochmals überprüfen. Dies könnte unter Umständen länger dauern als Investoren derzeit erwarten. So könnte es frühestens im ersten Quartal des kommenden Jahres zum erste Bitcoin-ETF an einer US-Börse kommen. In den nächsten zwei Monaten ist damit eher nicht zu rechnen. Auch eine Entscheidung noch in diesem Monat erscheint unwahrscheinlich.

    Möglicherweise legt auch noch einer der Kommissarinnen oder Kommissare ihr oder sein Veto ein. Zuzutrauen wäre dies beispielsweise Hester Pierce, die sich in den letzten Wochen immer wieder für einen Bitcoin-ETFs und Kryptowährungen ausgesprochen hatte. In diesem Fall könnte eine weitere Überprüfung anstehen.

    Ablehnung weiterhin möglich

    Es ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, dass die Börsenaufsicht bei ihrer ursprünglichen Haltung bleibt und die neun fraglichen Anträge im November endgültig ablehnt. Da alle betroffenen ETFs an die Bitcoin-Futures gebunden sind, könnte sie dahingehend argumentieren, dass dieser Terminmarkt noch immer nicht groß genug sei, um die Nachfrage von Investoren zufrieden zu stellen.

    Degiro mit großer Auswahl an ETFs

    Degiro ist ein Broker aus den Niederlanden, der vor zehn Jahren von ehemaligen Mitarbeitern der Binck Bank gegründet wurde. Zunächst konzentrierte man sich vor allem auf institutionelle Anbieter, erweiterte das Angebot vor einigen Jahren allerdings auch auf Privatanleger. Vor allem bei ETFs nimmt die Nachfrage von Privatanlegern immer mehr zu.

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    Der Broker möchte seinen Kunden den Handel zu Großhandelspreisen anbieten und nutzt hierfür eine transparente Kostenstruktur. Die Depotführung ist ebenso kostenfrei wie das Streichen von Orderlimits. Die Kosten für Wertpapiergeschäfte hängen von der Börse ab, auf der die Trader aktiv werden.

    ETF-Angebot vielfältig

    Mit 700 ETFs ist das Angebot von Degiros sehr breit gefächert. Weitere Handelsinstrumente lassen das Angebot auf über zwei Millionen Produkteanwachsen. Der Handel ist an über 60 Börsenmöglich. Degiros bietet an, kostenfrei in 200 ETFs zu investieren. Für jeden Trader ist dabei der erste Handel im Monat unabhängig von der Ordergröße kostenlos.

    Als Handelsplattform dient der Degiro Webtrader. Hier finden Trader auch zahlreiche Tools und Features wie die Quick Bar oder Echtzeit-Kurse. Der MetaTrader 4kann ebenfalls genutzt werden. Auf den Handelsplattformen finden Trader ETFs bekannter Anbieter wie Vanguard oder iShares, die beispielsweise an der XETRA oder der Nasdaq handelbar sind. Auch Aktien, Futures oder Anleihensind bei Degiro im Angebot. Als Ordermöglichkeiten bietet Degiro unter anderem Limit Order und Market Order. Der Handel kann zwei Wochen lang über ein Demokonto ausgetestet werden.

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    Absicherung über Geldmarktfonds

    Hinsichtlich der Sicherheit arbeitet Degiro mit einem Geldmarktfonds, in den alle Kundeneinlagen eingezahlt werden. Damit werden diese als Sondervermögengewertet und sind im Falle einer Insolvenz abgesichert. In diesem Fall würde zudem die Investitionssicherung der Niederlandegreifen, die für Einlagen in Höhe von bis zu 20.000 Euro gilt.

    Prüfung abgelehnter BTC durch US-Börsenaufsicht bis Monatsende

    Bis zu 26. Oktober will die amerikanische Börsenaufsicht SEC die im August abgelehnten ETF-Anträge der Anbieter GraniteShares, Direxion und ProShares überprüfen. In dieser Zeit können neben den Beteiligten auch andere Interessierte eine Stellungnahme mit Argumenten für oder gegen dieser ETFs bei der SEC abgeben. Direkt danach ist wohl noch keine Entscheidung zu erwarten, denn die Behörde will alle Unterlagen und Stellungnahmen zunächst erneut prüfen. Wie lang dies dauern wird, ist derzeit nicht abzusehen.

    Der von der CBOE unterstütze Antrag von VanEck und SolidX ist von dieser Überprüfung nicht betroffen. Hierfür läuft die Frist noch bis Dezember. Eine Entscheidung könnte dann Anfang kommenden Jahres fallen. Diesem ETF-Antrag wird weiterhin eine höhere Erfolgsaussicht eingeräumt.

    Die SEC möchte sich mit einer endgültigen Entscheidung wohl noch etwas Zeit lassen, um Vor- und Nachteile der eingereichten Anträge abzuwägen. So will man womöglich eine vorschnelle Entscheidung vermeiden, nachdem man alle früheren Anträge abgewiesen hatte. Die Debatte rund um einen Bitcoin-ETF ist weiter seit intensiv. Die Börsenaufsicht bat bei allen derzeit laufenden Verfahren Interessierte eine Stellungnahme mit ihrem Feedback einzureichen. Womöglich hofft man hier auf Argumente, die der Behörde die Entscheidungsfindung erleichtern.

    Innerhalb der SEC scheint man mittlerweile unterschiedliche Auffassungen zu vertreten. Die Kommissarin Hester Pierce stimmte nicht nur bei der Entscheidung über den ETF der Winklevoss-Zwillinge für diesen, sondern äußerte sich in den letzten Wochen immer wieder positiv zu Bitcoins und Bitcoin-ETFs.

    Exotische ETFs unter stärkerer Kontrolle

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