ViTrade Depotwechsel: Mit wenig Aufwand zum Depotübertrag

ViTrade Depotwechsel

Hier die kostenlose Depotverwaltung, dort ein Wechselbonus – etwa in Form von etwas Startkapital – es gibt in der Anlegerpraxis immer wieder Gründe, die für den Depotwechsel sprechen. Wer einen Depotübertrag ins Auge fasst, trifft Entscheidungen aber nicht primär aufgrund der „Willkommensgeschenke“. Zählen müssen harte Fakten, wie die Performance der Handelssoftware oder die Höhe der Ordergebühren. ViTrade erlaubt einen unkomplizierten Depotwechsel. Allerdings sollte man für die Abwicklung des Übertrags ein wenig Zeit einplanen.

 

Das Wichtigste zum ViTrade Depotwechsel im Überblick:

  • Eröffnung des ViTrade Aktiendepots erster Schritt
  • ViTrade stellt Vordruck für Depotübertrag bereit
  • Keine Eröffnung eines neuen Geldanlagekontos erforderlich
  • ViTrade verlangt keine Gebühren für den Depotwechsel
  • Freistellungsauftrag muss separat widerrufen werden
Handelsprogramme von ViTrade

ViTrade stellt verschiedene Plattformen für den Handel zur Verfügung

ViTrade Depotwechsel – Zuerst das Aktiendepot eröffnen

ViTrade stellt Anlegern eine leistungsstarke Handelssoftware und Analysetools zur Verfügung, die eine umfangreiche Zahl verschiedener Indikatoren berücksichtigen. Diese Performance spricht für den Broker. Parallel erhebt die für ViTrade depotführende Bank (biw Bank für Investments und Wertpapiere AG) keine Gebühren für die Depotverwaltung in Euro. Um den Depotwechsel eines bestehenden Wertpapierdepots zu vollziehen, gilt eine Grundvoraussetzung – die Eröffnung des ViTrade Depots.

Dieser erste Schritt sollte für den Anleger kein großes Hindernis darstellen. Anleger können die Depoteröffnung entweder einfach online abwickeln oder drucken über das Formularcenter alle benötigten Unterlagen aus. Während der Onlineantrag Schritt für Schritt durch den Antragsprozess führt, muss sich der Anleger beim Umweg über das Formularcenter selbst um den Ausdruck aller notwendigen Dokumente kümmern. Hierzu gehört beispielsweise auch die Erklärung hinsichtlich der Eigenschaft als US-Person.

Tipp: Bei ViTrade ist die Eröffnung eines Wertpapierdepots nicht nur für Einzelpersonen möglich. Der Antrag kann auch für die gemeinsame Verwaltung des Depots gestellt werden. Ein Pluspunkt, auf den Anleger nicht bei allen Brokern treffen.

Für Anleger ist der Umzug mit dem Depot zu ViTrade bzw. der depotführenden Partnerbank problemlos möglich. In einem ersten Schritt ist das Aktiendepot zu eröffnen. Parallel zum Onlineantrag stehen alle hierfür nötigen Unterlagen in der Formulardatenbank zur Verfügung. Um Verzögerungen beim ViTrade Depotwechsel zu vermeiden, ist auf die Vollständigkeit des Eröffnungsantrags unbedingt zu achten.

WEITER ZU VI-TRADE: www.vitrade.de

Eröffnungen und Depotwechsel – Wichtige Tipps fürs ViTrade Aktiendepot

Im Rahmen eines Brokervergleichs ist man auf ViTrade gestoßen und hat sich von den Vorzügen des Brokers überzeugen lassen. Dann steht einem Depotübertrag nach erfolgter Eröffnung des Wertpapierdepots eigentlich nichts mehr im Weg. Einige Punkte sollten Anleger dennoch berücksichtigen, bevor der Depotwechsel in die Wege geleitet wird.

Dazu gehört unter anderem die Tatsache, dass für den Wertpapierhandel mit ViTrade ein neues Anlagekonto anzulegen ist. Das bestehende Girokonto kann weiterhin genutzt werden, ist aber unbedingt bei der Eröffnung des ViTrade Depots anzugeben. Ein ebenfalls wesentlicher Punkt betrifft die Frage, ob Anleger für sich selbst oder auf fremde Rechnung handeln. Letzteres macht das Einreichen zusätzlicher Unterlagen erforderlich.

ViTrade Depotwechsel dank Vordruck

ViTrade – Ausschnitt aus dem Antrag zum Depotübertrag

Wichtig: Sofern Überträge aus einem gemeinsam genutzten Depot erfolgen sollen, ist im Vorfeld des Depotwechsels zu klären, inwiefern der Depotwechsel nur gemeinsam vorgenommen werden kann oder gleichberechtigt Verfügungen vornehmen darf.

Zu klären ist beim ViTrade Aktiendepot wechseln auch die Frage, welchen Umfang der Übertrag annehmen soll. Hier kann sich der Anleger grundsätzlich für einen von zwei möglichen Durchführungswegen entscheiden, und zwar:

  • den vollständigen Wertpapierübertrag oder
  • eine teilweise Übertragung.

Letztgenannte Option führt zu zwei Wertpapierdepots und damit zu eventuell höheren Kosten, kann in der Praxis aber sinnvoll sein. Situationen, in denen die Teilübertragung sinnvoll ist, sind beispielsweise die:

  • Nachlassverteilungen
  • Trennung von Ehegatten
  • Schenkung an Kinder oder Dritte.

Bevor Anleger mit dem Bestand des alten Aktiendepots zu ViTrade umziehen, sollten einige wichtige Fragen geklärt werden. Hierzu gehört unter anderem, ob Verfügungen über ein Gemeinschaftsdepot bei der abgebenden Bank nur unter gewissen Auflagen möglich sind. Parallel steht die Frage im Raum, in welchem Rahmen ein Wertpapierübertrag stattfinden soll.

ViTrade Depotwechsel: Was kostet und wie lange dauert der Wertpapierübertrag

Fasst man als Anleger mit dem ViTrade Depotwechsel zum ersten Mal einen Depotübertrag ins Auge, ist eine gewisse Unsicherheit nachvollziehbar. Betroffene Depotinhaber fürchten beispielsweise hohe Gebühren für den Umzug der Wertpapiere durch die abgebende Bank In der Vergangenheit war mit diesem Fakt zwar durchaus zu rechnen. Mittlerweile hat der BGH (Bundesgerichtshof) Wechselgebühren allerdings weitgehend einen Riegel vorgeschoben.

Der Bundesgerichtshof sieht die Herausgabe/den Übertrag der Wertpapiere als gesetzliche Pflicht der Kreditinstitute an – Gebühren für diese Leistung sind daher unwirksam. Aber: Es gibt Ausnahmen, welche für Fremdgebühren gelten bzw. den Übertrag eines Depots aus dem Ausland.

Wie lange der ViTrade Depotwechsel letztlich dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits muss jeder Anleger in diesem Zusammenhang – sofern noch kein ViTrade Depot existiert – die Bearbeitungszeit für den Eröffnungsantrag einkalkulieren. Auf der anderen Seite nimmt der Übertrag selbst einige Tage bis Wochen in Anspruch. Je nach Vollständigkeit der Unterlagen und Art der zu übertragenden Wertpapiere ist seitens des Anlegers etwas Geduld gefragt.

Grundsätzlich sollte der Depotwechsel von der abgebenden Bank zu ViTrade zumindest im Hinblick auf die Kosten überschaubar bleiben – es fallen keine Gebühren an. Auszuklammern sind hier allerdings Fremdgebühren bzw. der Wechsel aus dem Ausland. Hinsichtlich des Zeitraums für den Übertrag sind pauschale Festlegungen eher schwierig.

ViTrade Aktiendepot wechseln: Der Ablauf des Übertrags im Detail

Anleger, die bereits seit einiger Zeit Wertpapiere handeln, kommen wahrscheinlich nach einem Brokertest oder durch Mundpropaganda-Marketing zu ViTrade. Wünschenswert ist aus deren Sicht zwar eine Verknüpfung von Depoteröffnung und Wertpapierübertrag. Aufgrund der Tatsache, dass für den Depotwechsel die Nummer des ViTrade Depots benötigt wird, ist hier etwas Geduld gefragt.

Die Zeit lässt sich sinnvoll für die Vorbereitungen zum Depotumzug nutzen. Aufgerufen wird der Vordruck zum ViTrade Depotwechsel über:

Service > Formularcenter > Konto-/Depoteröffnungsantrag Privatkunden.

Einzutragen sind hier unter anderem Angaben zur:

  • Adresse der abgebenden Depotführungsstelle
  • Person des abgebenden Depotinhabers
  • Person des empfangenden Depotinhabers.

Über den Antrag wird zudem erfragt, in welcher Beziehung abgebender und empfangender Depotinhaber stehen, also ob es sich um:

  • den Auftraggeber
  • den Ehegatten
  • Angehörige oder
  • Dritte

handelt. Parallel steht für den ViTrade Depotwechsel die Frage im Raum, ob bei einem Gläubigerwechsel der unentgeltliche Übertrag (Schenkung oder Erbschaft) bzw. eine entgeltliche Übertragung stattfindet. An dieser Stelle muss der Anleger auch eine Entscheidung hinsichtlich des Wertpapiersplittings (die zu übertragenden Wertpapiere sind anzugeben) oder einem Depotwechsel aller Positionen treffen. Abschließend besteht die Möglichkeit, der abgebenden Bank den Auftrag zur Depotauflösung zu erteilen. Der letzte Schritt besteht darin, das fertig ausgefüllte Formular an ViTrade zu versenden.

ViTrade macht den Übertrag eines bestehenden Wertpapierdepots zur Partnerbank einfach. Anleger rufen den Antrag zum Depotwechsel einfach über das Formularcenter bei ViTrade auf und drucken das Formular aus. Anschließend den Vordruck ausfüllen, unterschreiben und versenden. Danach heißt es nur noch warten, bis der Übertrag abgeschlossen ist.

ViTrade Depotwechsel – Freistellungsauftrag nach Übertrag kündigen

Anleger müssen nicht nur die Börsen und Kurse im Auge behalten. Gerade wenn es um die optimale Rendite geht, spielt auch die Besteuerung der Kapitalerträge eine Rolle. Über den Freistellungsauftrag hat man einen Teil des Sparerpauschbetrags der abgebenden Bank zugeschlagen. Der ViTrade Antrag zum Depotwechsel klammert dessen Kündigung für das bisherige Depot aus.

Eine Tatsache, die Anleger in die Pflicht nimmt. Es ist an dieser Stelle nicht damit getan, ViTrade einen neuen Freistellungsauftrag für das Aktiendepot zu erteilen. Da der Sparerpauschbetrag jedem Steuerpflichtigen nur in Höhe von 801 Euro zur Verfügung steht, führt ein versäumter Widerruf gegenüber der abgebenden Bank zu unangenehmen Überraschungen. Zu beachten ist an dieser Stelle, welche Fristen die Institute für Änderungen festsetzen.

Wichtig: Bei gemeinsamer Veranlagung von Ehe-/Lebenspartnern erhöht sich der Sparerpauschbetrag auf 1.602 Euro. Im Zuge der Erteilung des Freistellungsauftrags kann dieser Betrag vollständig ViTrade zugeschlagen werden. Sofern bei verschiedenen Kapitalanlagen gehalten werden, ist eine Aufteilung des Sparerpauschbetrags möglich. Entsprechende Angaben können über den Vordruck „Freistellungsauftrag für Kapitalerträge“ gemacht werden.

Mit der Abgeltungssteuer werden in Deutschland Kapitalerträge pauschal besteuert. Durch den Sparerpauschbetrag kann der direkte Abzug verhindert werden. Notwendig ist hierfür ein Freistellungsauftrag. Da beim ViTrade Depotwechsel der Widerruf gegenüber der abgebenden Bank offen gelassen wird, muss sich der Anleger selbst darum kümmern. Und sollte an dieser Stelle auch an die Erteilung des Freistellungsauftrags gegenüber ViTrade denken.

Fazit: ViTrade Depot wechseln – Einfache Abwicklung mit kleinen Hindernissen

Anleger sind immer auf der Suche nach den besten Wertpapieren und einer optimalen Rendite. Das richtige Aktiendepot hat auf den Handel und Erträge Einfluss. Es ist daher kein Fehler, die Angebote der einzelnen Banken und Broker zu beobachten. Bei ViTrade steht Performance im Raum – bei überschaubaren Kosten. Ein ViTrade Depotwechsel ist dank klar strukturiertem Antrag für den Depotübertrag zügig in die Wege geleitet. Allerdings muss jeder Anleger die Rahmenbedingungen im Auge behalten. Dies betrifft einerseits steuerrechtliche Sachverhalte, wenn ein Gläubigerwechsel stattfindet. Auf der anderen Seite hat der Depotinhaber die Besteuerung seiner Dividenden und Verkaufserlöse im Auge zu behalten – wenn es um das Thema Abgeltungssteuer geht.

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