Consorsbank Depotwechsel – Drei Schritte nötig

Consorsbank Depotwechsel

Es gibt viele Gründe, warum man sich für einen Depotwechsel zu einer anderen Bank entscheiden möchte. Vielleicht sind es ungünstige Konditionen, ein schlechter Service oder ganz einfach doch nicht das richtige Angebot. Praktischerweise ist ein Depotwechsel sehr zügig erledigt. Wer bereits ein Depot bei einer Bank besitzt, kann normalerweise mühelos zu einer anderen Bank wechseln. Die Consorsbank bietet einen bequemen Depotwechsel an, der mit lediglich drei Schritten vollzogen ist. Das Unternehmen ist ein guter Ansprechpartner, und wenn es zu Schwierigkeiten kommt, kann man sich gerne an den Support wenden. Was beachtet werden muss, kann hier nachgelesen werden.

Alle Fakten zum Ratgeber „Consorsbank Depotwechsel“ im Überblick:

  • Fragen beantworten
  • Daten eintragen
  • Antrag abschicken
  • Formular für Depotübertrag ausfüllen

Schritt 1: Consorsbank Depotwechsel – Einstiegsfragen beantworten

Wenn man einen Depotwechsel veranlassen möchte, so muss man auf der Internetseite der Consorsbank auf Wertpapierhandel und Depotwechsel klicken. Hier werden bereits wichtige Informationen zum Depot der Consorsbank vermittelt. Unter anderem sieht man, dass das Depot sowie Verrechnungskonto komplett kostenfrei sind. Ebenfalls gibt es die Trading Software für Kunden der Consorsbank komplett kostenfrei. Ist man mit den Konditionen einverstanden, so klickt man auf den Button Depotwechsel. Im Prinzip gestaltet sich der erste Schritt genauso, wie bei der Eröffnung eines Depots. Es müssen die Einstiegsfragen beantwortet werden, ob man bereits Kunde bei der Consorsbank ist, ein Gemeinschaftskonto oder ein Konto für einen Minderjährigen eröffnen möchte. Nachdem man die drei Fragen beantwortet hat, geht es mit einem Klick auf den Button Weiter zum zweiten Schritt.

 Depotwechsel einfach durch die Consorsbank

Consorsbank Depotwechsel gestaltet sich sehr komfortabel in wenigen Schritten

WEITER ZUR CONSORSBANK: www.consorsbank.de

Schritt 2: Persönliche Daten für das neue Depot angeben – So einfach geht es

Möchte man zum Consorsbank Depot wechseln, so muss man natürlich auch die persönlichen Angaben tätigen. Im Schritt zwei des Depotwechsels ist das möglich, denn dort werden alle persönlichen Daten abgefragt. Unter anderem muss man hier angeben:

  • Namen und Vornamen
  • Anschrift
  • Geburtsname
  • Geburtstag
  • Berufliche Situation
  • Einkommen
  • Kontaktdaten

Die meisten Felder sind Pflichtfelder und müssen unbedingt ausgefüllt werden. Bei einigen Feldern, wie beispielsweise Einkommen oder Berufsstand, hat man die Möglichkeit, keine Angaben auszuwählen. Sobald das Formular komplett ausgefüllt ist, geht es weiter zum Schritt Nummer drei. Man steht nun also bereits kurz vor dem Abschluss.

Schritt 3: Den Depotwechsel abschließen – Schnell erledigt

Der Schritt Drei beinhaltet nur noch die Überprüfung der bisher getätigten Daten. Hier werden die einzelnen Bereiche, in die man im Vorfeld Daten eingegeben hat, übersichtlich dargestellt. Dank der guten Untergliederung kann man schnell und zuverlässig kontrollieren und im Bedarfsfall Änderungen vornehmen. Es ist sehr wichtig, dass alle Daten korrekt angegeben werden. Diese werden normalerweise von der Bank kontrolliert. Falls es zu Unstimmigkeiten kommt, könnte das letztendlich Probleme hervorvorrufen. Sind dann alle Daten korrekt, so muss man als Kunde nur noch den Wechsel an die Consorsbank abschicken. In Kombination mit dem Depotwechsel wird übrigens ein Tagesgeldkonto eröffnet. Kurz nachdem man die Kontoeröffnung durchgeführt hat, erhält man von der Bank ein Willkommenspaket. In dem Paket befindet sich ein spezielles Formular für den eigentlichen Depotwechsel.

Schritt 4: Formular ausfüllen und zum Consorsbank Aktiendepot wechseln

Um den Depotwechsel nun in Gang zu bringen, muss man das spezielle Formular des Anbieters ausfüllen. In dem Formular muss man auf der Seite Zwei ankreuzen, dass man der Bank den Auftrag erteilt, das bestehende Depot bei der alten Depotbank abzuschließen und aufzulösen. Man hat als Kunde durch diese Variante also keine zusätzlichen Wege zu erledigen. Bei der alten Bank wird das Depot gelöscht und an die Consorsbank übertragen. Der Auftrag für den Consorsbank Depotwechsel wird dann problemlos an die Bank weitergeleitet.

Depotwechsel bietet viele Vorteile – Das spricht für den Wechsel

Ein Depotwechsel kann auf jeden Fall immer von Vorteil sein. Aber worin liegen nun eigentlich genau die Vorteile und warum ist es sinnvoll, sich für eine Depotbank anstatt für mehrere Banken zu entscheiden?

  • Alle Wertpapiere in einem einzigen Aktiendepot
  • Ein zentraler Ansprechpartner
  • Steuerbescheinigung nur von einem Anbieter

Das sind einige Vorteile, die für die Consorsbank sprechen. Der Consorsbank Depotwechsel ist übrigens komplett kostenfrei. Auch die alte Bank kann keine Gebühren für das Schließen und Übertragen des Depots verlangen. Ein Wechsel geht für Depot-Wechsler somit komplett kostenfrei aus. Allerdings sollte man beachten, dass einige Kosten entstehen können. Und zwar ist das der Fall, wenn Wertpapiere der alten Bank im Ausland deponiert sind. Von daher sollte man sich im Vorfeld bei der alten Bank informieren, ob eventuelle Kosten anfallen können.

Depotübertrag online veranlassen – So funktioniert es

Ein Depotübertrag kann man als Bestandskunde der Consorsbank online erfassen. Man muss sich in dem Fall mit den persönlichen Zugangsdaten in das Kundencenter einloggen und auf Depots – Depotübertrag klicken. Wichtig ist, dass die Consorsbank von dem Depotinhaber stets einen legitimierten Auftrag benötigt, um den Übertrag durchzuführen. Der Auftrag muss dann also ausgedruckt und via Post an die Consorsbank geschickt werden. Um eine Legitimierung vorzunehmen, benötigt man einen PostIdent-Coupon, den es zum Depotübertrag hinzugibt. Mit dem Coupon und allen Unterlagen geht man dann zur nächsten Postfiliale, die das PostIdent-Verfahren anbieten. Dort wird überprüft:

  • Name
  • Vorname
  • Anschrift
  • Ausweisnummer

Natürlich wird auch gecheckt, ob derjenige, der das PostIdent-Verfahren durchführt, auch wirklich derjenige ist, der auf dem Ausweis zu sehen ist. Aufgrund des doch komplexen Verfahrens wird nicht in jeder Postfiliale das PostIdent-Verfahren angeboten. Um sich einige Wege zu sparen, sollte man sich im Vorfeld auf der Seite der Deutschen Post informieren, in welche Postfiliale das Verfahren durchgeführt werden darf. Wenn man das herausgefunden hat, nimmt man die ganzen Unterlagen und geht zu der Poststelle. Dann wird das Verfahren durchgeführt und die Daten an Consorsbank übermittelt. Im Prinzip heißt es nun nur noch ein bisschen abwarten, bis man von der Bank die Info bekommt, dass der Depotübertrag durchgeführt wurde.

Consorsbank Aktiendepot wechseln – Dauer des Übertrags

Sicherlich ist es auch sehr interessant zu wissen, mit welchem Zeitraum man rechnen muss, wenn ein Depot übertragen werden soll. Erfahrungsgemäß müssen Anleger mit einer Dauer zwischen zwei und vier Wochen rechnen. Letztendlich hängt es von der alten Bank ab, wann das Depot übertragen wird. Die Zeiten schwanken somit von einer zur anderen Bank. Allerdings kann es teilweise zu Verzögerungen kommen. Unter anderem sind Verzögerungen bei folgenden Produkten bekannt:

  • Templeton Fonds
  • Baring Fonds
  • Threadneedle Fonds
  • Janus Fonds
  • Fonds ausländischer Banken

Vorzugsweise sollte man sich im Vorfeld bei der alten Bank informieren, welche Zeiten bei einem Depotwechsel üblich sind. Das ist auch sehr wichtig zu wissen, weil während der Übertrags-Zeit kein Handeln mit den zu übertragenden Wertpapieren möglich ist. Erfahrungsgemäß wird ein Depotübertrag jedoch relativ schnell durchgeführt, sodass man innerhalb kurzer Zeit in den Genuss des Depots bei der neuen Bank kommen kann.

Die Depotwechsel Zinsaktion – Vorteile sichern mit dem Depotübertrag

Kunden, die einen vollständigen Depotwechsel durchführen möchten, profitieren aktuell von einer vorzeigbaren Zinsaktion. Die Zinsaktion ist speziell für Neukunden gedacht und bringt einen erheblichen Zinsertrag im Bereich des Tagesgeldkontos mit sich. Die Zinsaktion sieht Folgendes vor:

  • Wertpapierübertrag (mind. 6.000 Euro) – 2 Prozent Zinsen auf Tagesgeld bis 20.000 Euro
  • Bei Löschung des alten Depots – 1 Prozent Zinsbonus + 2 Prozent Tagesgeldzinsen
Zinsaktion bei Consorsbank Depotwechsel

Consorsbank Depotwechsel wird mit einem hohen Tagesgeldzinssatz belohnt

Wenn man sich die Zinsaktion ansieht, so sieht man schon gleich auf den ersten Blick, dass es sich richtig lohnt, einen Depotübertrag zu veranlassen. Bei welcher Bank findet man einen Zinssatz von zwei Prozent auf das normale Tagesgeldkonto? Und wenn man schon einmal dabei ist, kann man auch das alte Depot komplett schließen. So gibt es sogar einen Zinssatz von 3 Prozent. Beachten muss man aber, dass es einen wesentlich niedrigeren Zinssatz gibt, wenn man über die 20.000 Euro hinauskommt. Denn dann gibt es nur noch einen Prozentsatz von 0,40 Prozent. Aber einem Betrag von 500.000,01 Euro fallen die Zinsen nochmals. Ab dem Betrag werden nur noch 0,30 Prozent gewährt. Die erhöhten Zinsen gibt es für volle 12 Monate ab dem Tag der Depoteröffnung. Nach den 12 Monaten gibt es je nach Betrag die 0,40 beziehungsweise 0,30 Prozent. Es gibt allerdings auch noch ein paar Vorgaben, um in den Genuss der Zinsaktion zu kommen:

  • Wertpapiere müssen innerhalb der ersten drei Monate nach Kontoeröffnung eingehen
  • Der Depotübertrag erfolgt von der alten Depotbank
  • Der Depotbetrag von mindestens 6.000 Euro muss für 12 Monate gehalten werden

Wenn man sich an die Vorgaben der Consorsbank hält, kann man sich über einen hohen Zinsertrag innerhalb des ersten Jahres freuen. Falls man doch irgendwann nicht mehr mit dem Depot zufrieden sein sollte, kann man jederzeit das Consorsbank Depot kündigen. Man sollte aber vor der Kündigung immer genau mit den anderen Anbietern vergleichen, ob es auch wirklich von Vorteil ist, zu kündigen oder einen Wechsel durchzuführen. In einigen Fällen kann es sicherlich von Vorteil sein. Am besten wägt man im Vorfeld genau die Vor- und Nachteile ab, bevor man sich vorschnell für irgendwelche Sonderaktionen anderer Banken entscheidet. Schließlich hat jeder das Ziel, Kunden zu gewinnen und von daher werden teilweise verlockende Angebote offeriert, die sich im Endeffekt als nachteilig entpuppen.

Steuerliche Aspekte – Das gibt es zu beachten

Normalerweise werden die steuerlichen Aspekte eines Depotinhabers automatisch übertragen, wenn ein Depotwechsel veranlasst wird. Trader müssen also keinerlei Dinge durchführen, wenn sie ein Depot zur Consorsbank übertragen. Ein Depotübertrag stellt keinen Verkauf des Depots dar und von daher bleibt alles, wie bisher. Steuerliche Nachteile bleiben dank dieser Möglichkeit aus.

Für den Fall der Fälle, dass sich auf dem alten Depot noch Wertpapiere befinden, die vor 2009 gekauft wurden, dann sind diese auch weiterhin von der Abgeltungssteuer befreit. Nach dem Kauf sollte man dennoch genauer kontrollieren, ob sich keine Fehler während des Übertrags eingeschlichen haben. Unter anderem sollte man auf folgende Dinge achten:

  • Kaufkurse
  • Kaufdatum
  • Wert

Falls es zu Unstimmigkeiten kommt, sollte man sich an die Bank wenden und das Problem direkt beheben lassen. Denn wenn man es nicht ändern lässt, dann hat das steuerliche Konsequenzen, die von einem nicht unerheblichen Ausmaß geprägt sein können. Doch es gibt auch einige Fallstricke zu beachten. Ändert sich der Besitzer des Depots, dann wird die Depotumschreibung als Verkauf gewertet. Somit entfallen auch die steuerlichen Aspekte und es muss die Abgeltungssteuer geleistet werden. Von daher sollte man sich genau überlegen, ob der Depotinhaber unbedingt gewechselt werden sollte. Es gibt jedoch auch wieder einen Sonderfall. Wird das alte Depot als Schenkung deklariert, dann wird es nicht als Depotverkauf angesehen. In dem Fall fallen also keine Steuern an. Jedoch muss man damit rechnen, dass das Finanzamt prüft, ob die Schenkung rechtmäßig ist. Falls es zu Unstimmigkeiten kommt, dann zieht das Finanzamt nachträglich Steuern ein.

Anteilsbruchstücke mit dem Depotwechsel übertragen

Natürlich können sich im Wertpapierdepot auch Anteilsbruchstücke befinden. Das kann beispielsweise dann möglich sein, wenn durch einen Sparplan regelmäßig kleine Summen eingezahlt werden. In der Regel werden die Anteilsbruchstücke bei der alten Depotbank verkauft. Bei vielen Banken ist es so, dass der Depotinhaber selber veranlassen muss, dass die Bruchstücke aus dem alten Wertpapierdepot verkauft werden. Befinden sich nach einem Depotwechsel noch Bruchstücke im alten Depot, dann muss man die Stücke verkaufen. Doch die Consorsbank bietet den Depotwechsel inklusive Bruchstücke an. In dem Fall muss man sich als Anleger also um nichts weiter kümmern. Das ist ein erheblicher Vorteil und erspart jede Menge Arbeit.

Verluste und Quellensteuer auf das Consorsbank Depot mitnehmen

Selbstverständlich werden nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste mit auf das Consorsbank Depot übertragen. Es werden im Prinzip alle Werte des Depots bei der altern Bank auf das Consorsbank Depot übertragen. Um die Verluste und Quellensteuer mit zu übertragen, muss man die abgebende Bank damit beauftragen, dass diese Dinge übermittelt werden. Wird das Depot hingegen gekündigt, dann gibt es zum Jahreswechsel eine Verlustbescheinigung von der alten Bank. Die Verluste kann man dann in der Steuererklärung geltend machen. Wesentlich einfacher läuft es natürlich, wenn der Depotwechsel mit der automatischen Verrechnung der Verluste durchgeführt wird. Das erspart dem Depotinhaber erheblichen Aufwand.

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