Bitcoin-ETF bald handelbar? Entscheidung fällt am 10. August 2018

Exotische ETFs unter stärkerer Kontrolle

Am 10. August will die amerikanische Börsenaufsicht über einen möglichen Bitcoin-ETF entscheiden. Bitcoin-ETFs werden in der Kryptoszene seit langem kontrovers diskutiert. Bislang wurde in den USA kein offizieller ETF auf Bitcoins von der Börsenaufsicht SEC genehmigt, obwohl bereits zahlreiche Anträge eingingen. Dies könnte sich jedoch mit der Entscheidung der SEC am 10. August ändern. Daher wird die Entscheidung der SEC mit Spannung erwartet.

Inhaltsverzeichnis
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    Nachfrage auf Indexprodukte für Kryptowährungen hoch

    Experten gehen davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein wird, bis in den USA erstmals ein Bitcoin-ETF genehmigt wird. Die Nachfrage nach Indexprodukten auf die Kryptowährung scheint noch immer sehr hoch und auch die infrage kommenden Anbieter arbeiten seit Langem an Konzepten, die eine Lizenz bekommen könnten. Sehr prominent vertreten sind hier die Winklevoss-Zwillinge, die durch einen Rechtsstreit mit Facebook bekannt wurden. Kürzlich konnten sie sich immerhin zwei Patente auf mögliche Technologien, die mit Bitcoin-ETFs in Verbindung stehen, freuen. Ihren ersten Antrag auf einen Bitcoin-ETF stellten sie bereits im März 2017.

    Antrag des Börsenbetreibers CBOE

    Aktuell liegt bei der SEC ein Antrag des Börsenbetreibers CBOE BZX Exchange vor, der mit seinen Bitcoin-Futures bereits einige Erfahrung im Bitcoin-Handel vorweisen kann. Wie sich die SEC zu diesem ETF positioniert, wird wohl am 10. August bekannt gegeben. Falls die Börsenaufsicht ihre Zustimmung zu einem Bitcoin-ETF gibt, könnte dies auch viele institutionelle Anbieter ermutigen, in den Bitcoin-Handel einzusteigen. Dies könnte Bitcoins nicht nur zu weiterer Akzeptanz verhelfen, sondern auch die Kurse wieder steigen lassen. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass in diesem Fall ein Bitcoin bald 50.000 Dollar wert sein könnte.

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    Diskussionsbereich auf der Webseite der SEC

    Das Interesse an Bitcoin-ETFs hat die US-Börsenaufsicht sogar dazu veranlasst, dazu einen Diskussionsbereich auf ihrer Webseite online zu stellen. Hier können sich also nun Nutzer über Bitcoin-ETFs austauschen und ihre Argumente präsentieren. Diese Möglichkeit wurde schon von mehr als 150 Menschen genutzt, wobei die positiven Einträge überwiegen. Ein genanntes Pro-Argument ist, dass regulierte ETFs, die bei kontrollierten Anbietern gehandelt werden, Anlegern eine sichere Umgebung ermöglichen.

    Einfacher Einstieg in den Kryptohandel mit Bitcoin-ETFs

    Mit einem ETF ist die Diversifikation des eigenen Portfolios möglich. Außerdem haben Investoren auf diesem Weg die Möglichkeit, zu günstigen Preisen an einem aufstrebenden Markt teilzuhaben. Vor einigen Jahren wurden beispielsweise erfolgreich ETFs auf Gold eingeführt. Dies hat unter anderem dazu beigetragen, dass sich der Goldpreis stabilisierte. Die SEC genehmigte in den letzten Monaten im Übrigen bereist sieben Blockchain-ETFs, die beispielsweise Unternehmen, die mit der Blockchain arbeiten, umfassen.

    Beim aktuell vorliegende Vorschlag ist die Entwicklung des ETFs komplett von der Entwicklung des zugrundeliegende Bitcoin-Kurses als Basiswert abhängig. So könnten Anleger allerdings über ein etabliertes Finanzinstrument direkt in Bitcoins investieren. Auf der anderen Seite erhöht dies jedoch auch die Risiken, da der Bitcoin-Kurs sehr schwankungsanfällig ist.

    Risiken bei Bitcoin-ETFs

    Allgemein gilt ein gemanagter Investmentfonds allerdings als weniger riskant für Anleger. Zudem könnten Investoren so über einen gewohnten Weg in Bitcoins investieren. Neben der Volatilität von Bitcoins scheint wohl auch die Festlegung eines Marktpreises, auf dem Fondsauszahlungen basieren, eine Schwierigkeit für die SEC zu sein. Möglicherweise könnte es schwierig sein, die passenden Preise von Kryptowährungen zur Berechnung herauszufinden.

    Dennoch würde es mit Bitcoin-ETFs erstmals möglich, die Kryptowährung über regulierte Börsen zu handeln. ETFs auf Bitcoins sind damit vor allem für Privatanleger interessant. Sie könnten auf diesem Weg vergleichsweise einfach in Bitcoins investieren. Die Nachfrage ist weiterhin sehr hoch. Daher ist durchaus anzunehmen, dass eine große Anzahl an Anlegern in Bitcoin-ETFs investieren könnte. Auf diesem Weg würde auch viel Kapital auf den Kryptomarkt fließen.

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    Entscheidung frühestens am 10. August

    Die Entscheidung der SEC scheint für Krypto-Anleger und auch für Trader, die mit ETFs handeln, durchaus von Bedeutung zu sein. Ob es jedoch beim genannten Datum am 10. August bleibt, ist fraglich. Der ETF wird seit dem 26. Juni geprüft. Auch der Kommentarbereich auf der Webseite ist seit diesem Tag online. Der Antrag wurde laut der Fed am 2. Juli offiziell eingereicht. Von diesem Tag an gilt eine Frist von 45 Tagen, in der die SEC über vorgeschlagene Regeländerungen entscheiden muss. In diesem Fall bliebe der Termin bei Mitte August. Eine Verlängerung der Frist bis zum 24. September ist jedoch ebenfalls möglich.

    Genehmigung möglich

    Der zur Diskussion stehende ETF der Chicago Board Options Exchange (CBOE) beinhaltet eine Regeländerung für die Notierung und den Handel mit Aktien von Van Eyck Investment und SolidX’s Bitcoin ETF. Der ETF wird kurz „Bitcoin Trust“ genannt. Da sich nicht nur auf der Diskussionsseite der SEC viele Menschen für einen solchen Bitcoin-ETF aussprechen, ist es gut möglich, dass die SEC diesem Antrag stattgibt.

    Erster Antrag noch vergleichsweise aussichtslos

    Als die Winklevoss-Zwillinge im März 2017 ihren ersten Antrag auf einen Bitcoin-ETF stellten, gab es kaum Hoffnung auf eine Zulassung. Der Bitcoin sank damals auf unter 1.000 Dollar. Erst danach begann der Höhenflug der Kryptowährungen, der den Bitcoin-Kurs bis Ende 2017 auf rund 20.000 Dollar steigen ließ. Nach einem Kurseinbruch ist ein Bitcoin heute etwa 7.000 Dollar wert, der Kurs schwankt jedoch häufig. Gerade geht er wieder etwas nach oben, da viele gute Nachrichten für die Kryptoszene bekannt werden. Unter anderem denken immer mehr große Unternehmen aus der Finanzwelt über einen Einstieg in den Kryptomarkt nach, zuletzt Blackrock, der größte ETF-Anbieter der Welt.

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    Infrastruktur rund um Kryptowährungen verbessert sich

    Die Marktkapitalisierung von Bitcoins liegt heute bei mehr als 100 Milliarden Dollar. Auch dieser Aspekt könnte für die Behörden wichtig sein. Darüber hinaus wurden technische Veränderungen vorgenommen und die Infrastruktur rund um Kryptowährungen weiter ausgebaut. Beispielsweise zögern institutionelle Investoren noch immer vor einem Einstieg in den Kryptomarkt, unter anderem da das Vertrauen in die Sicherheit von Kryptobörsen noch immer sehr gering ist. Immer wieder hört man von Hackerangriffen auf Kryptobörsen und Wallets, in denen Coins der Kryptowährung gespeichert sind.

    Die bekannte Kryptobörse Coinbase hat hierfür nun möglicherweise mit Coinbase Custody eine Lösung für institutionelle Anleger gefunden. Sie bietet institutionellen Anlegern einen Service, mit dem ihre Einlagen sicher aufbewahrt werden. Womöglich bieten bald weitere Anbieter eine solche Möglichkeit an. In London gibt es beispielsweise eine Kryptobörse, die sich speziell an institutionelle Anleger richtet.

    Rechtliche Rahmenbedienungen weiter ausbauen

    Zudem müssen die rechtlichen Regelungen weiter vereinheitlicht werden. Die amerikanische Börsenaufsicht unternahm in dieser Hinsicht kürzlich einen weiteren Schritt. Dort kam die Frage auf, ob Kryptowährungen, die aus einem sogenannten ICO entstanden sind, ein Wertpapier laut dem amerikanischen Gesetz darstellen. Über ein ICO, gelegentlich auch „Krypto-Börsengang“ genannt, können Unternehmen im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne Tokens ausgeben und auf diesem Weg Gelder für ihr Unternehmen sammeln. Die SEC entschied klar, dass es sich bei Bitcoin und der Kryptowährungen Ethereum nicht um Wertpapiere handelt, für andere Kryptowährungen kann diese Definition allerdings zutreffen. Derzeit wird noch diskutiert, wie beispielsweise die Kryptowährung Ripple zu bewerten ist.

    Vorgaben wurden verschärft

    Je klarer die rechtlichen Vorgaben werden, umso eher ist auch ein Bitcoin-ETF in Sicht. Bitcoin-Futures sind an zwei US-Börsen nun bereits seit mehr als einem halben Jahr handelbar und es gibt immer mehr sichere Angeboten für institutionelle Anbieter. Außerdem verfügen viele Kryptobörsen über eine Lizenz in ihrem Land. Sie müssen sich unter anderem an Know-Your-Customer-Regeln und Vorgaben zur Vermeidung von Geldwäsche halten. Auch die Unterscheidung zwischen Währungen und Wertpapieren ist geklärt. All diese Schritte könnten die Einführung eines Bitcoin-ETFs unterstützen. Ein gewisser Regulierungsrahmen ist daher bereit vorhanden, auch wenn die Regelungen von Land zu Land variieren.

    ETF über Versicherung geschützt

    Der geplante ETF soll über eine Versicherung geschützt werden. Zudem ist er im Gegensatz zu den bereits handelbaren Bitcoin-Futures direkt mit Bitcoins gedeckt. Der geplante ETF soll SolidX Bitcoin-Aktien handeln. Eine Aktie entspricht einem Gegenwert von 25 Bitcoins. Der Handel könnte, wenn die SEC zustimmt, im ersten Quartal 2019 beginnen. Der VanEck SolidX Bitcoin Trust hat übrigens bereits zweimal erfolglos versucht, einen Antrag für einen Bitcoin-ETF bei der SEC zu stellen.

    In Europa ETNs auf Bitcoins handelbar

    Auch in Europa gibt es Gerüchte über den ersten Bitcoin-ETF. ETNs auf Bitcoins bot ein schwedischer Anbieter erstmals 2015 an, 2017 folgten ETNs auf Ethereum. Dies sind derzeit auch in Europa die einzigen offiziellen Produkte dieser Art, die ähnlich wie eine Aktie an der Börse handelbar sind. Zudem gibt es regulierte Fonds auf Bitcoins, beispielsweise von Anbietern aus Liechtenstein. Mit börsengehandelten Schuldverschreibungen (ETNs) wurde eine Alternative zu ETFs auf den Markt gebracht. ETFs auf Bitcoins in den USA wären der nächste logische Schritt, der auch einer weiteren Reglementierung des Kryptomarkts Impulse geben könnte. Europa könnte allerdings bald folgen.

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    ETFs bei Degiro handelbar

    Viele ETF, die bei Privatanlegern sehr beliebt sind, können bei Degiro gehandelt werden. Der Broker aus den Niederlanden bietet über 700 ETFs an. Insgesamt haben Trade bei Degiro die Wahl zwischen über zwei Millionen Produkten, die an mehr als 60 Börsenplätzen in aller Welt handelbar sind. Im Wertpapierhandel sind die Gebühren abhängig vom Ordervolumen und den Gebühren der Börsen, an denen der Trader aktiv ist. Degiro baut sein Angebot immer wieder aus und gehört zu den Anbietern mit den attraktivsten Preisen am Markt. Die Preisgestaltung ist sehr transparent und Kosten für die Depotführung oder das Streichen von Orderlimits entfallen. Ein umfassender Kundenservice über Telefon um E-Mail rundet das Angebot von Degiro ab.

    DEGIRO überzeugt international

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    Seit 2013 für Privatanleger geöffnet

    Degiro wurde 2008 von fünf ehemaligen Mitarbeitern der Binck Bank in den Niederlanden gegründet. Zunächst war das Angebot auf institutionelle Anbieter ausgelegt, seit 2013 können aber auch private Anleger bei Degiro aktiv werden. Vor allem Trader, die an internationalen Börsenplätzen handel möchten und eigenständig ihre Anlageentscheidungen treffen, finden in Degiro einen interessanten Partner.

    Für den Handel mit den unterschiedlichsten Anlageinstrumenten hat der Broker selbst den Degiro Webtrader entwickelt. Die Handelsplattform ist sehr übersichtlich aufgebaut und bietet zahlreiche Features. Beispielsweise erhalten Trader her kostenlose Kurse in Echtzeit. Über die Quick Bar kann man auf weitere Optionen zu greifen und so das Handeln beschleunigen.

    Entscheidung der US-Börsenaufsicht zu Bitcoin-ETFs wird erwartet

    Für den 10. August wird eine Entscheidung der SEC bezüglich eines aktuellen Antrags für einen Bitcoin-ETF des US-Börsenbetreibers CBOE erwartet. An der CBOE können bereits Bitcoin-Futures gehandelt werden. Bitcoin-ETFs sind schon lange in der Diskussion. Bislang lehnte die US-Börsenaufsicht rund ein Dutzend Anträge ab. Als Gründe werden unter anderem fehlende Regulierungen auf dem Kryptomarkt sowie die Volatilität von Kryptowährungen genannt.

    ETFs würden vor allem Privatanlegern einen sicheren und einfachen Zugang zum Handel mit Bitcoins bieten. Derzeit kann auf der Webseite der SEC über den aktuellen Antrag diskutiert werden. Nicht nur dort sprechen sich viele Menschen für eine Bitcoin-ETF aus. Die Nachfrage nach einem Bitcoin-ETF scheint weiter hoch zu sein.

    Im Gegensatz zu den Bitcoin-Futures soll der geplante ETF direkt über Bitcoins gedeckt werden. Zum Schutz der Anleger gibt es eine Versicherungskomponente. Experten gehen davon aus, dass die Einführung eines Bitcoin-ETFs den Bitcoin-Preis auf über 50.000 Dollar ansteigen lassen könnte. Derzeit äußern immer mehr bekannte Unternehmen aus der Finanzwelt, dass sie an einem Einsteig in den Kryptohandel interessiert sind. Die Akzeptanz von Kryptowährungen scheint daher weiter zuzunehmen.

    Auch in Europa gibt es bislang keinen Bitcoin-ETF. Allerdings hat ein schwedischer Anbieter schon vor einigen Jahren mit ETNs eine Alternative gefunden. Zudem sind einige Krypto-Fonds auf dem Markt. Wer ETFs zu günstigen Preise handeln möchte, findet in Degiro einen interessanten Broker, der dies ermöglicht.

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