Bitcoin Kurs verstehen lernen

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    Es gibt wohl keinen wichtigeren Wechselkurs in der Welt der Kryptowährungen als der Bitcoin Kurs in Dollar. In US-Dollar wird der Bitcoin Kurs zumindest in der westlichen Welt gemessen und die Höchststände und Tiefpunkte der Kryptowährungen sind auch in Europa vor allem in US-Dollar bekannt.

    Inhaltsverzeichnis
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      Warum ist der US-Dollar so wichtig für den Bitcoin Kurs?

      Für die Wichtigkeit des US-Dollars gibt es natürlich unterschiedliche Gründe. Bitcoin in USD zu tauschen ist auch deswegen so häufig relevant, weil in Nordamerika viele Investoren der ersten Stunde sitzen und Bitcoin auch vor allem in englischer Sprache in der Community diskutiert wird. Natürlich ist es allerdings immer noch die Vormachtstellung des US-Dollars in der Finanzwirtschaft, die sich auch hier auswirkt. Der US-Dollar hat immer noch die Rolle einer internationalen Leitwährung, was nicht unwesentlich darin begründet ist, dass Öl immer noch vor allem in US-Dollar abgerechnet wird. Die Vormachtstellung wirkt sich natürlich auch auf den Bitcoin aus. Es ist also natürlich kein Bitcoin-spezifisches Phänomen, dass die Kryptowährung vor allem in USD als Wechselkurs angegeben wird.

      Bei Bitcoin macht sich allerdings auch bemerkbar, dass viele Nutzer aus asiatischen Ländern stammen. Der japanische Yen und der chinesische Renminbi sind mit dem USD trotz teilweiser Verbote immer noch die häufigsten Wechselwährungen zum Bitcoin. Zum einen liegt das natürlich auch an den Mining-Farmen, die vor allem in Asien beheimatet sind. Es gibt darüber hinaus allerdings auch viele Investoren und Nutzer in Asien. In Deutschland ist dies allerdings nicht unbedingt bekannt. Die Sprachbarriere und der Fokus auf den westlichen Kulturkreis sorgen dafür, dass viele Anleger bei China und Japan in Zusammenhang mit Bitcoin vor allem an Verbote und Mining-Farmen denken.

      Der US-Dollar hat als Weltwährungen bei vielen Basiswerten einen sehr wichtigen Stellenwert. Auch die weite Verbreitung in Nordamerika, das auch Heimat vieler Börsen ist, festigt diese wichtige Rolle.

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      Wie wird ein Bitcoin Chart richtig gelesen?

      Ein Chart, in dem der Bitcoin Kurs USD dargestellt wird, unterscheidet sich natürlich nicht von anderen Chartdarstellungen. Dennoch kann es für Einsteiger hilfreich sein, sich die wichtigsten Fakten noch einmal ins Bewusstsein zu rufen.

      Auf der Y-Achse befindet sich üblicherweise der Kurs in US-Dollar. Auf der X-Achse ist hingegen die Zeit eingetragen. Beim Bitcoin ist es fast egal, um welchen Zeitraum es sich handelt: Der Kurs zeigt sich üblicherweise durch ein wildes Auf und Ab aus. Das liegt an der großen Volatilität der Währung, an die sich Anleger in den letzten Jahren gewöhnen mussten.

      Nicht jeder Chart sieht dabei gleich aus, selbst wenn Interessenten immer den gleichen Zeitraum betrachten. Grund dafür ist auch an den unterschiedlichen Börsen die Kurse teils noch recht deutlich abweichen können.

      Ein USDBTC Chart beinhaltet den Kurs gegen US-Dollar (y-Achse) in Bezug auf den Zeitverlauf (x-Achse).

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      Welche Fakten beeinflussen den Kurs von Bitcoin und US-Dollar?

      Der Bitcoin Kurs wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Er unterliegt dabei auch immer mal wieder Spekulationen und Manipulationen, die für Außenstehende oft nicht eindeutig auf eine Ursache zurückgeführt werden kann. Grund dafür ist die immer noch vergleichsweise geringe Marktkapitalisierung des Bitcoins. Sie führt dazu, dass der Kurs von Bitcoin immer noch leicht von wenigen beeinflusst werden kann.

      Ein wichtiges Datum ist seit der Einführung von Bitcoin-Futures auch das Ablaufdatum dieser Finanzprodukte. Sie können dafür sorgen, dass viel Bewegung in den Bitcoin-Markt kommt.

      Noch wichtiger sind jedoch Nachrichten, die Bitcoin betreffen. Sie können dafür sorgen, dass der Kurs sehr stark anzieht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn große Unternehmen ankündigen, Bitcoin als Zahlungsmethode anzubieten. Oft sind Nachrichten allerdings auch Grund für Kursverluste. Vor allem erfolgreiche Angriffe auf Börsen oder Wallets sind auch dann, wenn andere Kryptowährungen betroffen sind, Grund für teils sehr deutliche Kursverluste.

      Natürlich können auch Weiterentwicklungen und wichtige Entscheidungen innerhalb der Community Grund für einen Kursanstieg sein. Dies war zuletzt der Fall, nachdem das Lightning Netzwerk die ersten Tests bestanden hat und es gute Gründe gibt, anzunehmen, dass Bitcoin in der Zukunft Probleme bei der Transaktionskapazität in den Griff bekommen kann.

      Der US-Dollar ist bei einem Kurs Bitcoin Dollar und umgekehrt natürlich ebenfalls einer der Faktoren, die den Wechselkurs prägen. Allerdings sind hier die Wertschwankungen nicht ansatzweise mit dem vergleichbar, was der Bitcoin durchmachen muss. Der US-Dollar-Kurs wird allerdings von deutlich mehr Faktoren beeinflusst. Vor allem die wirtschaftliche Lage der USA ist ein wichtiger Faktor. Wichtige Daten wie Arbeitslosenquoten können den Kurs deutlich verändern. Leitzins- und Zollentscheidungen tragen außerdem dazu bei. Dabei sind es natürlich vor allem die Veröffentlichungen der Wirtschaftsdaten oder Entscheidungen, die spürbare Auswirkungen haben. Auch hier wird der Kurs also vor allem durch das Vertrauen der Anleger verändert.

      Der Kurs von Bitcoin und US-Dollar wird maßgeblich vom Vertrauen der Anleger beeinflusst. Während beim Bitcoin auch weiche Fakten den Kurs deutlich verändern können, sind es beim US-Dollar vor allem volkswirtschaftliche Daten und Entwicklungen der USA.

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      Wie ist Bitcoin in den USA reguliert?

      Bitcoin ist wie in fast allen westlichen Staaten derzeit fast noch vollständig unreguliert. Regierung und Wirtschaft diskutieren darüber, ob und in welchem Rahmen es sinnvoll ist, die Kryptowährung zu regulieren. Vor allem die Kursausschläge sollen dadurch in Zukunft abgeschwächt werden. Einige Politiker sind dabei der Meinung, dass Bitcoins als Wertpapiere eingestuft werden sollten. Ein Vorteil dabei wäre, dass sie damit der SEC unterliegen würden und Anlegerschutz leichter möglich wäre. Andere sind hingegen der Meinung, dass Bitcoin als Rohstoffe gelten sollten.

      Der Staat New York ist dabei schon einen Schritt weiter. Er ermöglicht es Brokern, eine BitLicense zu erhalten. Schon seit 2015 existiert diese Lizenz, die von einigen der größten Börsen genutzt werden kann. Sie gilt allerdings natürlich nur für New Yorker Bürger. Die Regulierung soll allerdings grundlegend überarbeitet werden. Vor allem die Vermischung von Bitcoins und ICOs ist vielen betroffenen Unternehmen ein Dorn im Auge.

      Bitcoin ist in den USA mit Ausnahme von New York nicht reguliert. Es wird jedoch vielfach geplant, diesen Umstand zu ändern und Bitcoin als eine Art Wertpapier oder Rohstoff zu regulieren.

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      Ist der Bitcoin derzeit überbewertet?

      Ob der Bitcoin überbewertet ist oder nicht, ist zu jedem Kurs nicht leicht zu beantworten. Wie bei so gut wie jeder Währung hat der Bitcoin keinen inneren Wert und wird auch nicht durch andere Währungen oder Edelmetalle gestützt. Entscheidend ist alleine das Vertrauen der Nutzer, die Bitcoin halten oder kaufen. Letztlich ist es bei einer staatlichen Währung nichts anderes. Bei Bitcoin gibt es jedoch keinen Staat oder keine Währungsunion, die im Zweifel dafür eintreten könnte, dass die Währung tatsächlich gegen Güter im Wert des Nennwerts eingetauscht werden könnten. Bei Bitcoin übernimmt diese Funktion niemand. Das Netzwerk entscheidet letztlich nur darüber, ob es eine Transaktion verifiziert oder nicht. Es garantiert jedoch nicht, dass es für die Bitcoins überhaupt etwas zu kaufen gibt.

      Das heißt natürlich nicht zwangsweise, dass der Bitcoin überbewertet ist. Es kann sein, dass das Vertrauen der Investoren verloren geht und der Bitcoin in der Versenkung verschwindet. Es kann auch sein, dass das Konzept in einigen Jahren noch viel mehr Menschen überzeugt und Beobachter dann immer noch wünschten, sie wären jetzt eingestiegen. Von Über- oder Unterbewertung zu sprechen ist auch deswegen schwierig, weil der Begriff eigentlich aus der Fundamentalanalyse von Aktien stammt. Da Bitcoins im Gegensatz zu Aktienunternehmen keinen inneren Wert haben, ist der Begriff nicht übertragbar.  Genauso schwierig ist es allerdings, im Vorfeld zu entscheiden, ob es sich um eine Spekulationsblase handelt oder nicht. Sicherlich sind auch nach den Kursstürzen immer noch viele Spekulanten investiert, allerdings hat Bitcoin prinzipiell auch das Potential dazu, groß und wertvoll zu sein. Diese Fragen lassen sich also erst im Nachhinein tastsächlich richtig bewerten.

      Da der Bitcoin keinen inneren Wert, sondern nur Potential als alternatives Zahlungsmittel aufweist, ist es schwer einzuschätzen, ob die Kryptowährung überbewertet ist oder nicht. Letztlich wird nur die Zeit zeigen, ob Bitcoin sich dauerhaft etablieren kann oder nicht. Im ersten Fall wäre die Kryptowährung unterbewertet, im zweiten Fall gefährlich überbewertet.

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      Bitcoin in US-Dollar kaufen

      Natürlich ist es auch Anlegern aus Deutschland möglich, anstatt Bitcoin Euro Bitcoin USD oder umgekehrt zu handeln. Es gibt einige Bitcoin-Börsen, die nicht auf den europäischen Markt spezialisiert sind und dementsprechend keinen Handel mit Euro anbieten. Wer hier mit Euro Bitcoin kaufen möchte, muss bei der Einzahlung in US-Dollar umtauschen oder direkt in diese Währung einzahlen. Dementsprechend ist dies kaum ohne Wechselkursgebühren möglich. Wie hoch diese sind, hängen dabei natürlich auch von Zahlungsdienstleister ab.

      Bitcoin-Bestand eignet sich auf der anderen Seite natürlich perfekt dazu, erst in Euro zu investieren und dann bei einem anderen Broker in US-Dollar umzutauschen. Auf diese Weise sparen sich Anleger die Wechselkursgebühren und können zu einem günstigen Zeitpunkt investieren und dann möglichst mit Gewinn in US-Dollar aussteigen.

      Das bedeutet allerdings nicht, dass Bitcoin wie beispielsweise etablierte Reservewährungen für die Absicherung von Währungsrisiken geeignet ist. Der Bitcoin Kurs ist so volatil, dass es immer ein großes Risiko darstellt, in die Kryptowährung zu investieren. Die Schwankungen sind deutlich höher als bei sehr kleinen Währungen aus Entwicklungsländern. Dementsprechend risikobehaftet ist es immer, in Bitcoin zu investieren. Durch Bitcoin mehr Sicherheit zu erzielen ist somit so gut wie unmöglich. Lediglich kleine Investitionen im Vergleich zur gesamten Geldanlage können sinnvoll sein.

      Bitcoin in US-Dollar zu kaufen ist natürlich an vielen internationalen Börsen möglich. Wer Euro einzahlt, muss allerdings mit Wechselkursgebühren rechnen.

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      Bitcoin Chart als Herausforderungen für Chartanalysten

      Bitcoins werden auch gerne für das Daytrading genutzt. Die hohe Volatilität ermöglicht auch ohne Hebel und somit größeren Fremdfinanzierungskosten recht ansehnliche Gewinne. Allerdings stellt der Bitcoin-Kurs erfahrene Anhänger der technischen Analyse häufig vor große Herausforderungen. Oft verhält sich der Kurs nicht wie gewohnt und somit erhofft. Komplexe Korrekturmuster suchen Analysten hier häufig vergeblich. Gegenbewegungen bleiben aus, Korrekturziele oftmals deutlich schneller erreicht. Die Kryptowährung verkürzt somit Korrekturbewegungen und Bewegungen von 10 % sind fast immer innerhalb von wenigen Stunden möglich. Das erfordert auch einen veränderten Umgang mit Einstiegssignalen. Während viele andere Basiswerte erst dann sinnvoll gehandelt werden können, wenn die Anzeichen deutlich sind, können bei Bitcoin schon kleine Andeutungen ein bedeutender Abwärtsimpuls sein.

      Bitcoin reagiert teilweise noch sehr anders, als Chartanalysten dies von anderen Basiswerten gewohnt sind. Die Volatilität ist einmalig und derzeit neigt die Kryptowährung oft zu sehr einfachen Korrekturmustern.

      Eignet sich Bitcoin zur Absicherung von Währungskrisen?

      Für viele europäische Anleger stellt sich natürlich auch die Frage, ob Bitcoin möglicherweise dazu geeignet sein könnte, als Absicherung einer Euro-Krise möglicherweise besser geeignet zu sein als der US-Dollar. Grundsätzlich ist dies natürlich eine Möglichkeit, wie Bitcoin eingesetzt werden kann.

      Die Absicherung durch Währungsrisiken ist schon alleine aufgrund der Unabhängigkeit von Finanzinstituten für viele interessant. Gerade bei Enteignungen und anderen Eingriffen, die durch Zentralbanken und Regierungen eingeleitet werden können, erweist es sich als große Stärke von Bitcoin, dass diese Währung dezentralisiert und somit letztlich unkontrollierbar ist.

      Wenn Anleger den Verlust in die eigene Währung verlieren, ist Bitcoin natürlich ebenfalls gut geeignet und übertrifft dabei den US-Dollar auch aller Voraussicht nach deutlich. Zum einen ist der Bitcoin nicht wie der US-Dollar stark mit dem Euro und der wirtschaftlichen Entwicklung des Westens verknüpft. Stattdessen sind Yen und Renminbi zusammen mit dem US-Dollar die wichtigsten Währungen, in denen Bitcoin gehandelt wird. Zum anderen ist der Bitcoin natürlich auch ein Gegenentwurf zu den Staatswährungen.

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      Einer der wichtigsten Vorteile ist auch die Erreichbarkeit von Bitcoin. Wenn Anleger das Vertrauen in ihre Währung verlieren und deswegen verstärkt auf Fremdwährungen zugreifen, ist Bitcoin möglicherweise deutlich leichter handelbar. In absoluten Krisen könnte die Kryptowährung auf dem Schwarzmarkt sogar eine ähnliche Bedeutung wie Gold einnehmen.

      Natürlich kann auch alles ganz anders kommen und der Bitcoin in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Es gibt allerdings durchaus Anleger, die sich für den Krisenfall wappnen wollen und in deren Strategie für den Notfall Bitcoin eine wichtige Rolle einnimmt. Zu viel sollten Anleger allerdings nicht investieren und vor allem gilt physisches Gold immer noch als wichtigste Absicherung in diesen Fällen.

      Bitcoin ist durch die hohe Volatilität kaum als Basiswert denkbar, der in einem Portfolio für mehr Sicherheit sorgt. In absoluten Krisen könnte dies anders aussehen.

      Fazit: Kurs des Bitcoins derzeit ungemein spannend

      Der Bitcoin ist einer der volatilsten Basiswerte überhaupt. Seit seiner Gründung gehören teils extreme Wertschwankungen zu der Kryptowährung. Möglich ist dies auch aufgrund der geringen Marktkapitalisierung. Spekulanten und Nachrichten fungieren als Preistreiber oder sorgen für deutliche Abstürze. Dabei ist der Wert von Bitcoin in US-Dollar natürlich der Wechselkurs, der besonders im Fokus steht. Grund dafür ist vor allem die Wichtigkeit der amerikanischen Währung für den Weltmarkt.

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