Übersicht Rohstoffe – Einteilung der Rohstoffe

Übersicht Rohstoffe

Die Rohstoffe Übersicht wird grundsätzlich in harte und weiche Ressourcen unterteilt. Die Rohstoff Liste umfasst allerdings nicht nur die natürlichen Bodenschätze oder auch die daraus hergestellten Produkte oder Dienstleistungen. Wir zeigen, wie die Liste der Rohstoffe mit natürlichem Ursprung aussieht und wie sie durch die daraus hergestellten Produkte ergänzt wird. Anleger können vom Rohstoffmarkt partizipieren sowie in die natürlichen Ressourcen, aber auch die Produkte (beispielsweise Benzin) investieren. Das erfolgt wahlweise direkt oder indirekt (bevorzugt für private Anleger). Welche Möglichkeiten Investoren dafür haben, zeigen wir in unserem Erfahrungsbericht.

  • Rohstoffe werden unterteilt in: „Soft Commodities“ & „Hard Commodities“
  • USA als bedeutender Rohstofflieferant
  • Politische und geopolitische Faktoren können Rohstoffpreise beeinflussen
  • Rohstoffe beispielsweise via CFDs, Wertpapiere oder ETFs handeln
Inhaltsverzeichnis
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    Rohstoff Liste – die Klassifizierung der Bodenschätze und ihrer Produkte

    Rohstoffe bieten Investoren als Anlageklassen die Möglichkeit, besonders vielfältig ihr Kapital anzulegen. Die globalen Rohstoffmärkte sind äußerst vielfältig und bestehen nicht nur aus Hafer, Wolle oder Rindern. Nein, Anleger können auch in Edelmetalle oder Industriemetalle investieren. Doch wie findet überhaupt die Einteilung der Rohstoffe Übersicht statt und welche Unterscheidungsmerkmale bestehen?

    Rohstoff Definition

    Schauen wir uns zunächst die Definition von „Rohstoffe“ an. Dabei handelt es sich grundsätzlich um natürliche Ressourcen, welche aus der Natur kommen. Diese enge Definition wird allerdings an den Rohstoffmärkten etwas erweitert, sodass auch Produkte, die aus den natürlichen Ressourcen gewonnen werden, hinzuzählen. Aus diesem Grund können beispielsweise nicht nur Orange, sondern auch Orangensaft an den Börsen gehandelt werden. Gleiches gilt für Strom. Strom an sich ist keine natürliche Ressource, allerdings wird er beispielsweise aus Kohle oder anderen natürlichen Ressourcen gewonnen. Zusammengefasst werden alle diese Rohstoffe unter dem Begriff „Commodities“, jedoch gibt es hier in der Rohstoffe Übersicht noch einmal die Unterscheidung in „Soft Commodities“ und „Hard Commodities“. Wir schauen uns an, welche Rohstoffe und Produkte in diese beiden Klassifizierungen fallen und welche Möglichkeiten Investoren für den Handel haben.

    Tipp: Anleger müssen die Rohstoffe nicht direkt handeln und damit wirklich Tonnen von Orange erwerben. Auch das indirekte Investment ist mit verschiedenen Finanzprodukten an den Börsenplätzen beispielsweise über Broker möglich.

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    Rohstoffe Übersicht: Soft Commodities

    Die „Soft Commodities“ werden umgangssprachlich auch als weiche Rohstoffe bezeichnet. Die Unterteilung erfolgt noch einmal in Ackerbau und Tiere. Die Rohstoff Liste beim Ackerbau ist häufig auch unter dem Begriff „Softs“ zu finden. Was können Anleger darunter verstehen? Die Rohstoffe aus dem Bereich Ackerbau sind beispielsweise Baumwolle, Kaffee, Kakao, Orangensaft, Wolle, Holz, Zucker sowie Kautschuk. Als zweite Kategorie der Ackerbau-Rohstoffe werden die verschiedenen Getreide genannt. Die Liste der Rohstoffe ist vielen Anlegern vielleicht sogar bekannt, denn auch in Deutschland gibt es große Getreideanbauflächen. Weizen, Mais, Soja, Reis, Hafer, Roggen, Gerste, Hirse sowie Raps zählen zu den „Soft Commodities“ in dieser Unterkategorie Getreide. Als weitere Unterteilung der weichen Rohstoffe gelten die Tiere. Sie werden vor allem direkt an den Handelsplätzen angeboten. Rinder, Schweine, Schweinebäuche oder Mastrinder zählen dazu.

    Rohstoffe Übersicht: Hard Commodities

    Die Liste der Rohstoffe wird auch durch die harten Ressourcen ergänzt. Die „Hard Commodities“ werden noch einmal in Metalle und Energien unterteilt. Allerdings gibt es bei den Metallen noch einmal die Diversifikation zwischen Industriemetallen und Edelmetallen. Industriemetalle sind: Aluminium, Titan, Zink, Nickel, Zinn, Quecksilber, Blei oder Kupfer. Die Rohstoff Liste der Edelmetalle umfasst neben Gold und Silber auch:

    • Platinen
    • Iridium
    • Palladium
    • Osmium
    • Ruthenium

    Ergänzt wird die Rohstoffe Übersicht durch die Energien, welche ebenfalls zu den harten Rohstoffen zählen. Bekannt sind vor allem Erdöl oder Benzin. Doch auch Erdgas, Gasöl, Heizöl, Kohle oder Strom zählen zu diesem Bereich der Rohstoff Liste.

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    Trinkwasser als wertvoller Rohstoff

    Es gibt jedoch auch Ressourcen, welche in der Liste der Rohstoffe so nicht auftauchen oder bislang lediglich bedingt handelbar waren. Dazu gehört Wasser/Trinkwasser. Die Wasserressourcen weltweit werden immer mehr durch Dürren oder zunehmende Verschmutzungen eingeschränkt. Deshalb ist der Handel mit Wasser oder vielmehr mit Trinkwasser zu einem wertvollen Geschäft geworden. Unlängst wurde bekannt, dass beispielsweise der Großkonzern Nestlé große Trinkwasservorkommen aufgekauft und privatisiert hat. Die ehemals frei zugänglichen Ressourcen sind nun nicht mehr länger für die Bevölkerung zugänglich, sondern das Wasser muss vom Konzern erworben werden. Ob diese Maßnahmen moralisch vertretbar sind oder nicht, darüber lässt sich sicherlich streiten. Dennoch bringen sie Nestlé einen enormen Vorteil sowie eine Erweiterung der Angebotspalette. Davon könnten über längere Sicht auch die Anleger partizipieren, wenn sie beispielsweise in das Wertpapier des Unternehmens investiert haben.

    Liste der Rohstoffe durch Emissionszertifikate ergänzt

    Betrachten wir den Begriff „Rohstoffe“ sogar weiterführend, lassen sich auch Emissionszertifikate dazuzählen. Natürlich sind sie keine natürlichen Ressourcen, aber im weitesten Sinne mit den Rohstoffen verbunden. Wie hängt das mit der Rohstoffe Übersicht zusammen? Viele Rohstoffe werden meist über den Seeweg mit Frachtschiffen zu ihrem Bestimmungsort gebracht. Auf See sind die Schiffe auch den Wetterkapriolen ausgesetzt. Deshalb sind beispielsweise auch Wetterderivate oder Emissionszertifikate im Rohstoffhandel äußerst gefragt. Mit den Wetterderivaten können Anleger beispielsweise von Naturkatastrophen partizipieren, auch wenn dies natürlich moralisch gesehen wieder äußerst bedenklich ist. Rationell betrachtet bieten diese Derivate allerdings Gewinnchancen für die Anleger.

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    Rohstoffvorkommen: Sind weltweit natürliche Ressourcen verfügbar?

    Die Liste der Rohstoffe ist äußerst lang. Doch ist neben der Rohstoffe Übersicht auch das weltweite Vorkommen so umfangreich? Die Erfahrungen zeigen, dass die Rohstoffverteilung nicht auf alle Länder gleichermaßen erfolgt. In Deutschland gibt es deutlich weniger Agrarrohstoffe oder Metalle. Deshalb müssen Unternehmen der deutschen Industrie zahlreiche Metalle und Edelmetalle importieren. Davon partizipieren rohstoffreiche Länder wie China. Das Land des roten Drachens hat enorme Zinn- oder Zink-Vorkommen. Auch die USA oder Peru sind mit diesen natürlichen Ressourcen gesegnet, haben einen großen Anteil ihrer Wirtschaft auf deren Gewinnung und Verarbeitung ausgerichtet. Ein weiterer wichtiger Rohstoff, der vor allem für die Autoindustrie interessant ist, stellt Platin dar. Diese Ressource wird vor allem bei Katalysatoren genutzt und kommt als natürlicher Rohstoff in Kanada, Russland oder Südafrika vor.

    USA bei Agrarrohstoffen Spitzenreiter

    In Deutschland haben wir zwar viele Bauern sowie eine große landwirtschaftliche Nutzfläche, doch der Spitzenreiter bei Agrarrohstoffen ist ein anderes Land: die USA. Die Vereinigten Staaten sind vor allem beim Maisanbau führend und bieten zahlreiche Produkte in diesem Zusammenhang an. Aber auch Getreide wird aus zahlreichen amerikanischen Bundesstaaten weltweit exportiert. Durch diese Spitzenposition bei den Agrarrohstoffen ist auch der amerikanische Markt beeinflussend für die Preise der Rohstoffe. Gibt es beispielsweise in den USA Ernteausfälle oder Lieferbeschränkungen, so macht sich das sofort bei den Rohstoffpreisen weltweit bemerkbar.

    Hinweis: Die Rohstoffe in Deutschland sind vor allem auf Erdöl, Braunkohle, Steinkohle, Eisenerz oder Steinzeit beschränkt. Im Vergleich mit anderen Ländern sind die Ressourcen in Deutschland für die Rohstoffe jedoch deutlich eingeschränkt.

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    Welche Faktoren beeinflussen die Rohstoffpreise?

    Die Liste der Rohstoffe ist enorm. Schauen wir auf die Rohstoffe Übersicht und die Entwicklungen am Markt, fällt sofort auf, dass die Rohstoffpreise starken Schwankungen unterlegen sind. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist auch nicht bei allen Rohstoffarten identisch. Allerdings gibt es Rohstoffe, vor allem die „Soft Commodities“, welche besonders anfällig für Kursschwankungen sind. Hier ist das Wetter ein wesentlicher Grund für die variablen Preise. Da viele weiche Rohstoffe vor allem in den USA angebaut werden, nehmen die Entwicklungen in Amerika einen großen Einfluss auf die Marktpreise. Kommt es beispielsweise in einzelnen Bundesstaaten zu Hitzewellen und damit verbunden zu Ernteausfällen, kann sich das nachhaltig auf die Preise auswirken. Gleiches gilt für Naturkatastrophen oder Tornados. In den Medien hören wir oft, dass beispielsweise Tornados über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hinwegfegten. Oftmals werden davon auch große Agrarflächen in Mitleidenschaft gezogen, sodass die Ernte diesem Naturereignis ebenfalls zum Opfer fällt. Aufgrund der Ausfälle und der dennoch vorhandenen Nachfrage steigen die Preise.

    Politische Unruhen beeinflussen Preis

    Wie die Erfahrungen zeigen, können auch politische Unruhen die Preise der Rohstoffe enorm beeinflussen. Vor allem bei den ölfördernden Ländern ließ sich dies in der Vergangenheit häufig beobachten. Russland oder die USA sind beides Länder, welche einen großen Anteil an der Überforderung weltweit aufweisen. Hinzu kommt das Öl aus den Arabischen Emiraten. Aufgrund politischer Spannungen wurden bereits mehrfach Fördermengen limitiert oder sogar ein Exportstopp verhängt. Das hatte enorme Auswirkungen auf den Ölpreis sowie die daraus gewonnenen Produkte (zum Beispiel Benzin).

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    Lohnt sich Öl-Investment?

    Öl gilt als das schwarze Gold und zählt zu den wichtigsten Energiequellen. Daraus werden zahlreiche Produkte gewonnen und damit ist Öl sozusagen das Schmiermittel der Wirtschaft. Weltweit werden täglich über 85 Millionen Barrel für die Bedarfsbedeckung benötigt. Allein 35 Prozent des globalen Energiebedarfs werden mit Öl gedeckt. Mit der steigenden Industrialisierung und der zunehmenden Weltbevölkerung wird sich dieser Bedarf bis 2030 deutlich steigern, so sind sich Experten sicher. Dann werden täglich ca. 116 Millionen Barrel notwendig sein, um überhaupt den globalen Grundbedarf zu decken. Gemessen an diesen Prognosen, sind die Aussichten für ein Investment sicherlich rosig, oder? Theoretisch müssen Unternehmen, welche Öl fördern oder mit dessen Produkten handeln, eine sichere Anlagemöglichkeit für die Trader sein.

    Tägliche Kursschwankungen enorm

    Öl ist allerdings enormen Schwankungen unterlegen. Das liegt zum einen an der Vielzahl der Marktteilnehmer und zum anderen an den großen Mengen, welche umgesetzt werden. Der Handel wird durch die zwei Öl-Sorten Brent (europäisch) sowie West Texas Intermediate (WTI) bestimmt. Die Preise beider Sorten variieren enorm, sodass Anleger bei ihrem Investment darauf achten sollten, in welche Sorte sie investieren. Da der Ölpreis stark von der Weltkonjunktur abhängig ist, lässt er sich durch die Nachrichtenlage auch leicht beeinflussen. Vor allem politische und geopolitische Faktoren sind preisbestimmend. Saudi-Arabien zählt durch seine großen Ölvorkommen zu den bestimmenden Anbietern am Markt, sodass vor allem der Nachrichtenfokus auf diese Region der Welt gelegt werden sollte.

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    Agrarrohstoffe die bessere Investition?

    Die Rohstoffe Übersicht besteht zu einem großen Anteil auch aus Agrarrohstoffen. Sind diese die bessere Investitionsalternative den „Hard Commodities“? Wie die Erfahrungen und ein Blick auf die Angebote an den weltweiten Handelsplätzen zeigen, gehört vor allem Mais zu den vielseitigsten Rohstoffen. Diese Pflanze ist äußerst widerstandsfähig und übersteht damit auch viele Wetterkapriolen. Neben der Verwendung in zahlreichen Lebensmitteln kommt sie auch bei der Futtermittelherstellung zum Einsatz. Außerdem ist sie der wichtigste Grundstoff für Kraftstoff-Ethanol, ein Produkt, was künftig auch immer mehr an Bedeutung gewinnt. Enthalten ist meist auch in Klebstoffen. Die Vielfältigkeit der Anwendungen macht Mais damit zu einem gefragten Rohstoff. In den letzten Jahren stieg die Produktion um über 40 Prozent, um die enorme Nachfrage überhaupt decken zu können. Davon partizipieren natürlich auch zahlreiche Unternehmen und damit auch Anleger. Da die USA einer der größten Maisproduzenten weltweit sind, erwarten die Anleger jedes Jahr mit Spannung die Prognose des US-Agrarressorts für die Maisernte. Sie übt enormen Einfluss auf die Preisgestaltung am Markt und die Handelsaktivitäten der Anleger aus.

    Wie kann ich in meiner investieren?

    Anleger, welche sich den Rohstoff Mais durch ein indirektes Investment zunutze machen möchten, haben hier mehrere Möglichkeiten. Neben dem Kauf von Wertpapieren in Unternehmen, welche Mais anbauen oder verarbeiten, zählen auch dazu:

    • CFDs
    • ETFs
    • Fonds

    Interessant können auch Unternehmen sein, die beispielsweise Saatgut für den Maisanbau zur Verfügung stellen. Von sich reden machten beispielsweise Du Point sowie Monsanto, die beide das Saatgut für gentechnisch veränderten Mais anbieten. Damit sollen die Erträge noch höher ausfallen.

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    Fazit: Rohstoffe Übersicht bietet viele Möglichkeiten für Trader

    Wie die Rohstoff Liste zeigt, gibt es viele Möglichkeiten für Investoren, um an der Kursentwicklung der Rohstoffmärkte zu partizipieren. Unterteilt werden Rohstoffe in harte oder weiche Ressourcen. Der Fokus liegt vor allem auf den Rohstoffen aus Ackerbau und Tierzucht (beispielsweise Baumwolle, Weizen oder Rinder). Hinzu kommen auch die harten Rohstoffe, zu denen Industriemetalle und Edelmetalle zählen. Trinkwasser gehört ebenfalls zu den natürlichen Ressourcen, die beispielsweise aufgrund von Wasserrechten gehandelt werden können. Neben dem direkten Investment (beispielsweise in Gold) präferieren viele Anleger vor allem das indirekte Investment. Dafür können Aktien, CFDs oder beispielsweise ETFs an den internationalen Börsenplätzen über einen Broker gehandelt werden. Allerdings sind die Rohstoffmärkte äußerst anfällig für Kursschwankungen. Politische Unruhen, Wetterkapriolen oder globale Krisen können einen entscheidenden Einfluss auf die Rohstoffpreise haben. Deshalb sollten Anleger stets die aktuellen Nachrichtenlage verfolgen, um das Verlustrisiko ihre Investitionen möglichst gering zu halten. Welche Möglichkeiten es für Rohstoff-Investment gibt, zeigt ein Broker Vergleich.

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