Climate Change ETF: Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF

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Bilderquelle: Sayan Puangkham/ shutterstock.com

Mit dem Pariser Klimaschutzabkommen, dem Nachfolger der Übereinkunft von Kyoto, verpflichteten sich die unterzeichnenden Staaten zu einer energischen Strategie gegen die globale Erwärmung. Das nimmt Regierungen in die Pflicht, Richtlinien für Unternehmen zu schaffen, und Unternehmen müssen sich neu orientieren.

Auch Anleger haben verstärktes Interesse an Finanzinstrumenten, die als „grün“ bezeichnet werden können. Denn mit dem eigenen Kapital wollen immer mehr Menschen gezielt Unternehmen nach ESG-Kriterien unterstützen. Climate Change ETF wie der Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF sind nur einer der in Frage kommenden Indexfonds.

  • Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF als Investition in nachhaltige Unternehmen
  • Seit 2020 angebotener Indexfonds
  • Sparplanfähiger, ausschüttender ETF
  • Gesamtkostenquote von 0,25 % p.a.
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Climate Change ETF vom Wertpapierhaus der Sparkassen

Bei der DekaBank handelt es sich um ein deutsches Kreditinstitut, das als Wertpapier-Emittentin der Sparkassen-Gruppe agiert. Der Finanzdienstleister ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und entstand 1999 nach einer Zusammenlegung der DekaBank mit der Deutsche Girozentrale. Die DekaBank wird durch die Landesverbände der Sparkassen getragen, beteiligt sind:

  • Sparkassenverband Baden-Württemberg
  • Rheinischer Sparkassen- und Giroverband
  • Sparkassenverband Niedersachsen
  • Sparkassenverband Bayern
  • Sparkassenverband Westfalen-Lippe
  • Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen
  • Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
  • Sparkassenverband Berlin / Landesbank Berlin
  • Ostdeutscher Sparkassenverband
  • Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein
  • Sparkassenverband Saar
  • Hanseatischer Sparkassen- und Giroverband

Die Geschäftstätigkeit des Wertpapierhauses deckt insgesamt fünf Kernbereiche ab – neben Wertpapieren sind dies Finanzierungen, Kapitalmarkt, Services und Immobilien. Die Vollbank wird durch die deutsche BaFin und die EZB reguliert, sie unterhält international fast ein Dutzend Niederlassungen.

Der von der DekaBank emittierten Wertpapiere, darunter auch Climate Change ETF wie der Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF, profitieren vom Vertriebsnetz der Sparkassen, die unter anderem auch über ihre Filialstandorte und die damit verbundenen Beratungen Fonds und ETF vermitteln.

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Bilderquelle: Sergey Nivens/ shutterstock.com

In Nachhaltigkeit investieren mit dem Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF

Nachhaltigkeit ist ein Trend, den Finanzdienstleister bereits seit Jahren aufgreifen. Erste Fonds anhand ethischer, sozialer und ökologischer Kriterien wurden schon kurz nach der Jahrtausendwende aufgelegt, weil dies den Ansprüchen privater Investoren entgegenkommt. Der Wunsch, nicht nur selbst nachhaltiger zu leben, wirkt sich auch bei der Geldanlage aus.

Hinzu kommt, dass sich längst gezeigt hat, dass nachhaltig arbeitende Unternehmen nicht weniger gewinnbringend sind als ihre weniger „grünen“ Wettbewerber – bisweilen performen sie sehr viel besser, weil sie durch Transparenz und Good Governance geschützt sind vor riskanten Alleingängen des Managements und den daraus resultierenden Schäden.

Mit Produkten wie dem Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF gehen Fondsgesellschaften noch einen Schritt weiter. Hier sollen gezielt Unternehmen ausgewählt werden, die nicht nur keinerlei Ausschlusskriterien etwa des Deutschen Nachhaltigkeitsindex aufweisen, sondern sich als besonders „klimafreundlich“ erweisen. Welche Indizes werden für Climate Change ETF zugrunde gelegt – und wie ist der Deka ETF zusammengesetzt?

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Der MSCI World Climate Change Index und seine Gewichtung

Grundlage des am 20. Juni 2019 aufgelegten Deka ETF Climate Change ist der entsprechende MSCI World Climate Change Index, der wiederum vom übergeordneten MSCI World abgeleitet ist. Der Index beinhaltet Large und Mid Caps Wertpapiere in 23 Industrieländern und ist mit 1.450 Positionen nur um rund 100 Titel kleiner als der MSCI World. Repräsentiert sind

  • Australien
  • Belgien
  • Dänemark
  • Finnland
  • Frankreich
  • Großbritannien
  • Deutschland
  • Hongkong
  • Irland
  • Israel
  • Italien
  • Japan
  • Kanada
  • Neuseeland
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Österreich
  • Portugal
  • Singapur
  • Spanien
  • Schweden
  • Schweiz
  • USA
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Bilderquelle: Andrey Tolkachev/ shutterstock.com

Die Gewichtung der Wertpapiere erfolgt basierend auf den Chancen und Risiken, die die Umsetzung einer CO2-reduzierten Strategie mit sich bringt. Allerdings sollen gleichzeitig so wenige Unternehmen wie möglich aus dem übergeordneten Index ausgeschlossen werden.

Wie bei allen anderen MSCI Climate Change Indexes legt MSCI hierzu den eigenen sogenannten Low Carbon Transition Score an. Klimafreundlichere Unternehmen sollen so deutlich stärker gewichtet werden. Die Anpassung erfolgt jeweils alle sechs Monate am letzten Werktag im Mai und im November.

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So ist der Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF strukturiert

Der ETF Climate Change der Deka bildet die Zusammensetzung des namensgebenden MSCI Index ab. Ein Großteil der repräsentierten Unternehmen, rund zwei Drittel, stammt aus den USA:

  • USA 68,74%
  • Japan 6,28%
  • Großbritannien 3,58%
  • Schweiz 3,36%
  • Sonstige 18,04%

Bei den Sektoren ist – wenig erstaunlich – die Tech-Branche führend mit rund 30%, gut repräsentiert sind auch nicht essentielle Konsumgüter, die Gesundheits-Branche und Finanzdienstleistungen wie folgt:

  • Technologie 29,23%
  • Nicht-Basiskonsumgüter 14,98%
  • Gesundheitswesen 13,52%
  • Finanzdienstleistungen 11,64%
  • Sonstige 30,63%

Die ersten zehn Positionen im Basisindex und damit auch die höchsten Gewichtungen im ETF nehmen überwiegen IT- und Technologiekonzerne ein:

  • MICROSOFT-T ORD 7,91%
  • APPLE ORD 4,73%
  • TESLA ORD 4,62%
  • COM INC ORD 2,86%
  • ALPHABET INC-CL A ORD 1,33%
  • ALPHABET INC-CL C ORD 1,31%
  • NVIDIA ORD 1,27%
  • FACEBOOK CL A ORD 1,16%
  • INTEL-T ORD 0,86%
  • JOHNSON&JOHNSON ORD 0,82%
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Bilderquelle: Sergey Nivens/ shutterstock.com

Climate Change ETF der Deka: So fiel die Rendite bislang aus

Der seit 2019 handelbare Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF konnte bis Januar 2022 bereits ein Fondsvermögen von 334 Mio. Euro einsammeln. Das belegt das starke Interesse der Anleger an nachhaltigen Produkten, die die Umsetzung der Klimaziele durch den eigenen Beitrag erleichtert.

Auch die Performance des Indexfonds ist mit einem Jahresdurchschnitt von +15,47% gut – allerdings liegt noch keine langjährige Historie vor. MSCI rechnet zwar für seine Indizes eine hypothetische historische Entwicklung nach, diese ist jedoch nach Angaben des Unternehmens nur als ungefähre und keinesfalls verbindliche Information zu verstehen.

Der physisch durch Aktienkäufe besicherte ETF der Deka schüttet quartalsweise die Dividenden der im Index vertretenen Unternehmen aus und ist mit einer Gesamtkostenquote von 0,25% p.a. unter den günstigen Climate Change ETF – eine Absicherung gegen das sogenannte Währungsrisiko ist jedoch nicht enthalten.

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Weitere Deka ETF mit klimafreundlichem Konzept

Wie sich gezeigt hat, liegt bei der Zusammensetzung des Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF ein deutlicher Schwerpunkt auf den Tech-Konzernen aus den USA. Anleger können bei der Deka jedoch auch alternative Produkte für ihre Finanzstrategien nutzen, die einen Fokus auf Europa oder Deutschland setzen.

Der Überblick über die angebotenen ETF zeigt – hier sind einige Indexfonds vertreten, bei denen die Fondswährung der Euro ist. Anders als beim breit aufgestellten UniNachhaltig Aktien Global, bei dem ein großer Teil der Anlage in US Dollar bestritten wird, tragen private Anleger hier also kein Währungsrisiko. Einige der potenziellen Kandidaten sollen hier vorgestellt werden.

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Bilderquelle: kram-9/ shutterstock.com

Deka MSCI Europe Climate Change ESG UCITS ETF

Seit Juni 2020 wird dieser Climate Change ETF auf den MSCI Europe Climate Change ESG Select Index angeboten, bei dem Unternehmen aus Europa ausgewählt sind. Auch hier sind die enthaltenen Titel anhand der CO2-Emissionen gewichtet. Die Gesamtkostenquote des physisch besicherten ETF liegt bei 0,25% p.a., das Fondsvolumen beläuft sich auf 173 Mio. Euro. Der ausschüttende Indexfonds kann eine jährliche Rendite von +13,39% vorweisen, die ersten zehn Positionen im Deka MSCI Europe Climate Change ESG UCITS ETF belegen:

  • ASML HOLDING ORD 3,73%
  • ROCHE ORD 3,12%
  • NESTLE SA ORD 3,01%
  • SCHNEIDER ELECTRIC SE 2,63%
  • LVMH MOET HENNESSY LOUIS VUITT 2,41%
  • NOVO-NORDISK ORD 2,17%
  • NOVARTIS ORD 2,10%
  • ASTRAZENECA ORD 1,87%
  • DK0061539921 1,55%
  • UNILEVER PLC ORD 1,51%
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Deka MSCI Germany Climate Change ESG UCITS ETF

Mit dem auf Deutschland fokussierten ETF Climate Change können Anleger von der Wertentwicklung deutscher Konzerne profitieren, die sich ebenfalls hinsichtlich ihrer Kohlenstoffemissionen profilieren. Das bis Januar 2022 angesammelte Fondsvermögen beträgt 346 Mio. Euro. Auch dieser Climate Change ETF der Deka ist physisch vollständig replizierend, die Gesamtkostenquote beträgt 0,20% p.a., die jährliche Rendite bislang 0,95% – allerdings gibt es kein Währungsrisiko für Anleger. Die führenden zehn Positionen von insgesamt 50 besetzen:

  • SAP SE ORD 10,86%
  • ALLIANZ SE ORD 7,51%
  • ADIDAS ORD 6,30%
  • DEUTSCHE POST ORD 6,30%
  • INFINEON TECHNOLOGIES ORD 5,90%
  • DEUTSCHE TELEKOM AG ORD 4,73%
  • SIEMENS ENERGY AG ORD 3,69%
  • VONOVIA SE 3,46%
  • MUNICH RE ORD 3,25%
  • MERCK ORD 3,13%
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Weitere ETF Climate Change – auch von anderen Emittenten

Den Klimawandel aufhalten – das ist ein Trend, den die Finanzindustrie für sich entdeckt hat. Dementsprechend werden weitere Climate Change ETF auch von anderen Emittenten angeboten. Darunter sind Produkte namhafter Fondsgesellschaften, der Basisindex ist jedoch in fast allen Fällen ein Index von MSCI.

  • Amundi MSCI World Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF DR EUR
  • Amundi MSCI World Climate Paris Aligned PAB UCITS ETF DR – USD
  • HSBC MSCI World Climate Paris Aligned UCITS ETF
  • Lyxor Net Zero 2050 S&P World Climate PAB (DR) UCITS ETF – Acc
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Kritik an Climate Change ETF aus der Fachwelt

Hinsichtlich der Verwaltungskosten und der Performance können die vorgestellten ETF, darunter auch der Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF, durchaus überzeugen. Auch die Zusammensetzung der Indexfonds ist anhand der Produktblätter ohne weiteres nachvollziehbar. Kritik an ETF Climate Change kommt aus der Fachwelt aus anderen Gründen.

Nach eingehenden Analysen des französischen Think Tanks Edhec ist das Problem die Gewichtung der Indizes, sei es von MSCI oder anderen. Tatsächlich führt die Ratio hinter den meisten Indizes sogar zu einer Inkonsistenz zwischen der Klimaleistung und den Gewichtungen bei der Anlage, so dass wohlmeinende private Anleger tatsächlich dazu beitragen, dass wirklich nachhaltige und CO2-neutrale Unternehmen im Index mit einer geringeren Gewichtung und damit einem geringeren Kapitalfluss benachteiligt werden.

Der Think Tank und dieAutoren der Studie führen die Ergebnisse darauf zurück, dass ETF – und ihre Basisindizes – nicht auf der Grundlage einer positiven Veränderung bei den Klimaleistungen eines Unternehmens zusammengestellt werden, sondern lediglich ein absolutes Ranking vornehmen. Daher lohnt sich für wirklich umweltbewusste Anleger vermutlich der eingehende Blick auf die Konzerne, die bei einem Climate Change ETF berücksichtigt sind. Übrigens kann sich auch das CO2 Zertifikate kaufen lohnen.

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Climate Change mit ETF unterstützen

Grundsätzlich lohnen sich ETF – Climate Change und anderweitig – für Anleger aus verschiedenen Gründen. Dazu gehört die enorme Auswahl der Produkte, die von Welt-ETF bis zu Themen- und Trend-Fonds reicht. So lässt sich ein vielseitiges, differenziertes Portfolio oder ein Sparplan nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Gerade Sparpläne schon mit geringen monatlichen Raten ab 25 Euro rücken die Vermögensbildung auch in Reichweite von Kleinanlegern, die keine größere einmalige Investition tätigen können oder wollen.

Die jährlichen Verwaltungskosten von ETF sind aufgrund der algorithmischen Anpassung deutlich günstiger als bei aktiv gemanagten Fonds – die Leistung von Indexfonds bleibt dabei meist nicht hinter der „aktiven“ Konkurrenz zurück. Ebenso wie ein Aktienportfolio entwickeln sich auch ETF jedoch erst mit einem langfristigen Anlagehorizont zu ihrem vollen Potenzial, besonders wenn Dividenden der Unternehmen im Basisindex bei physisch besicherten ETF wieder angelegt werden.

Auch die Handelskosten sind günstig, und mit der Auswahl der depotführenden Bank oder des Brokers können Anleger zusätzlich sparen – das Wertpapierdepot sollte ohne Kosten geführt werden, und bei vielen Finanzdienstleistern werden ETF bestimmter Emittenten zumindest im Laufe von Aktionen stark vergünstigt oder sogar zum Nulltarif angeboten. Sollen Sparpläne angelegt werden, ist dies ein besonderer Vorteil.

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Den bestmöglichen Anbieter für das Depot finden

Mit klimafreundlichen Investitionen wie Climate Change ETF und anderen nachhaltigen Produkten möchten Anleger einen Beitrag zu einer emissionsfreien Unternehmenslandschaft leisten. Dabei können viele der angebotenen Finanzprodukte mit ihren Kosten und ihrer Rendite überzeugen. Damit die eigenen Finanzziele noch besser realisiert werden, kommt es jedoch auch darauf an, bei der Wahl der Bank oder des Aktienbrokers den günstigsten Anbieter zu ermitteln.

Damit auf den ersten Blick nicht erkennbare Kosten die Rendite mindern, lohnt es sich, gründlich hinzuschauen. Wer noch wenig Erfahrung im Wertpapierhandel mitbringt, weiß allerdings nicht, worauf es vor allem ankommt. Ein Broker- oder Depotvergleich nimmt Anlegern die eigene Recherche ab und erleichtert die Entscheidung für einen seriösen Finanzdienstleister.

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Bilderquelle: insta photos/ shutterstock.com

Geprüft werden neben möglichen Gebühren für das Depot auch die Orderkosten und eventuelle versteckte Gebühren – diese können sich abhängig von den Konditionen der einzelnen Anbieter stark unterscheiden. Selbstständige Anleger, die von vornherein wissen, worauf es ihnen ankommt, können bei No-Cost-Brokern zum Nulltarif handeln – auch ETF. Wer Wert auf eine Beratung legt, gelangt meist in einer Sparkassenfiliale zu Produkten wie dem Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF.

Dank des breiten Spektrums, das von Filialbanken und Sparkassen über Direktbanken bis zu Aktienbrokern online reicht, kommen private Anleger für ihre Climate Change ETF oder Sparpläne beim Weg über einen Depotvergleich schnell ans Ziel.

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Fazit: Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF und andere Climate Change ETF

Die DekaBank als Wertpapierhaus der Sparkassen bietet mit dem Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF und vergleichbaren Indexfonds auf europäische bzw. deutsche Firmen Produkte an, die Anlegern die Investition in Emissions-gewichtete Aktienbündel ermöglichen. Grundlage ist in jedem Fall ein MSCI-Index mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Das Anliegen: Klimaneutralität für die Umsetzung eigener Finanzziele zu nutzen. Hinsichtlich der Gebühren und Performance können sich die meisten ETF Climate Change sehen lassen, allerdings sollten Investoren wissen, dass die Zusammenstellung und Gewichtung nach Ansicht von Studien etwa eines französischen Think Tanks weniger klimafreundlich ist als es auf den ersten Blick scheint. Alternativen zum Deka MSCI World Climate Change ESG UCITS ETF werden auch von anderen Fondsgesellschaften aufgelegt, die Basis ist allerdings in fast allen Fällen derselbe Index von MSCI.

Was die Gesamtkostenquote im Vergleich zur Performance angeht, kann der Deka Climate Change ETF überzeugen, das Risiko ist im mittleren Bereich angesiedelt und wie bei anderen Indexfonds läuft auch dieses Produkt bei einer mehrjährigen Haltedauer zu Bestform auf. Der Themen-ETF kann um andere Produkte ergänzt werden, die ebenfalls innovative Technologien und grüne Trends berücksichtigen, etwa auf Hydrogen und andere erneuerbare Energien.

Sowohl für Sparpläne als auch in Form einmaliger Anlagen lässt sich so ganz gezielt ein nachhaltiges Portfolio gestalten, immer unter Berücksichtigung der Renditen und Kosten der gewünschten Produkte. Bei der Wahl der depotführenden Bank oder des Brokers spielen anfallende Gebühren ebenfalls einen wichtige Rolle – mit dem Depotvergleich lässt sich auch hier bares Geld sparen.

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