Bisher nur wenige Lithium ETFs am Markt, Lithium wird aber immer wichtiger

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Lithium könnte in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Das Leichtmetall wird insbesondere für die Produktion von Batterien benötigt. Mit Blick auf den Wandel hin zur Elektromobilität kommt dem Rohstoff daher eine besondere Bedeutung zu.

Das Metall kann daher auch gehandelt werden. Im direkten Rohstoffhandel ist dies jedoch aufgrund der instabilen chemischen Zusammensetzung schwierig. Daher sind Lithium ETFs eine Alternative, von denen es bislang aber nur wenige gibt.

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Lithium ist ein wichtiges Leichtmetall

Lithium ist ein Leichtmetall, das als Spurenelement in Mineralwasser zu finden ist, aber auch in der Medizin Anwendung findet. Heute wird Lithium vor allem für Batterien benötigt, was das Metall auch für den Handel und viele Industriezweige interessant macht und insbesondere mit Blick auf den Wandel hin zur Elektromobilität eine wichtige Rolle spielt.

An Rohstoffbörsen bzw. Börsen für Metalle wird allerdings kein reines Lithium gehandelt. Dieses wäre aus chemischen Gründen zu instabil. Gehandelt werden daher Lithiumverbindungen, normalerweise Lithiumsalze oder Lithium-basierenden Kristallhaufwerke wie Lithiumkarbonat.

Die meisten Rohstoffe werden an Terminbörsen gehandelt, jedoch nicht Lithium. Bei der London Metal Exchange könnte es aber in Zukunft eine Möglichkeit geben, Lithium direkt zu handeln.

Die London Metal Exchange ist bekannt für den Handel mit Lithium. Im Jahr 2020 wurde Lithiumkarbonat für 8,75 Dollar pro Kilogramm gehandelt und Lithiumhydroxidmonohydrat für 10,25 Dollar pro Kilo.

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Bilderquelle: Veles Studio/ shutterstock.com

Handel über ETFs

Neben dem direkten Handel als Rohstoff gibt es seit 2010 Lithium-Indexfonds, also ETFs, die an der Börse gehandelt werden. Darüber wird in der Regel der Börsenwert von Unternehmen abgebildet, die mit Lithium arbeiten.

2010 wurde zudem ein Aktien-Performance-Index von Solactive eingeführt, der die Marktkapitalisierung großer Unternehmen abbilden, die am Abbau von Lithium oder an der Produktion von Lithium-Batterien beteiligt sind. Im Index sind unter anderem Unternehmen wie Tesla oder Samsung vertreten. Viele Lithium ETFs basieren auf diesem Index.

Solactive ist ein Anbieter von Finanz-Börsenindizes aus Frankfurt am Main. Das Unternehmen berechnet und vermarktet Indizes für verschiedene Anlageklassen. 2019 gab es rund 450 ETFs, die auf den Indizes von Solaractive basierten. Über 11.000 Indizes wurden damals als Basiswerte für andere strukturierte Produkte oder für aktive Fonds genutzt.

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Nutzung für wiederaufladbare Batterien

Die wichtigste Anwendung für Lithium sind wiederaufladbare Batterien (Lithium-Ionen-Akkumulatoren). Diese werden beispielsweise in Laptops und Smartphones, aber auch in Elektroautos oder E-Bikes eingebaut. Das Metall selbst wird nur selten benötigt.

Weitaus häufiger werden Lithiumsalze direkt als Lithiumcarbonat oder Lithiumhydroxid, also als Lithiumverbindungen, verwendet. Daneben kommt Lithium bei einige medizinischen Anwendungen zum Einsatz.

Leistungsfähige Batterien sind ein Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und können regenerative Energien effizienter nutzbar machen. Zudem werden so bei Verkehrsmitteln weniger CO2-Emissionen verursacht.

Mittlerweile arbeiten viele Unternehmen an modernen Batteriekonzepten und benötigen daher verstärkt Lithium. Daher ist dies ein Industriebereich, der in Zukunft immer interessanter und wichtiger werden wird, um nachhaltige Entwicklungen wie die E-Mobilität zu fördern.

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Bilderquelle: PhongPhan/ shutterstock.com

Handel mit Lithium auf verschiedenen Wegen

Der Handel mit Lithium ist auf verschiedenen Wegen möglich:

1. Handel über Batterietechnik-ETFs oder Lithium ETFs

Mit Batterietechnik ETFs können Anleger in Lithium investieren. Die jährliche Gesamtkostenquote TER liegt oft bei 0,40 Prozent bis 0,49 Prozent. In vielen dieser ETFs sind moderne Technologieunternehmen vertreten, die beispielsweise im Bereich der Elektromobilität arbeiten.

Noch gibt es allerdings nur eine Handvoll Lithium ETFs. Anleger sollten bei der Auswahl des passenden ETFs vor allem auf die Zusammensetzung und die Methodik des ETFs achten. Auch die Wertentwicklung ist durchaus unterschiedlich.

Einige ETFs wie der Amplify Advanced Battery Metals and Materials ETF beziehen sich nicht nur auf Lithium, sondern auch auf Unternehmen, die beispielsweise mit Kobalt, Nickel oder Grafit arbeiten.

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2. Handel über Sparpläne

Bei einigen Onlinebrokern können auch Lithium ETFs über Sparpläne gehandelt werden. Hier sollten Anleger auch einen Blick auf die Kosten und Gebührenstruktur des Brokers werfen. Einige Broker bieten Lithium ETFs oder Sparpläne auf Lithium ETFs auch ohne Orderkosten an, teilweise im Rahmen einer Aktion.

So können Lithium ETFs ein Teil der Strategie zur Altersvorsorge sein und das Portfolio mit einem zukunftsweisenden Handelsinstrument diversifizieren. Viele Trader nutzen Lithium ETFs oder Sparpläne mit diesen ETFs sicher eher als Beimischung zum Depot und setzen nicht nur auf dieses Handelsinstrument alleine.

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Bilderquelle: Flamingo Images/ shutterstock.com

3. Handel von Lithium-Aktien

Die Aktien von Unternehmen, die mit Lithium arbeiten, werden an der Börse gehandelt. Diese könnten sich in Zukunft gut entwickeln, da Themen wie Nachhaltigkeit und Elektromobilität immer wichtiger werden. Die Autoindustrie ist schon jetzt der größte Abnehmer für Lithium.

Anleger können sich daher auch entscheiden, Aktien aus dieser Branche einzeln zu handeln. ETFs bieten aber den Vorteil, dass Aktien aus einer Branche mit nur einem Finanzinstrumente gebündelt gehandelt werden können.

Die Aktien aus der Branche sind an verschiedenen Punkten im Produktionszyklus an Lithium beteiligt. Neben den Bergbau-Unternehmen sind auch Raffinerien oder Produzenten von Batterien am Aktienmarkt vertreten. Ein bekannter Name ist sicher Tesla, da in der Gigafactory des Autobauers ebenfalls Lithium-Ionen-Batterien hergestellt werden.

4. Lithium über CFDs handeln

Sehr risikofreudige Anleger können die Aktien von Unternehmen aus der Lithium-Branche auch über CFDs handeln. Hier kaufen Trader weder Lithium direkt noch Aktien, sondern handeln nur mit der Wertentwicklung einer Aktie. Allerdings können Trader so auch auf fallende Kurse setzen und Hebel nutzen.

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5. Lithium-Futures der London Metal Exchange

Seit Juli 2021 gibt es einen neuen Lithium-Futures-Kontrakt an der London Metal Exchange. Der Futures-Kontrakte bezieht sich auf Lithiumhydroxid und soll unter anderem das Risikomanagement in der Lieferkette verbessern. Zudem will die London Metal Exchange mehr Transparenz auf dem Markt herstellen.

Preise werden bisher meist zwischen Produzenten und Abnehmern verhandelt und Details zu den Absprachen gelangen nicht an die Öffentlichkeit. Daher können die Preisangaben um einige Tausend Dollar pro Tonne variieren. Über Futures können sich Käufer gegen Preisschwankungen absichern.

Allerdings stellen sich wichtige Produzenten wie Albermarle gegen die neuen Futures. Sie sind der Auffassung, der Markt würde nicht auf diesem Weg funktionieren. Dies ist nicht verwunderlich, da der Preisspielraum für Produzenten durch die Futures eingeschränkt werden könnte. Die LME plant eine Barabwicklung für die Futures-Kontrakte, da aufgrund der chemischen Zusammensetzung von Lithium keine physische Lieferung möglich ist.

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Einige bekannte ETFs auf Lithium

Ein bekannter Lithium ETF ist der Global X Lithium & Battery Tech ETF, der an der Berliner Börse gehandelt wird. Dieser investiert in Aktien aus dem Bereich Lithium-Bergbau sowie Chemieunternehmen.

Auch die Aktie von Yunnan Energy ist in diesem ETF vertreten. Das Unternehmen stellt unter anderem nachhaltige Verpackungen her und hat mittlerweile eine Marktkapitalisierung von mehr als 230 Milliarden Dollar.

Ein weiteres bekanntes Unternehmen aus der Branche ist Samsung SDI. Samsung SDI stellt selbst Lithium-Ionen-Batterien her. Diese werden beispielsweise für die Halbleiter-Produktion oder für Display-Grafikschnittstellen benötigt.

Ebenfalls aus dieser Branche ist das chinesische Unternehmen Eve Energy. Teilweise können junge Unternehmen aus der Lithium-Branche großen Unternehmen wie Panasonic oder Tesla bereits überholen und weisen nicht nur Zukunftspotenzial, sondern auch ein nachhaltiges Wachstum und attraktive Dividendenausschüttungen aus.

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Bedarf an Lithium wächst weiter

Experten gehen davon aus, dass der Bedarf an Lithium bis 2025 um das dreifache ansteigen wird. Schon im letzten Jahr war der Markt über vier Milliarden Dollar wert. Bis 2028 könnten es sieben Milliarden Dollar sein.

Zugleich könnte die Produktion von Elektroautos um 36 Prozent steigen. Bis 2030 könnte die Produktionszahlen 30 Mal so hoch sein wie 2020.

Allein der amerikanische Markt wächst um gut drei Prozent im Jahr. Wenn die Produktionskapazitäten nach Ende der Corona-Pandemie weiter hoch gefahren werden, kann die weltweite Produktion sogar noch weiter steigen.

Experten des Informationsdienstes Roskill geben an, dass die Nachfrage nach Lithium 2027 bei einer Million Tonnen liegen wird. Bis 2030 könnte es ein Wachstumsplus von über 18 Prozent geben.

Konkurrenz gibt es allerdings durch die Brennstoffzellentechnik, die ebenfalls ein interessanter Energiespeicher ist. Zudem wird weiter geforscht, beispielsweise an Kohlenstoff-Batterien. Daher ist es nur schwer vorherzusagen, wie sich Technik und Märkte in den nächsten Jahren entwickeln werden und welche Innovationen sich am Ende durchsetzen werden.

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Bilderquelle: Andrey Tolkachev/ shutterstock.com

Wie entsteht Lithium?

Lithium-Bergbauunternehmen brechen die harten Steine, in denen sich Lithium befindet, in Stücke, um so Lithium abzubauen. In anderen Regionen der Welt kann in flachen Gewässern Sole extrahiert werden, in der sich Lithium befindet.

Die Gewinnung von Sole kann jedoch bis zu 18 Monaten dauern. Das Sprengen von Hartgestein ist daher einfacher und schneller. Der größte Teil des Lithiums kommt dennoch bisher aus Solewasser.

Vor allem in salzigen Seen in Chile, Bolivien und Argentinien sind große Vorkommen, die größten davon in den Salzseen Salar de Atacama, Salar de Uyuni und Salar de Hombre Muerto. Laut Statista.de haben Chile mit 9,2 Millionen Tonnen und Australien mit 4,7 Millionen Tonnen die größten Lithium-Reserven.

Auf diese beiden Länder entfällt im Moment laut der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) fast 80 Prozent der internationalen Förderung. Bis 2025 könnte sich dies aber zugunsten von Australien, Argentinien und Kanada verändern.

Der Marktanteil Chiles könnte von 36 Prozent auf weniger als 17 Prozent sinken. Dies hängt mit der Struktur der Lithium-Industrie in dem südamerikanischen Land zusammen, die bereits über ein spezielles Programm gefördert wird.

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Die wichtigsten Unternehmen am Markt

Mit Blick auf die wichtigsten Unternehmen der Branche konkurrieren die Unternehmen Albemarle und Sociedad Química y Minera (SQM) um den ersten Platz. Livent und Orocobre sind ebenfalls bekannte Namen in der Branche.

Die Albemarle Corporation hat ihren Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Zwei Standorte gibt es auch in Deutschland. Insgesamt arbeiten etwa 5.400 Mitarbeitenden für das Unternehmen.

2020 lag der Umsatz bei 3,13 Milliarden Dollar und der Gewinn bei 376 Millionen Dollar. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt 25,46 Milliarden Dollar und die Aktie verbesserte sich seit Januar um 45 Prozent.

Für die Sociedad Química y Minera aus Chile arbeiten etwa 5.000 Menschen. 2020 lag der Umsatz bei 1,82 Milliarden Dollar, was 6,5 Prozent weniger waren als im Jahr zuvor.

Im Januar und Februar 2021 förderte das Unternehmen nach eigenen Angaben je 7.000 Tonnen Lithiumkarbonat. Das Ziel ist, bis Ende 2021 120.000 Tonnen und bis Ende 2023 180.000 Tonnen zu fördern. Die Marktkapitalisierung der Sociedad Química y Minera liegt bei 12,69 Milliarden Dollar.

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Weitere Unternehmen aus den USA und Australien

Die Livent Corporation kommt aus Philadelphia. Das Unternehmen stellt Lithiumchemikalien für verschiedene Branchen, darunter für Batterien oder die Raumfahrt, her. Weltweit arbeiten rund 800 Menschen in mehreren Standorten, unter anderem in Chile und Argentinien.

Livent arbeitet seit Anfang 2021 mit BMW zusammen und liefert in den kommenden Jahren Lithiumhydroxid und -carbonat an den Autobauer. Die Lieferungen sollen Anfang 2022 starten.

2020 verdiente das Unternehmen 288,2 Millionen Dollar und die Marktkapitalisierung lag im August 2021 bei etwa 3,86 Milliarden Dollar. Auch die Livent-Aktie entwickelte sich zuletzt gut und stieg seit Jahresbeginn um 23 Prozent (Stand 10/2021).

Orocobre Limited ist ein Unternehmen aus dem australischen Brisbane und liefert Bor und Lithiumchemikalien in alle Welt. Das Unternehmen ist unter anderen an argentinischen Lithium-Kalium-Sole-Projekten beteiligt.

2020 lag der Umsatz bei gut 77 Millionen Dollar. Im April wurde bekannt, dass Orocobre und Galaxy Resources fusionieren wollen. Galaxy besitzt eine große Minien in Western Australia. Der Aktienkurs von Orocobre hat sich seit Januar verdoppelt.

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Wahl des besten Lithium ETF

Zwar gibt es noch nicht viele Lithium ETFs, doch Trader sollten vorab prüfen, welcher am besten für sie geeignet ist. Die Zusammensetzung und die Kosten sind dabei entscheidend.

Anleger sollte bei einer Anlage in Lithium ETFs prüfen, ob der ausgewählte ETF thesaurierend oder ausschüttend ist. Thesaurierende ETFs reinvestieren zumindest einen Teil der Gewinne wieder.

Ausschüttende ETFs zahlen die Gewinne als Dividenden aus. Im Gegensatz zu Fonds sind die Gebühren bei ETFs meist geringer und die Mindestanlagebeträge sind kleiner. Daher bieten Lithium ETFs auch für Kleinanleger eine attraktive Option.

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Hohe Preisschwankungen am Lithium-Markt

Anleger sollten sich vor Investments in Lithium gut informieren, denn die Preisschwankungen sind teilweise enorm. Derzeit steigt die Nachfrage und damit auch die Preise. Einige Unternehmen aus der Branche bauen gerade ihre Produktionskapazitäten aus.

Allerdings kann sich die Situation auch wieder verändern. So fielen beispielsweise im Jahr 2019 die Preise deutlich und 2018 war die Nachfrage geringer als das Angebot. Die Preisschwankungen wirken sich auch auf Lithium-Aktien aus.

2018 gab es einige Erfolge, 2019 gingen die Aktienkurse aber zurück. 2020 kamen dann auch auf diese Branche die Folgen der Corona-Pandemie zu. Viele Hersteller mussten ihre Prognose für 2020 senken. Die Nachfrage, insbesondere in China, sank teilweise ebenso wie der Preis.

Ende 2020 ging es am Markt wieder nach oben und die Kurse der Lithium-Aktien stiegen. Experten sind der Auffassung, dass es für diesen Markt großes Potenzial gibt. Die aktuellen Preise für Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid sind übrigens an der London Metal Exchange einsehbar.

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Gute Aussichten für die Zukunft

Bisher kann Lithium nicht am Terminmarkt gehandelt werden. Daher sind Aktien und ETFs einfacher zu handeln. Da Lithium auch in den nächsten Jahren stark nachgefragt sein wird, könnten die Unternehmen aus der Branche mit höheren Umsätzen profitieren.

Allerdings wird der Preis für Lithium nicht einheitlich festgelegt, sondern durch die führenden Unternehmen der Branche bestimmt. Dazu kommt, dass es in einigen Abbauländern immer wieder zu Konflikten kommt. Beispielsweise ist in der Demokratischen Republik Kongo schon lange Krieg. Daher sind die Lieferungen aus dem Kongo weniger geworden.

Viele Rohstoffe schwanken stark im Preis. Daher ist dies bei Lithium nicht ungewöhnlich. Eine steigende Nachfrage geht oft mit höheren Preisen und einem Ausbau der Produktionskapazitäten einher.

Sinkt die Nachfrage aber oder kommt es zu Überkapazitäten, so fallen oft die Preise. Dies wirkt sich in der Folge auch auf Aktienkurse aus. Derzeit sieht es aber nach einer weiter steigenden Nachfrage aus.

Dennoch kann niemand genau vorhersagen, wie sich der Markt für Lithium und daher auch für Aktien und ETFs aus der Branche entwickeln wird. Rohstoffe sind für viele Trader ohnehin eher eine Beimischung zum Depot. Der Rohstoffmarkt unterliegt teilweise anderen Regeln als andere Märkte. Daher sollten Trader sich gut informieren, bevor sie in den Handel einsteigen.

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Fazit: Bisher nur eine Handvoll Lithium ETFs am Markt

Lithium ist derzeit stark nachgefragt und wird insbesondere für die Herstellung von Batterien verwendet. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage in den nächsten zehn Jahren weiter ansteigen wird.

An der Herstellung sind Lithium-Bergbau-Unternehmen beteiligt. Deren Aktien können ebenso wie die Aktien von Raffinerien oder Batterie-Herstellern an der Börse gehandelt werden.

Neben dem Handel einzelner Aktien aus der Branche bietet sich auch der Handel über ETFs an, da Anleger auf diesem Weg in einen ganzen Markt investieren können. Allerdings gibt es bisher nur eine Handvoll Lithium ETF. Einige ETFs bilden mehrere Metalle ab.

Eine besondere Rolle im Lithium-Handel spielt die London Metal Exchange, obwohl Lithium nicht wie andere Rohstoffe an Rohstoffbörsen gehandelt wird. Grund ist die chemische Instabilität. Allerdings gibt es dort seit Kurzem Rohstoff Futures auf Lithium und in Zukunft könnten weitere Handelsmöglichkeiten dazukommen.

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