USA
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4 Indizes und insgesamt 32 ETFs können auf den US-Aktienmarkt gehandelt werden. Weiterlesen >>
Deutschland
Deutschland
Der deutsche Aktienmarkt bietet drei Indizes auf große Unternehmen und sieben Indizes auf mittelgroße & kleine Unternehmen. Weiterlesen >>
Kanada
Kanada
Auf dem kanadischen Aktienmarkt sind 2 Indizes mit insgesamt 6 ETFs zu finden. Weiterlesen >>
China
China
Eine Besonderheit bei ETF-Investments auf den chinesischen Markt stellen die drei verschiedenen Aktienklassen dar. Weiterlesen >>
Japan
Japan
Rund 85 Prozent der Free Float adjustierten Marktkapitalisierung Japans werden über den MSCI Japan Index abgedeckt. Weiterlesen >>
Australien
Australien
Der Staat Australien wurde am 1. Januar 2001 gegründet und die Staatsform stellt die föderale, parlamentarische Monarchie dar. Weiterlesen >>

Ukraine ETF 2022: Investitionen in ETFs mit Bezug zur Ukraine

Ukraine ETF
Bilderquelle: em_concepts/ shutterstock.com

Die aktuelle Krise in der Ukraine wirkt sich auch auf das Verhalten an der Börse sowie die Handlungen der Anleger aus. Die Unsicherheit darüber, wie sich das Geschehen entwickelt und welche Reaktionen aus wirtschaftlicher Sicht zu erwarten sind, ist groß. Die Nachfrage nach ETFs als Geldanlage steigt. Dabei kann ein Blick auf ETFs mit Bezug zur Ukraine ebenfalls sinnvoll sein.

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Was wird als Ukraine ETF bezeichnet?

Icon StrategieWirtschaftlich gesehen hat die Ukraine in den vergangenen Jahren zwar eine gewisse Stabilität erreicht. Geht es jedoch um Erfolge in der Weltwirtschaft und der Aufnahme ukrainischer Unternehmen in den Index, sind die Hinweise eher überschaubar gehalten.

Daher ist die Bezeichnung „Ukraine ETF“ möglicherweise etwas irreführend. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um börsengehandelte Fonds, mit denen in osteuropäische Aktien – auch mit Bezug zur Ukraine – investiert wird.

Mit einem Ukraine Index ETF sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Risikoärmere Partizipation an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes
  • Osteuropäische Staaten verfügen über eine vergleichsweise geringe Verschuldung
  • Rohstoffe aus Osteuropa haben einen Einfluss auf den Erfolg
  • Günstige Bewertungen können mitgenommen werden
Ukraine ETF traden
Bilderquelle: Capitano Productions Film/ shutterstock.com

Was für Chancen und Risiken bringen ETFs mit Ukraine Bezug mit sich?

Icon PC TradingDie oben genannten Punkte sind allgemein in Bezug auf die Ukraine zu sehen. Anders sieht es aktuell natürlich aus. Die politische Lage sowohl in Russland als auch im Belarus und in der Ukraine hat einen starken Einfluss auf die Frage, welche Chancen Anleger haben können, wenn Sie Ukraine ETFs in die engere Betrachtung ziehen.

Die Ukraine hatte schon länger ein Problem damit, dass die ursprünglich angestrebte Marktwirtschaft stark unterbunden wird durch die Umsetzung einer sogenannten Clanwirtschaft. Hier gab es in den letzten Jahren aber deutlich Verbesserungen, die auch auf der Orangenen Revolution von 2004 basieren.

Bereits vor dem Beginn des Ukraine-Krieges war das Land, wirtschaftlich gesehen, nicht so stabil, wie es sich Anleger erhoffen. Das Steinkohlevorkommen im Land sowie die breit gefächerte Industrie werden aber auch weiterhin als Chance gesehen.

Gerade dieses positive Denken hat nun durch den Ukraine-Krieg einen starken Dämpfer erhalten. Investitionen in einen Ukraine Index ETF werden mit einem hohen Risiko eingestuft.

Zusammenfassend zeigen sich hier also die folgenden Faktoren:

  • Bereits vor den Kämpfen ab Februar 2022 war die Ukraine wirtschaftlich angeschlagen
  • Als Transitland von Russland gab es immer wieder Komplikationen.
  • Das Steinkohlevorkommen sowie die Industrie in der Ukraine werden nach wie vor als Chance gesehen.
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Investitionsmöglichkeiten für Ukraine ETFs

Anleger, die auf der Suche nach ETFs für Investitionen in den osteuropäischen Bereich sind, können aus verschiedenen Varianten wählen. Auch wenn die Auswahl hier deutlich eingeschränkter ist, als beispielsweise bei USA ETFs oder Europe ETFs, so gibt es dennoch einige Varianten.

  1. Lyxor MSCI Eastern Europe ex Russia UCITS ETF
  • Replikationsmethode: synthetisch
  • Fondswährung: EUR
  • Handelsbeginn: 2005
  • Ausschüttung: thesaurierend

Icon Info

Beim Lyxor MSCI Eastern Europe ex Russia UCITS ETF handelt es sich um einen ETF, der einen Zugang zu Unternehmen bietet, die sich in den osteuropäischen Schwellenländern befinden. Der Fokus liegt auf großen und mittelgroßen Unternehmen. Hierbei handelt es sich nicht direkt um einen Ukraine ETF. Wichtig zu wissen ist aber, dass russische Unternehmen im Index nicht enthalten sind. Gerade Anleger, die sich mit ihren Investitionen von Russland differenzieren möchten, interessieren sich für diesen Fakt.

etf ukraine
Bilderquelle: Matej Kastelic/ shutterstock.com
  1. Amundi MSCI Easter Europe ex Russia UCITS ETF EUR
  • Replikationsmethode: synthetisch
  • Fondswährung: EUR
  • Handelsbeginn: 2018
  • Ausschüttung: thesaurierend
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Icon PC TradingAuch beim Amundi MSCI Easter Europe ex Russia UCITS ETF EUR handelt es sich um einen ETF, der den Index der mittelgroßen und großen Unternehmen aus nachstellt und damit die Möglichkeit gibt, hier zu investieren. Der Beitrag „ex Russia“ macht deutlich, dass es sich hier ebenfalls um einen ETF handelt, bei dem die russischen Unternehmen nicht vertreten sind.

  1. iShares MSCI Eastern Europe Capped UCITS ETF
  • Replikationsmethode: physisch
  • Fondswährung: USD
  • Handelsbeginn: 2005
  • Ausschüttung: ausschüttend

Der iShares MSCI Eastern Europe Capped UCITS ETF ist ein Index, der für Anleger einen Zugriff auf die Unternehmen bietet, die in den osteuropäischen Schwellenländern agieren. Hierbei gibt es Begrenzungen bei den Unternehmen. Diese hat eine Höhe von 10 %. In diesem ETF ist auch Russland vertreten.

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ETFs mit einem Fokus auf der Ukraine und den osteuropäischen Ländern

Icon StiftTeilweise machen sich Anleger direkt auf die Suche nach ETFs, die unter anderem ukrainische Aktien enthalten und damit auch den Fokus auf das kleine Land legen. Es lässt sich nicht immer ausschließen, dass hier auch russische Unternehmen vertreten sind. Aktuelle News besagen jedoch, dass aktuell über Sanktionen zum Ausschluss russischer Unternehmen aus Fonds nachgedacht wird.

  1. Vanguard FTSE Europe ETF

Der Vanguard FTSE Europe ETF wird seit 2005 gehandelt und setzt sich aus rund 500 Wertpapieren zusammen, deren Fokus in erster Linie im osteuropäischen Bereich liegt. Gerade durch die umfassende Zusammenstellung von verschiedenen Sektoren und auch Ländern sowie Einzeltiteln, kann dieser ETF eine Möglichkeit für die Investition in ukrainische ETFs sein.

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Bilderquelle: Zixp/ shutterstock.com
  1. SPDR Portfolio Europe ETF

Als ein relativer günstiger Versuch, ukrainische ETFs in das eigene Portfolio aufzunehmen, gilt der SPDR Portfolio Europe ETF. Es gibt ihn bereits seit 2002. Mit mehr als 1.000 Titeln bietet er eine sehr breite Diversifikation, dabei aber auch ein eher überschaubares Wachstum in den vergangenen Jahren. Durch geringe Gebühren ist der ETF konkurrenzfähig.

  1. Schwab International Small-Cap Equity ETF

Möglicherweise von Interesse als Ergänzung im Portfolio ist auch der Schwab International Small-Cap Equity ETF. Dieser ETF hat einige interessante Aspekte. Er beinhaltet Unternehmen, die eine relativ geringe Marktkapitalisierung haben. Dadurch kann an den Entwicklungen dieser Unternehmen stark partizipiert werden. Auch wenn der Anteil an ukrainischen Unternehmen gering ist, ist er dennoch vorhanden.

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Was die Cybersicherheit mit Ukraine-ETFs zu tun hat

Icon AuszeichnungIm Rahmen der aktuellen Geschehnisse wird deutlich, dass es einen weiteren Bereich gibt, der in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte. Es handelt sich dabei um kriegerisches Vorgehen in der digitalen Welt. Es wurde längst darauf verwiesen, dass die Ukraine-Krise auch deutlich macht, welche Machtposition die Cybersicherheit hat. Virtuelle Mauern sind eine der wichtigsten Grundlagen, wenn es um die Sicherheit in der digitalen Welt geht.

Cyber-Waffen werden von verschiedenen Ländern eingesetzt, um den Gegner in einem Krieg zu schwächen. Waffen, Werkzeuge und Fahrzeuge sind mit sensiblen technischen Grundlagen ausgestattet. Trojaner können dafür sorgen, dass diese Produkte nicht mehr für den ursprünglichen Zweck verwendet werden können.

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Bilderquelle: Piyato/ shutterstock.com

Cyber-Angriffe können daher sowohl in Russland als auch in der Ukraine große Probleme mit sich bringen. Ganz oben auf der Liste stehen dabei die Lieferengpässe, die bei Unternehmen entstehen können. Das würde deutliche Verluste der Unternehmen nach sich ziehen, was eine Auswirkung auf deren Aktienkurse hat.

Die Cybersecurity ist aber schon seit Jahren ein Thema und daher gibt es Investoren, die ihr Geld unter anderem im L&G Cyber Security UCITS ETF liegen haben. Die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine könnten diesem ETF nun einen Aufschub verpassen, der so bisher noch nicht da gewesen ist.

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