ETF Finder – So kommt jeder Anleger in wenigen Schritten zum richtigen Index-Fond!

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Die Auswahl der ETFs am Markt ist mittlerweile enorm, sodass die Anleger schnell den Überblick verlieren. Hilfe bei der Entscheidungsfindung gibt es durch die ETF Finder, die bei vielen Brokern kostenlos angeboten werden. Sie unterstützen die Anleger dabei, Fonds nach verschiedenen Kriterien zu selektieren. Dazu zählen beispielsweise Fondsvolumen, Kosten, Performance oder Zusammenstellung sowie Diversifikation. Wir zeigen, welche Kriterien bei der Auswahl von geeigneten ETFs noch wichtig sein können und wie Anleger die Fonds passend zum eigenen Trading-Stil nutzen.

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ETF Finder – in wenigen Schritten zum richtigen Indexfonds

Wir haben basierend aus Praxis-Erfahrungen zusammengetragen, wie Anleger einfacher geeignete Indexfonds für ihr Investment finden. Bevor die tatsächliche Fonds-Auswahl auf Basis der Performancedaten stattfindet, zeigen wir auch hilfreiche Vorüberlegungen, die weiterhelfen können.

ETF Finder für Index Fonds

Persönliche Risikobereitschaft

Das Risikoniveau eines jeden Anlegers ist variabel. Die einen sind besonders risikofreudig, andere gehen konventionell und vorsichtig vor. Bei der Auswahl der ETFs spielt neben der Performance ebenso die Aufteilung der Geldanlage eine wesentliche Rolle. Trader können wahlweise risikobehaftet oder risikoarm investieren, wobei die klassischen ETFs meist deutlich weniger Risiko aufweisen als beispielsweise Schwellenländer-ETFs.

Anlageschwerpunkte setzen

Gemäß der Risikobereitschaft werden im Portfolio auch geeignete Indizes für die ETFs gewählt. Es gibt beispielsweise Wertpapierindizes, die sich allerdings hinsichtlich ihrer Risikostreuung deutlich unterscheiden. Globale Aktien Indizes, wie beispielsweise der MSCI World oder MSCI ACWI, sind aufgrund ihrer Risikostreuung noch immer besonders beliebte ETFs, die zudem über eine gute Performance verfügen. Gefragt sind aber auch weitere Indizes, wie beispielsweise:

  • amerikanische Aktienindizes (Standard & Poors 500),
  • europäische Aktienindizes (MSCI Europe, Stoxx Europe 600, Euro Stoxx 50),
  • länderspezifische Indizes (DAX, MDAX).

Hinzu kommen weitere ETFs, die sich auf spezifische Branchen konzentrieren. Auch diese lassen sich unter Verwendung von einem ETF Finder schnellstmöglich durch die Eingrenzung der Branche herausfinden.

Hinweis: Zu den größten Anbietern der ETFs zählen Produkte von Morgan Stanley Capital International, einem US-amerikanischen Finanzdienstleister. Sie sind bei nahezu allen großen Brokern und Direktbanken verfügbar.

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ETF Finder: beliebte Index-Kategorien

Mit einem ETF Finder fällt die Auswahl der passenden Index-Kategorien deutlich leichter. Abhängig vom Aufbau des Tools lassen sich die ETFs in folgende Kategorien unterteilen:

 

  • Rohstoffe
  • Immobilien
  • Regionen
  • Weltportfolio
  • Branchen
  • Anleihen

Besonders beliebt sind die ETFs des Webportfolios, die beispielsweise MSCI World, MSCI ACWI sowie MSCI Emerging Markets umfassen. Auch die Auswahl nach Regionen (unter anderem Europa, Eurozone, Asien oder BRICS) ist möglich. Die Anleger können aber auch gezielt nach einzelnen Staaten (beispielsweise USA oder Deutschland) auswählen und damit effektiver vorgehen. Wer ETFs einer spezifischen Branche sucht, kann diese ebenfalls mithilfe vom Filter-Tool schneller eingrenzen. Es gibt beispielsweise Öl-ETFs, Edelmetalle-ETFs, Landwirtschaft-ETFs sowie viele mehr. Die Auswahl nach strategischem Vorgehen (u. a. Dividende oder Nachhaltigkeit) ist ebenfalls möglich.

ETF Finder für Index-Kategorien

Breites ETF-Angebot bevorzugt

Diversifikation ist bekanntermaßen oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Das trifft nicht nur auf die Diversifikation bei der Zusammenstellung der ETFs selbst zu, sondern auch auf die ETF-Auswahl beim Broker oder der Direktbank. Damit Anleger ihr Portfolio bestmöglich diversifizieren können, empfehlen wir, zunächst den ETF Finder ohne umfängliche Selektionen einzustellen und einfach die Übersicht aller handelbaren Werte aufzurufen. Hier zeigt sich schnell, ob ein Broker den Fokus auf ETFs und damit verbunden besonders attraktive Angebote oder doch auf alternative Finanzinstrumente (beispielsweise Wertpapiere oder CFDs) legt.

Tipp: Als Einstieg für weniger erfahrene Anleger eignen sich vor allem bekannte ETFs, die eine gute Performance aufweisen. Dazu zählen wir MSCI World oder MSCI ACWI.

Sparplanfähig oder nicht – das ist die Frage bei ETFs

Für die Auswahl der ETFs für viele Anleger ist auch entscheidend, ob die Angebote sparplanfähig sind oder nicht. Viele ETFs werden mittlerweile auch als Sparpläne angeboten, sodass die Anleger mit einem geringen Betrag am Vermögensaufbau arbeiten können. Der Einzahlungsrhythmus für solch einen Sparplan kann variieren und ist beispielsweise jeden Monat oder alle drei Monate möglich. Die Mindesteinzahlung für die Sparplan-ETF beginnt häufig bereits ab 25 Euro, abhängig von der Depotbank. Hier liegt der wesentliche Unterschied zwischen den konventionellen ETFs sowie sparplanfähigen Angeboten, denn Letztere werden vornehmlich von Depotbanken, nicht aber vom Broker angeboten.

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Auswahl der Sparpläne vor allem bei führenden ETF-Anbietern

Die Erfahrungen zeigen, dass es vor allem sparplanfähige ETFs von führenden ETF-Anbietern gibt. Dazu zählen europaweit unter anderem iShares, Xtrackers, Lyxor, Vanguard sowie Amundi. Wer den ETF Finder auf der Suche nach Sparplänen nutzen möchte, sollte darauf achten, dass er ein Häkchen bei „Sparplan“ oder „sparplanfähig“ setzt, um die Auswahl entsprechend einzugrenzen.

Für wen eignen sich sparplanfähige ETFs?

Anleger, die tatsächlich diszipliniert in regelmäßigen Abständen eine fixe Summe investieren möchten, können dies mit Sparplan-ETFs realisieren. Entscheidend ist allerdings, wie flexibel Sparpläne beim jeweiligen Anbieter sind. Genau hier liegt häufig auch die vermeintliche Kostenfalle, denn Anpassungen oder eine Aussetzung bei der Ausführung lassen sich nicht überall kostenfrei vornehmen. Damit die Anleger am Ende nicht zu viel für ihre Sparplan-ETFs zahlen, empfehlen wir, auch bei den Zusatzkosten genau auf das Kleingedruckte zu achten.

sparplanfähige ETFs erfahrung

ETF-Auswahl nach Replikationsmodell: synthetisch oder physisch?

Bei ETF Finder können die Anleger auch nach dem Replikationsmodell auswählen. Es bestehen grundsätzlich zwei verschiedene Arten, wie ETF überhaupt methodisch zusammengestellt werden:

  • Physisch
  • Synthetisch

Physische ETFs werden auch als replizierende ETFs bezeichnen, doch wo liegt der Unterschied zu den synthetischen ETFs? Ein replizierender ETF investiert beispielsweise in alle Wertpapiere oder Basiswerte, die auch im Index enthalten sind. Daher kommt die begriffliche Beschreibung, denn die Werte sind physisch auch im ETF enthalten. Verändert sich der Index, so ändert sich auch der replizierende ETF; beispielsweise wird ein Wertpapier herausgenommen und ein anderes hinzugefügt.

Synthetische ETFs erklärt

Anders als die physischen ETFs sind die synthetischen ETFs, denn diese garantieren die Wertentwicklung, allerdings nicht mit allen Werten des Index. Das bedeutet, dass zwar die Performance des Index bestmöglich nachgebildet wird, allerdings nicht mit der direkten Nachbildung der enthaltenen Basiswerte. Dafür sucht der ETF-Anbieter Swap-Kontrahenten (häufig eine andere Bank). Diese garantiert die Erträge für den Index. Der Vorteil: Fallen Tradern Veränderungen im Index auf, müssen diese nicht immer sofort angepasst werden, was die Transaktionskosten reduziert. Einfach erklärt: Synthetische ETFs sind künstliche Nachahmungen, die weniger Kosten verursachen.

Hinweis: Bei der Bewertung der ETFs sollten die Anleger stets auf TER (Total Expense Ratio) schauen, denn hier zeigt sich transparent, wie effizient der ETF arbeitet und welche Kosten für die Anleger entstehen. Zwar ist der TER bei den synthetischen ETFs geringer, allerdings haben Trader des Kontrahenten-Risiko.

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ETF-Auswahl: Die Ertragsausschüttung entscheidet

Bei der Auswahl der richtigen ETFs ist ebenfalls die Vertragsausschüttung ausschlaggebend. Auch hier bestehen maßgebliche Unterschiede:

  • ausschüttend und
  • thesaurierend

Möchten die Anleger mit ihren ETFs regelmäßig Erträge ausgezahlt bekommen, sind die ausschüttenden ETFs eine geeignete Möglichkeit. Damit haben die Anleger aber nicht die Möglichkeit, durch die Wiederanlage am Ende höhere Gewinne zu erzielen. Deshalb bevorzugen viele Anleger die thesaurierenden ETFs. Der Vorteil: Die Gewinne werden wieder investiert und können am Ende des Anlagehorizontes deutlich mehr einbringen. Wer ohnehin erst mit dem Investment von ETFs beginnt, kann einen Anlagehorizont von 20, 30 oder mehr Jahren nutzen (beispielsweise, um für die Altersvorsorge zu sparen). In diesem Fall eignen sich die thesaurierenden ETFs besonders.

ETF-Auswahl Ratgeber

Thesaurierende ETFs für eine Altersvorsorge nutzen

Wer für die Altersvorsorge nicht das Sparbuch oder das klassische Investment in Wertpapiere nutzen möchte, kann auch auf thesaurierenden ETFs setzen. Die Erträge der Wertpapiere werden nach der Ausschüttung direkt wieder investiert und kommen erst gar nicht zu den Anlegern. Für Anleger bietet dies den Vorteil, dass sie sich nicht um die Erträge oder deren Wiederanlage kümmern müssen, sondern ohne großen Zusatzaufwand vom Zinseszinseffekt partizipieren können.

Zinseszinseffekt bei thesaurierenden ETFs

Das Kapital wächst exponentiell, wenn die Erträge aus den ETFs erneut angelegt werden. Damit gibt es eine höhere Dynamik, die am Ende der Laufzeit deutlich mehr Gewinn ausmacht. Nachteil: Die Anleger können nicht sofort über die Erträge verfügen, sondern tatsächlich erst am Ende des angestrebten Anlagehorizontes.

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ETF-Kosten bewerten: TER miteinander vergleichen

Die Auswahlkriterien für die ETFs sind vielfältig, doch das TER zählt wohl zu den wichtigsten Angaben. Hierbei geht es um die Kosten, denn diese sind ein wesentlicher Bestandteil und bestimmen letztendlich über den verbleibenden Gewinn sowie die Aufwendungen der Anleger. Die Gesamtkostenquote ist ein Indiz dafür, wie hoch die jährlichen Kosten der ETFs sind. Darin inkludiert sind:

  • Betriebsgebühren
  • Verwaltungsgebühren
  • Depotgebühren und sonstige Kosten

Bei dem Total Expense Ratio fehlen allerdings einige Kosten, welche es ebenfalls zu berücksichtigen gilt. Transaktionskosten sind ein Beispiel dafür. Diese entstehen, wenn das ETF-Portfolio aufgrund der Anpassungen umgeschichtet werden muss. Wie hoch der TER tatsächlich bei jedem ETF ist, lässt sich transparent im Factsheed nachlesen.

Total Cost of Ownership als wichtige Information

Möchten die Anleger einen kompletten Überblick über alle tatsächlichen Kosten erhalten, genügt der Blick auf das Factsheet nicht. Hier gibt es die TCO-Position (Total Cost of Ownership), welche aber auf der Website des Anbieters oder beim Broker zu finden ist. Hierin enthalten sind externe und weitere interne Kosten, sodass Anleger einen tatsächlichen Überblick aller anfallenden Kosten erhalten und damit deutlich besser kalkulieren können. Für den ersten Überblick ist TER allerdings die ausschlaggebende Kennzahl, die bei keinem guten ETF Finder fehlen darf.

ETF Finder nutzen

Tracking Difference im ETF Finder

Die Tracking Difference spielt bei der ETF-Auswahl ebenfalls eine essenzielle Rolle. Es kommt bei ETFs im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds zu Unterschieden zwischen dem Referenzindex und dem ETF. Die Differenz kann je nach ETF unterschiedlich hoch ausfallen, allerdings sollte sie möglichst gering sein. Je niedriger der Unterschied, desto niedriger sind auch die Betriebskosten des ETFs. Für Anleger ist das somit ideal, um die Kosten zu kontrollieren und am Ende mehr vom Gewinn übrig zu haben.

Rechenbeispiel für ETFs

Schauen wir uns in der Praxis an, wie sich ein ETF unter Berücksichtigung der Kosten entwickelt. Wir nutzen dafür einen ETF-Sparplan und haben eine monatliche Rate von 100 Euro. Unser Anlagehorizont beträgt 40 Jahre. Das eingezahlte Kapital beläuft sich in unserem Fall auf 48.000 Euro. Schauen wir uns die Kostenentwicklung 1,5 Prozent p. a. und 0,5 Prozent p. a. im direkten Vergleich an:

  • Wertentwicklung + 2 Prozent, Kosten 1,5 Prozent: 52.948 Euro
  • Wertentwicklung + 2 Prozent, Kosten 0,5 Prozent: 65.536 Euro

An diesem Beispiel zeigt sich, wie groß die Auswirkungen am Ende der Laufzeit bei wenigen Prozentpunkten sein können und weshalb es so wichtig ist, dass die Anleger die Kosten bestmöglich überblicken und so weit wie möglich Einsparungen dahin gehend vornehmen.

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Fondsvolumen zur Auswahl nutzen

Das Volumen eines ETF ist ebenfalls bei der Auswahl zu berücksichtigen. Davon ist die Wirtschaftlichkeit des Fonds abhängig. Ist das Volumen beispielsweise über einen längeren Zeitraum zu gering, herrscht für die Anleger die Gefahr, dass die Gesellschaft den Fonds liquidiert. In solch einem Fall ist das eingezahlte Kapital zwar nicht verloren, doch die Anleger müssen sich wiederholt um eine neue ETF-Auswahl bemühen.

Dadurch wiederum entstehen Transaktionskosten, welche natürlich mit einer besseren vorherigen Auswahl vermeidbar wären. Wer sich die ETFs einmal näher anschaut, wird feststellen, dass die meisten von ihnen ein Volumen von mindestens 100 Millionen Euro aufweisen. Vor allem für bereits länger existierende ETFs ist dieser Wert besonders wichtig. Wurden die ETFs hingegen gerade erst eingeführt, so gibt es häufig noch gar kein so großes Volumen. In solch einem Fall sollten die Anleger die Zahlen im Blick behalten, um sicherzustellen, dass das Volumen in nächster Zeit erhöht wird.

Wie hoch sollte das Volumen bei neuen ETFs sein?

Die Erfahrungen zeigen, dass sich bei neueren ETFs ein Volumen von mindestens 50 Millionen Euro bewährt hat. Damit können die Anleger bei guter Wirtschaftlichkeit vergleichsweise sicher sein, dass die Gesellschaft den Fonds nicht mittelfristig liquidiert. Da die volumenstarken ETFs ohnehin meist deutlich kostengünstiger sind, sollten die Anleger sowieso vermehrt auf diese ETF-Angebote setzen, um Kosten zu sparen.

ETFs Volumen

ETF Finder: weitere Auswahlkriterien für umsichtige Anleger

Neben den genannten Kriterien bestehen zudem weitere Möglichkeiten, wie die Anleger ihre ETFs bestmöglich auswählen können. Dazu gehört auch die Wertentwicklung oder:

  • Fondsdomizil,
  • Alter des Fonds,
  • Fondsanbieter.

Das Alter eines ETFs ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, denn je älter er ist, desto besser ist das Produkt erfahrungsgemäß am Markt etabliert. Dadurch haben die Anleger ein deutlich höheres Volumen, was mit einer höheren Liquidität sowie geringeren Kosten einhergeht. Ältere Fonds haben zudem einen größeren Datenbestand, sodass die Analysen der Performance deutlich fundierter möglich sind.

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Anbieter der Fonds als Auswahlkriterium

Wer bietet den Fonds an? Auch diese Frage kann bei der Auswahl eine entscheidende Rolle spielen. Es gibt einige Anbieter, die bei nahezu keinem Broker oder bei keiner Direktbank fehlen dürfen. Sie haben sich aufgrund ihrer Vielzahl der angebotenen ETFs mit starken Performances etabliert. Hierzu zählen beispielsweise Lyxor ETF, UBS ETF, Amundi ETF, Vanguard, Source, ComStage.

Fondsdomizil

Das Fondsdomizil ist ebenfalls interessant, denn nicht jeder ETF kommt beispielsweise aus Deutschland. Ganz im Gegenteil, denn der Großteil der ETFs stammt aus Holland oder Luxemburg, da dort die steuerlichen Bedingungen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich besser sind. Die Anleger können natürlich auch in ETFs aus den USA oder Kanada investieren. Deutlich leichter fällt die Auswahl, wenn die Trader im ETF Finder nach dem Zusatz „UCITS“ (in Europa aufgelegte ETFs) oder „US“ (für Amerika aufgelegte ETFs) suchen.

ETF Anbieter Performance

ETF-Vorzüge – darum sollten Trader investieren

Warum sollten Anleger in ETFs investieren? Wir haben die wesentlichen Vorzüge zusammengefasst und zeigen, was die Anleger haben, wenn sie sich für ETFs entscheiden.

Einfacher Handel

Wer sich für ETFs entscheidet, kann Börsen täglich an den globalen Handelsplätzen kaufen oder verkaufen, ähnlich wie bei Wertpapieren. Die wichtigsten ETFs haben eine hohe Liquidität, sodass tatsächlich faire Kurse erzielt werden. Durch den börsentäglichen Handel sind die ETFs flexibel, sodass die Anleger jederzeit ihr Geld in Kapital und umgekehrt wandeln können. Damit haben die ETFs beispielsweise gegenüber dem Festgeld einen wesentlichen Vorteil.

Günstige Kosten

Die günstige Kostenstruktur ist ebenfalls für viele Anleger ein Indiz dafür, in ETFs zu investieren. Es gibt keinen Ausgabeaufschlag, wie beispielsweise bei den klassischen Fonds und auch die Gebühren für den Börsenhandel sind vergleichsweise gering. Überschaubar sind auch die Management-Kosten, sodass die Kalkulation der Gesamtkosten deutlich einfacher erfolgt.

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Diversifikation im Vergleich zu Kauf von Einzelwerten

Natürlich können die Anleger statt in ETFs auch in einzelne Wertpapiere investieren. Allerdings ist das Risiko durch die ETFs deutlich geringer, denn es findet eine Diversifikation statt. Deshalb sind ETFs auch für weniger risikofreudige Anleger geeignet, wenn sie sich vor allem für die liquiden und großen ETFs am Markt entscheiden.

Anleger brauchen weniger Vorkenntnisse

Im Vergleich zu dem Investment in einzelne Titel ist die ETF-Auswahl deutlich leichter. Die Trader müssen beispielsweise weniger die Performance einzelner Aktien analysieren, was nicht nur Zeit, sondern häufig auch Nerven spart. Stattdessen wird mithilfe der ETFs in gleich mehrere einzelne Titel investiert und damit das Risiko breiter gestreut. Die Trader müssen sich nicht mit der Zusammensetzung der ETFs befassen, sondern investieren einfach in einen bereits zusammengestellten Korb.

Hohe Transparenz bei Fonds

Die hohe Transparenz ist ebenfalls ein Vorteil der ETFs, denn im Factsheet finden die Anleger alles, was es zum Fonds zu wissen gibt. Neben der Performance oder der Historie lassen sich ebenfalls die Kosten ganz genau ablesen.

Fondstransparenz

Kein Emittentenrisiko

Das Emittentenrisiko gibt es bei den ETFs nicht, denn diese sind keine Derivate. Auch wenn der ETF-Anbieter insolvent geht, bleibt der Wert weiter bestehen und wird als Sondervermögen klassifiziert. Handeln die Trader beispielsweise Zertifikate, sieht es deutlich anders aus, denn diese werden häufig wertlos, wenn der Herausgeber Insolvenz angemeldet hat.

Dividendenerträge vollständig nutzen

Mit dem Investment in ETFs können die Anleger vollständig von Dividendenerträgen bei Aktien-ETFs und den Zinseinnahmen (bei den Online-ETFs) partizipieren. Dennoch handeln die Trader zeitgleich mit den ETFs und können das Risiko streuen.

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ETF-Nachteile – deshalb sollten sich Anleger das Investment noch einmal überlegen

Wir wollen möglichst transparent nicht nur die Möglichkeiten mit dem ETF Finder beschreiben sowie die Vorzüge aufzeigen, sondern ebenso die Risiken nicht außer Acht lassen. Jedes Investment hat natürlich ein Verlustrisiko, so auch die ETFs. Schauen wir uns an, welchen Risiken die Anleger tatsächlich ausgesetzt sind und ob bzw. wie sie sich minimieren lassen.

Verlustrisiko durch Änderung der Kurse

ETFs basieren auf den entsprechenden Basiswerten, sodass sich die Kurse an der Börse je nach Marktsituation natürlich ändern können. Damit sind die Anleger diesem Risiko natürlich auch ausgesetzt, wenngleich die ETFs aufgrund ihrer Diversifikation ein geringeres Verlustrisiko als beispielsweise das Investment in einzelne Titel bieten.

Kontrahentenrisiko bei synthetischen ETFs

Es gibt synthetische ETFs, bei denen die Anleger einem Kontrahentenrisiko ausgesetzt sein können. Sind beispielsweise in einem ETF viele Derivate oder Anleihen, kommt es zu diesem erhöhten Risiko.

Da in den ETFs allerdings eine Diversifikation erfolgt, ist das Risiko in den meisten Fällen deutlich geringer. Geht allerdings der Swap-Partner bei den synthetischen ETFs pleite, dann haben die Anleger ebenfalls ein Ausfallrisiko.

Hinweis: Im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten, wie beispielsweise CFDs, sind die ETFs mit einem deutlich geringeren Risiko versehen. Gleiches gilt für den Kauf einzelner Wertpapiertitel, denn die ETFs investieren gleich in mehrere Titel, was das Risiko zusätzlich streut.

Kontrahentenrisiko bei synthetischen ETFs

Wie kann ich in ETFs investieren?

ETFs werden an den globalen Börsenplätzen (wie Aktien) gehandelt. Deshalb benötigen die Trader eine Lizenz, um überhaupt ETFs kaufen oder verkaufen zu können. Da die privaten Trader über solch eine Lizenz erfahrungsgemäß nicht verfügen, wird ein Händler benötigt. Häufig sind es Online-Broker, die verschiedene ETFs der bekannten Anbieter zur Verfügung stellen. Doch auch die Direktbanken oder Hausbanken vor Ort bieten ein Portfolio mit der Möglichkeit zum ETF-Investment.

Aufgrund der günstigeren Kostenstruktur empfehlen wir, sich zunächst das Angebot bei einem Online-Broker anzusehen, denn erfahrungsgemäß ist das Kostenmodell bei diesen Anbietern günstiger als bei der Hausbank. Grund dafür sind die Online-Abwicklungen, was nicht nur Personalkosten spart, sondern zudem den logistischen Aufwand erleichtert.

Ablauf vom ETF-Kauf

Wer ETFs erwerben möchte, bemüht dafür bestenfalls zunächst den ETF Finder, um sich die Auswahl nach bestimmten Kriterien zu erleichtern. Im Prinzip ist der gesamte Prozess ähnlich jenem des Wertpapierhandels. Nachdem die Anleger über den ETF Finder ihre geeigneten Fonds ausgewählt haben, kann der Kauf vollzogen werden. Wichtig ist allerdings, dass das Trading-Konto eine ausreichende Deckung aufweist, um den Kauf zu realisieren. Eingetragen werden Stückzahl und Ausführung der Order (beispielsweise automatisch) und dann berechnet sich automatisch das Gesamtvolumen mit den Kosten. An dieser Stelle sehen die Anleger auch, ob das Guthaben auf dem Trading-Konto genügt, um den Kauf zu realisieren.

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Tipp: Kontokapitalisierung frühzeitig vornehmen

Was passiert, wenn das Guthaben auf dem Trading-Konto nicht für den Kauf der ETFs ausreicht? Dann wird die Transaktion erfahrungsgemäß nicht ausgeführt und die Anleger lassen sich womöglich attraktive Gewinne entgehe und verpassen den optimalen Handelseinstieg. Um das zu vermeiden, empfehlen wir bereits frühzeitig, das Konto mit ausreichend Kapital zu versorgen.

Die Broker stellen dafür verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die allerdings häufig zwischen einem und mehreren Arbeitstagen beanspruchen. Am längsten dauert die Kontokapitalisierung erfahrungsgemäß mit der Banküberweisung, sodass sie für einen schnellen Transfer ungeeignet ist. Deutlich rascher erfolgt die Einzahlung mit elektronischen Geldbörsen oder Kreditkarten.

ETF-Anlage üben: Gibt es Möglichkeiten?

Habe ich als Trader die Möglichkeit, zunächst die Auswahl geeigneter ETFs zu üben und deren Wertentwicklung ohne Risiko zu beobachten? In der Tat gibt es solche Möglichkeit in Form von Demokonten, die bei vielen Brokern bereitgestellt werden. Nachteil: Einige Anbieter haben beim Demokonto eine zeitliche Limitierung, sodass die langfristige Beobachtung der ETFs in diesem Fall lediglich bedingt möglich ist.

Deshalb empfehlen wir einen renommierten Broker, der das Demokonto ohne zeitliches Limit und mit einem höheren virtuellen Guthaben zur Verfügung stellt. Die Anleger haben dadurch keinen Druck, investieren zu müssen, da das Demokonto sonst abläuft, sondern können sich in aller Ruhe mit der Thematik der ETFs befassen und in ihrem eigenen Tempo üben.

ETF-Anlage üben mit Demokonto

Alternativen zu ETFs

ETFs sind vor allem für längerfristige Anlagehorizont geeignet und bieten eine gute Ergänzung zu den Wertpapierinvestments. Ohnehin sollten die Anleger in ihrem Portfolio diversifizieren und in verschiedene Finanzinstrumente aus mehreren Branchen investieren. Damit wird eine höchstmögliche Risikostreuung erreicht, sodass kein Totalverlust durch den Fokus auf einen Markt oder ein Finanzinstrument droht.

Natürlich sind Wertpapiere mit Blick auf den längerfristigen Anlagehorizont eine Alternative zu den ETFs, wenngleich hier die kostengünstige Diversifikation der Fonds fehlt. Möchten die Anleger einen länger- und kurzfristigen Anlagehorizont im Portfolio miteinander kombinieren, besteht auch die Möglichkeit der Differenzkontrakte. Diese sind deutlich risikoreicher als ETFs, bieten aber auch eine deutlich schnellere Gewinnmitnahme.

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CFD-Handel als Ergänzung zu ETFs

Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die Kombination von einem kurz-, mittel- und langfristigen Anlagehorizont optimal für Trader ist. Zu bedenken ist allerdings das Risikoniveau, denn vor allem der Positionshandel, zu dem ETFs zählen, ist risikoreich. Ohne eine umfassende Absicherung laufen die Anleger Gefahr, durch die Hebelnutzung sowie bei besonders volatilen Märkten einen Großteil ihrer Investitionen oder sogar alles zu verlieren.

Dennoch bieten die CFDs auf der anderen Seite auch besonders gute Chancen, um schnelle Gewinne zu realisieren und beispielsweise Verluste langfristiger Investitionen (unter anderem Wertpapiere) auszugleichen. Fällt etwa der Kurs einer Aktie, können die Anleger die entsprechende CFD-Position darauf eröffnen und den fallenden Kurs mit Gewinnen handeln.

CFD-Handel als Ergänzung zu ETFs

Fazit: ETF Finder unterstützt bei Fonds-Auswahl

Ein ETF Finder steht bei vielen Brokern zur Verfügung und unterstützt die Anleger auf einfache Weise bei ihrer Fonds-Auswahl. Berücksichtigt werden mit diesem Tool verschiedene Kriterien, welche die Anleger selbst definieren können. Hierzu zählen unter anderem das Alter, das Volumen, die Performance oder die Kosten. Auch die Zusammensetzung sowie die Ausschüttung sind entscheidend.

Den einen besten ETF gibt es nicht, wenngleich natürlich führende ETFs aufgrund ihres Volumens, der hohen Liquidität sowie der langen Existenz am Markt großen Anklang bei Tradern finden. Hierzu zählen beispielsweise ETFs von MSCI. Da die ETFs ein geringeres Risiko als der direkte Kauf der Wertpapiere oder andere Basiswerte aufweisen, sind sie bei weniger risikofreudigeren Anlegern besonders beliebt und eignen sich zur Diversifikation im Portfolio. Sie können ebenfalls passende ETFs zu Ihrem Trading-Stil sowie zur Anlagestrategie finden. Machen Sie beim Broker Ihrer Wahl doch einfach den Test und selektieren Sie die angebotenen ETFs mithilfe des Finders komfortabel per Knopfdruck.

Bilderquelle:

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